Beste Kreditkarte – Konditionen im Vergleich

update-28-09-2016

Lange Zeit war die DKB das Maß der Dinge wenn es um die kostenlosen Kreditkarten ging. Mit dem Slogan „weltweit kostenlos Bargeld abheben“ konnte man viele zufriedene Kunden gewinnen. Seit einer geraumen Zeit hat man sich davon jedoch verabschiedet – Grund dafür sind hohe Zusatzgebühren, die in mehreren Ländern nun nicht mehr aus Kulanz übernommen werden. Die Betreiber der Geldautomaten berechnen den Kunden immer häufiger direkte Entgelte für das Abheben, die bisher aus Kulanz auch nachträglich seitens der DKB erstattet wurden. Vor allem in den beliebten Reiseländern Thailand und USA ist das der Fall. In einer Kundenmitteilung schrieb man dazu: „Aufgrund der von uns nicht beeinflussbaren Rahmenbedingungen können wir diesen Service nicht mehr aufrechterhalten“. Außerdem werden im kommenden Jahr Gebühren für das Bargeldabheben und Bezahlen außerhalb der EU für all diejenigen fällig, bei denen weniger als 700€ im Monat auf das Girokonto eingeht. Wie sich die Konditionen nun geändert haben und welche Alternativen es gibt, erfahrt ihr in unserem Ratgeber.


Welche Kreditkarte ist die beste für mich? Vor dieser Frage stehen heutzutage viele Menschen – doch so unterschiedliche die Bedürfnisse eines jeden, so unterschiedlich fällt die Antwort darauf aus. Braucht man sie fürs Onlineshopping? Zum Geldabheben auf Reisen? Beim täglichen Einkaufen? In unserem Vergleich haben wir die Konditionen der besten kostenlosen, besten Prepaid- und der besten Premium-Kreditkarten untersucht. Unsere Empfehlungen sind die Barclaycard New Visa als kostenlose Grundausstattung, die N26 als Prepaid-Alternative ohne Schufa-Prüfung z. B. für Jugendliche und die Eurowings Gold für all diejenigen, die sich zusätzliche Vorteile von ihrer Plastikkarte wünschen.

beste-kreditkarten

Alle Fragen rund um die Beantragung haben wir bereits in unserem Artikel Bargeldlos bezahlen mit Kreditkarte geklärt. In diesem Beitrag möchten wir euch nun über die unterschiedlichen Arten aufklären und Empfehlungen für die unterschiedlichen Bedürfnisse aussprechen. Eine kostenlose Kreditkarte bietet sich hervorragend als Grundausstattung auf Reisen an und ermöglicht das kostenlose Bargeldabheben an nahezu allen Bankautomaten auch hierzulande. Prepaid-Karten eignen sich für diejenigen, die aufgrund eines Schufa-Eintrages keine normale Kreditkarte bekommen, oder für Jugendliche die erste Freiheiten beim Einkaufen erleben möchten. Für Gold- und Platinkarten bezahlt man fast immer Gebühren, bekommt dafür aber Gegenleistungen, die sich ab einem bestimmten Umsatz lohnen können.



Barclaycard New VisaN26Eurowings Gold
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EmpfehlungenBeste kostenlose KreditkarteBeste Prepaid-KreditkarteBeste Premium-Kreditkarte
Gebührenrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Flexibilitätrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Servicerate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Pro

+ häufig mit Startguthaben

+ dauerhaft kostenfrei

+ ohne extra Girokonto

+ 2 Monate zinsfreies Zahlungsziel

+ keine Jahresgebühren

+ viele Akzeptanzstellen

+ keine Abhebungsgebühren

+ keine Fremdwährungsgebühren

+ keine Abhebungsgebühren

+ 1 Bonus-Meile pro 1€ Umsatz

+ keine Fremdwährungsgebühren

+ Kartendoppel: Visa und MasterCard

Kontra– 1,99% Fremdwährungsgebühren

– nur Prepaid (kein „richtiger“ Kredit)

– mit extra Girokonto

– Jahresgebühr von 69€ (ab 2. Jahr)
zum Angebotzum Angebotzum Angebot

Kreditkarten – Worauf muss man achten?

Allein in Deutschland besitzen rund 32% der Einwohner eine Kreditkarte und nutzen die Vorzüge wie das häufig kostenlose Bezahlen im Ausland oder das bequeme Shopping ohne Bargeld, sowohl online als auch im Einkaufszentrum. Dennoch besteht bei vielen eine gewisse Furcht davor, dass man leicht in die Schuldenfalle tappt. Das muss heutzutage nicht mehr sein! Noch immer greifen viele Kunden zu den Angeboten der Hausbanken, doch gerade dort fallen hohe Gebühren an. Wer im Voraus vergleicht, kann bei den vielen Anbietern deutlich bessere Angebote mit günstigeren Konditionen finden. Im Folgenden sollen die wichtigsten Fragen geklärt werden, die man sich vor einer Beantragung stellen sollte.

