Amazon Prime wird teurer – Preiserhöhung und monatliche Buchbarkeit

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Gratisversand, Videos, Musik, eBooks, schneller Zugriff auf Blitzangebote, Mitglieder-Rabatte – für Amazon Prime sprechen viele Gründe. Allein der Zugriff auf das riesige Musik- und Video-Angebote macht Prime zu einem wichtigen Zugpferd für Amazon. Der Service ist attraktiv. Prime ist eigentlich ein Must-have für jeden Online-Shopper und Heimkinobegeisterten. Das könnte sich nun ändern. Ab Februar 2017 verändert der amerikanische Versandriese das Preismodell.

Amazone Prime: Riesiges Service-Angebot zum Schnäppchenpreis

Was in Deutschland 2007 als Zusatzangebot für kostenlose Lieferung zu einem Jahrespreis von 29€ gestartet wurde, entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem immer größeren Servicepaket. Der jährliche Preis von mittlerweile 49€ ist dafür ein richtiges Schnäppchen. In den USA wurde der Jahresbetrag für die Mitgliedschaft bereits 2014 von 79 auf 99$ erhöht. Britischen Prime-Mitgliedern werden 79₤ berechnet. Nun erhöht Amazon auch den Preis bei uns.

Amazon Prime Angebot

Abo kostet 20€ mehr im Jahr

Um 20€ steigt der Preis. Amazon Prime kostet dann 69€. Die Erhöhung erfolgt stufenweise. Wer bis zum 1. Februar 2017 eine Mitgliedschaft neu abschließt, zahlt im ersten Jahr 49€. Danach werden 69€ berechnet. Prime-Mitglieder deren Beitrag vor dem 1. Juli 2017 fällig wird zahlen noch 49€. Danach wird auch hier der neue Betrag fällig. Von 4,08€ steigen die monatlichen Kosten für das Amazon-Abo somit auf 5,57€. Damit bleibt der amerikanische Konzern weiterhin unschlagbar günstig in der Kombination aus Versand-Flatrate und Streaming-Service für Musik und Video.

Der Preis für Amazone Prime steigt

Amazon Prime auch mit Monatsabo möglich

Wer sich das alles in Ruhe überlegen möchte, kann Prime auch als Monatsmitgliedschaft abschließen. Mit 8,99€ ist der Preis allerdings deutlich höher als die jährliche Einmalzahlung. Im Vergleich zum Prime Video-Abo für monatlich 7,99€ bekommt man allerdings deutlich mehr Leistung für einen geringen Aufpreis.

Letztendlich wird jeder Primer für sich selbst entscheiden müssen, ob der Service 20 Euro zusätzlich wert ist. Der kostenlose Versand bleibt sicherlich ähnlich attraktiv, wie das blitzschnelle Prime Now Angebot in Berlin und München. Bei der Übernacht-Lieferung ist der Vorteil durch Marktplatz-Angebote, die längere Lieferzeiten haben, mittlerweile verwässert. Prime Video wird immer beliebter. Amazon-exklusive Serien wie „Mr. Robot“, „Fear the Walking Dead“ oder „The Man in the High Castle“ sind für Serien-Fans ein wichtiges Argument. Auch steht mit „The Grand Tour“ die heiß erwartete Auto-Show der ehemaligen Top Gear-Macher um Jeremy Clarkson in den Startlöchern. Wer ein Amazon Fire TV oder einen Fire TV Stick nutzt, wird trotz des neuen Preises sehr wahrscheinlich weiterhin Mitglied bei Amazon Prime bleiben.

Großes Film-Angebot bei Amazon Prime

Ist Prime 69€ jährlich wert?

Die Preiserhöhung dürfte wenig überraschen. Für die steigende Zahl zusätzlicher Dienste will der Versandriese natürlich irgendwann Geld sehen. Insgesamt bleibt Amazon Prime trotz neuem Preis ein interessantes Abo mit einem großen Service-Angebot. Vergleichbare Angebote bietet nun mal kein anderer Anbieter an. Sicher hat das Unternehmen seit der Verteuerung von Prime 2014 in den USA die dortige Aboentwicklung genau beobachtet. Auch wenn sich einige Mitglieder für einen Abschied entscheiden werden, wird der Großteil der Primer auch den neuen Preis weiter bezahlen. Bei Amazon weiß man genau, was man tut.

Zusammenfassung

  • Für Neumitglieder: Ab 1. Februar 2017 49€ im 1. Jahr, danach 69€
  • Für Prime-Mitglieder: Bis 1. Juli 2017 49€, danach 69€ jährlich

Preis-Übersicht Amazon Prime ab 2017

  • Amazon Prime Jahresmitgliedschaft 69€ (statt 49€)
  • Amazon Prime Jahresmitgliedschaft Studenten 34€ (statt 24€)
  • Amazon Prime Monatsmitgliedschaft 8,99€ (107,88€ im Jahr)
  • Prime Video Monatsmitgliedschaft 7,99€ (95,88€ im Jahr)

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