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Leberkäsjunkie – der neue Eberhofer

Bevor sich alle über die GEZ-Gebühren und den Titel „kostenlos“ aufregen, lässt sich trotzdem festhalten: „Kostenlos“ ist eben nicht gleich „gratis“. Die Eberhofer-Krimireihe ist ein wiederkehrendes Glanzlicht des deutschen Krimi-Comedy-Genres. Mit manchmal derbem, aber auf jeden Fall urkomischem bayrischen Humor, lässt es sich schmunzeln, herzhaft lachen und manchmal auch ein bisschen gruseln. Auf IMDb gibt es 7 von 10 Sternen. 🥨

„Gefühle sind immer scheiße.“ Diese tief empfundene Weisheit hat der niederbayerische Dorfpolizist Franz Eberhofer längst verinnerlicht. Darum leidet er nur mäßig, wenn Freundin Susi gerade mal wieder auf Distanz geht.
Auch bei einem Brand auf dem benachbarten Mooshammerhof bricht Eberhofer nicht in Unruhe aus. Selbst dass bei dem Brand eine attraktive Münchnerin ums Leben gekommen ist, irritiert den Franz nicht nachhaltig. Was ihn aber wirklich aus dem Gleichgewicht bringt, ist, dass der Arzt ihm eine gesundheitsgefährdende Lebensführung attestiert und ihn auf strenge Diät setzt: Kein rotes Fleisch, viel Gemüse und keine Leberkässemmeln mehr! Beinharte Bedingungen also für die folgenden Mordermittlungen, bei denen es um einen Hotel-Neubau oder auch Eifersucht geht. Zu den verdächtigen Gestalten gehören Frau Grimm, die Mutter des Opfers, ein schwules Paar und der lokale Fußballgott Buengo.

Leider hat die Susi den Eberhofer verpflichtet, eine Weile auf das gemeinsame Kleinkind Pauli aufzupassen, was die Polizeiarbeit etwas behindert. Zu allem Überfluss eilt der selbst ernannte Privatdetektiv Rudi Birkenberger zu Hilfe, um ungefragt bei Ernährung, Erziehung und Ermittlung zu beraten. Ob Franz dieses ganze Dilemma ohne stärkende Leberkässemmeln durchstehen kann?


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©Beitragsbild: ARD Degeto/BR/Constantin Film / Bernd Schuller (2020)