1. Girokonto eröffnen – ja oder nein?

Die erste große Frage, die man sich bei der Beantragung einer Kreditkarte stellen muss, ist ob man ein zusätzliches Girokonto benötigt oder nicht. Die meisten Institute eröffnen ein solches, um direkt von dort die die Rechnungen zu begleichen. Allerdings gibt es auch ein paar Ausnahmen bei denen kein zusätzliches Girokonto eröffnet wird, wie z. B. bei der Barclaycard oder der Advanzia. Natürlich wird hier auch ein Konto eröffnet, das im Plus und im Minus geführt werden kann. Allerdings werden die Rechnungen dann per Bankeinzug von einem Referenzkonto (dem normalen Girokonto bei der Hausbank) bezahlt.

2. Gebühren und Zinsen – Welche Kosten können anfallen?

Wer richtig vergleicht und sorgfältig mit seiner Kreditkarte umgeht, muss im besten Falle gar keine Gebühren oder Zinsen zahlen. Während bei den Hausbanken Jahresgebühren noch immer gang und gäbe sind, haben viele andere Institute diese mittlerweile abgeschafft. Auch der Einsatz im Ausland oder zusätzliche Kosten für das Bargeldabheben müssen heutzutage nicht mehr anfallen. Deshalb lohnt ein Vergleich im Voraus. Dabei sollte man die folgenden Gebühren im Auge behalten:

  • Kreditzinsen – sind die gängige Form mit der Kreditkartenunternehmen ihr Geld verdienen. Ist ein Kreditkartenkonto zum Stichtag nicht ausreichend gedeckt oder wählt man die Zahlung in Raten, können diese anfallen. Aus diesem Grund werden sie auch Sollzinsen genannt. Wer seine Rechnung jedoch frühzeitig innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels begleicht, oder bei wem das Geld via Bankeinzug oder Prepaid (siehe unten) direkt abgebucht wird, muss diese nicht fürchten. Im Schnitt entsprechen die Kreditzinsen den Dispokrediten der Bank und liegen zwischen 6 bis 20%.
  • Jahresgebühren – können für die Nutzung und das Ausstellen der Plastikkarte erhoben werden, sind allerdings heutzutage kein Muss mehr! Bei vielen Instituten fällt eine jährlich zu entrichtende Gebühr komplett weg. Die meisten Premiumkarten besitzen eine Jahresgebühr, diese kann sich aber im Verlauf der 12 Monate ggf. durch Zusatzleistungen amortisieren.
  • Fremdwährungsgebühren – fallen an wenn man mit der Karte in anderen Währungen als dem Euro bezahlt oder Geld abhebt. Die Gebühr wird auf den gesamten Betrag angerechnet und beträgt in der Regel zwischen 1,5 und 2%. Nur einige wenige Ausnahmen verzichten auf dieses Auslandseinsatzentgelt.
  • Bargeldabhebungsgebühren – können entstehen wenn man mit der Kreditkarte Bargeld vom Automaten oder Schalter abhebt. Innerhalb Deutschlands und der Euro-Zone ist das mit den meisten Kreditkarten kostenfrei, teilweise fallen jedoch Gebühren bei der Abhebung anderer Währungen an (= Fremdwährungsgebühren).

Darüber hinaus gibt es noch ein paar versteckte Kosten, von denen man zumindest mal gehört haben sollte. So kann Geld für die postalische Zusendung von Kontoauszügen oder die Rücküberweisung vom Kreditkartenkonto auf das Referenzkonto anfallen. Manche Institute verlangen auch eine Einrichtungsgebühr. Falls man die Karte einmal verliert, haftet man bei Schäden mit bis zu 150€ Selbstbeteiligung, viele Emittenten verlangen jedoch aus Kulanz gar nichts.

gebuehren

3. Zusatzleistungen

Neben den Gebühren unterscheiden sich die Kreditkarten noch in einem anderen Punkt – den Zusatzleistungen. Diese werden standardmäßig von den Premium-Karten angeboten. Damit sich diese in Bezug auf die Jahresgebühren jedoch amortisieren, muss man einiges beachten. Näheres dazu in unserer Übersicht der besten Premium-Kreditkarten. Allerdings können auch immer mehr kostenlose Varianten mit Zusatzprogrammen aufwarten.

Gängige Zusatzleistungen sind Rabatte bei ausgewählten Shops und Dienstleistungsanbietern. So gewähren einige Institute für die Buchung bei bestimmten Reise-, Mietwagen- oder Hotel-Portalen Rabatte in Höhe von bis zu 5%. Beliebt sind ebenfalls Cashback-Programme, bei denen man bis zu 17% auf den Rechnungsbetrag beim Einkauf in bestimmten Onlineshops zurückerstattet bekommt, oder Tankrabatte bei bestimmten Tankstellen. Darüber hinaus bestechen die Premium-Karten häufig mit Zusatzversicherungen, wie diversen Reiseversicherungen, Rechtsschutzversicherungen und Haftpflicht- oder Vollkaskoversicherungen für Mietwagen. Die Lufthansa oder Amazon bieten sogar ein eigenes Bonusprogramm mit Bonusmeilen bzw. Bonuspunkten für den Einkauf Shop an.

Alles in allem sollten Zusatzleistungen jedoch nicht ausschlaggebend für die Wahl einer Kreditkarte sein. Bei Premium-Karten muss man sich diese nämlich häufig mit Jahresbeiträgen erkaufen. Rechnet man dies gegen die zusätzlichen Leistungen auf, muss man schon eine bestimmte Schwelle überschreiten, damit es sich lohnt.

Exkurs: Die exklusivste unter den Premium-Karten ist die American Express Centurion. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen schon bei der Haptik. Plastik sucht man an der Karte vergebens, jede einzelne ist handgefertigt und aus echtem Titan. Um diese zu bekommen, muss man jährlich allerdings einen 6-stelligen Betrag mit der Centurion umsetzen, was bei einem Kreditrahmen von 100.000€ nicht allzu schwer sein sollte. Im Gegenzug erhält man eine weltweite VIP-Betreuung mit Rund-um-die-Uhr-Hotline für exklusive Wünsche, Zutritt zu Lounges und kostenlose Upgrades für Mietwagen und Hotels.


Wofür braucht man eine Kreditkarte – Vorteile und Nachteile

Der wohl größte Vorteil einer Kreditkarte ist der damit verbundene Komfort. Viele Kunden schätzen ihre Vorteile vor allem im Ausland, da man mit ihr problemlos bargeldlos zahlen kann oder bei Bedarf auch Bargeld abheben kann. So muss man nicht mit mit Scheinen vollgestopften Taschen im Urlaub unterwegs sein oder sich in die Schlangen vor den Wechselstuben einreihen und sich danach noch über die schlechten Wechselkurse ärgern. Im besten Falle fallen mit einer kostenlosen Kreditkarte gar keine Gebühren an. So kann man auch im Inland vom kostenlosen Bargeld-Abheben an allen Geldautomaten profitieren. Das einfache und schnelle Bezahlen von Einkäufen oder Buchungen im Internet macht sie darüber hinaus zum perfekten Begleiter beim Onlineshopping. Die Gründe sich für eine Kreditkarte sind also vielfältig. Andererseits gibt es auch einige Risiken, die einem zumindest bewusst sein sollten.

Pro

  • einfache Zahlung im Ausland
  • echter kurzfristiger und zinsloser Kredit
  • weniger Bargeld im Portemonnaie
  • sehr viele Akzeptanzstellen weltweit
  • schnelles und einfaches Onlineshopping

Kontra

  • es können hohe Gebühren anfallen
  • man tappt leichter in die Schuldenfalle
  • Abhängigkeit von elektronischen Kassenterminals
  • manche Karten verlangen Jahresgebühren
  • kann einfach auch von Dieben eingesetzt werden

Welche Kreditkarten gibt es?

So vielfältig die unterschiedlichen Motive auf den Plastikkarten, so unterschiedlich sind auch die Abrechnungsarten und Herausgeber, die dahinter stehen. In einem ersten Schritt unterscheidet man zwischen den Anbietern Visa, Master, American Express und Diners Club – wir empfehlen dabei die beiden erstgenannten. Darüber hinaus gibt es noch Unterschiede zwischen den verschiedenen Rechnungs- und damit Begleichungsmethoden, die einer genaueren Betrachtung bedürfen.

Welche Anbieter gibt es?

Die weltweit am häufigsten vertretenen Plastikkarten sind die Visa– und die MasterCard. Aus diesem Grund empfehlen wir bei der Wahl einer Kreditkarte sich für eine dieser Varianten zu entscheiden. Für die MasterCard gibt es über die ganze Welt verteilt in etwa 2 Mio. Geldautomaten und 35 Mio. Akzeptanzstellen, mit der Visa-Card kann man immerhin an 1,6 Mio. Automaten Geld abheben und sie wird an 20 Mio. Kassen, Schaltern und Co. akzeptiert. Die beiden Kreditkartenorganisationen besitzen keinen direkten Kontakt zu den Inhabern der Karte, sondern vergeben lediglich Lizenzen an Banken und Sparkassen, die danach die Karten ausgeben. Aus diesem Grund gibt es eine hohe Anzahl an Instituten, bei denen eine der beiden Bargeldloskarten beantragt werden kann.

Im Gegensatz dazu gibt es noch die American Express (kurz: AmEx) und mit der Diners Club die älteste Kreditkarte im klassischen Sinn, die seit dem Jahre 1950 universal eingesetzt werden kann. Die Karten werden hier direkt von der Gesellschaft ausgegeben. Wie der Name schon vermuten lässt, liegt der Kundenstamm beider Anbieter hauptsächlich in den Vereinigten Staaten von Amerika. In Europa hingegen sind die Akzeptanzstellen jedoch nicht so häufig vertreten, weshalb wir davon abraten eine American Express oder Diners Club als primäre Kreditkarte zu nutzen.

charge-revolving-debit-prepaid

Welche Abrechnungsarten gibt es?

ChargeRevolvingDebitPrepaid
Die Abrechnung erfolgt 1x im Monat, man besitzt damit einen kurzfristigen Zahlungsaufschub.Die Zahlung des fälligen Betrages kann auch in Raten erfolgen, dadurch fallen Zinsen an.Zahlungen werden sofort abgebucht, dadurch besteht kein klassischer Zahlungsaufschub.Guthaben muss im Voraus aufgeladen werden. Nur darüber kann verfügt werden.
Vorteile

+ kurzfristiger, zinsloser Kredit

+ kein großer Aufwand

+ kurzfristiger, zinsloser Kredit

+ etwas flexibler

+ Vorteile klassischer Kreditkarten

+ übersichtlich

+ Vorteile klassischer Kreditkarten

+ keine Schufa

Nachteile– setzt Bonität voraus– meist hohe Zinsen– kein Zahlungsaufschub– muss immer aufgeladen sein

Bei den Abrechnungsmodalitäten unterscheidet man zwischen zwei prinzipiell unterschiedlichen Verfahrensweisen. Zum einen spricht man von so genannten „echten Kreditkarten“, die dem Kunden über einen bestimmten Zeitraum ein kleines, kurzfristiges und zinsloses Darlehen verschaffen. Einen solchen Zahlungsaufschub erhält man bei den Charge- und Revolving-Karten. Die Debit- und Prepaid-Karten hingegen verschaffen keinen kurzfristigen Kredit, weil Zahlungen hier sofort vom Konto abgebucht werden. Damit sind sie im Grunde genommen keine richtigen Kreditkarten, besitzen aber dennoch die klassischen Vorteile der weltweiten Akzeptanz und der meist kostenlosen Bargeldabhebung.

Charge – monatliche Abrechnung

Die Chargekarte ist die klassischste Form der Kreditkarte in Deutschland. Die Kreditkartenfirma sammelt die Umsätze eures Kontos und stellt sie einmal pro Monat in Rechnung. Der fällige Betrag wird am Stichtag per Lastschrift vom hinterlegten Girokonto eingezogen. Über diesen Zeitraum erhält der Kunde somit einen Zahlungsaufschub, was nichts anderes als einen kurzfristigen, zinslosen Kredit darstellt – daher der Name Kreditkarte. Damit sich der Kunde nicht verschuldet, gibt es einen festgelegten Kreditrahmen. Häufig ist es möglich im Voraus Geld auf das Kreditkartenkonto zu überweisen, wodurch ein positiver Saldo entsteht und somit der Verfügungsrahmen größer ist.

Revolving – Teilzahlung

Die Revolvingkarte, auch klassisch als Credit Card bezeichnet, ist etwas flexibler als die Charge-Karte einsetzbar. Zusätzlich zur Möglichkeit den monatlich fälligen Gesamtbetrag per Überweisung auszugleichen, kann man diesen auch in Raten bezahlen. Dies geschieht entweder über einen festgelegten Prozentsatz oder per Festbetrag. Entscheidet man sich dafür fallen meist relativ hohe Zinsen an. Der verfügbare Kreditrahmen hängt von der Bonität des Kunden ab.

Debit – sofortiger Einzug

Die Debitkarte ist keine Kreditkarte im klassischen Sinn, da der Kunde nicht über einen Kreditrahmen verfügen kann. Mit der Debitkarte getätigte Zahlungen werden sofort vom Girokonto abgebucht, es gibt also keinen Zahlungsaufschub und kein zinsloses Darlehen. In Deutschland sind diese Karten unter einem anderen Begriff wesentlich bekannter: EC-Karten oder Girokarten, wie man sie von der Hausbank ausgestellt bekommt. Einige Anbieter bieten diese Abrechnungsart aber auch in Form der Kreditkarte an, was die Vorteile wie das kostenlose Bargeldabheben

Prepaid – mit Guthaben

Wie der Name bereits verrät, muss bei einer Prepaidkarte im Voraus Geld auf das Konto geladen werden, entweder per Überweisung oder Bareinzahlung. Für den Einkauf steht danach nur diese Summe zur Verfügung, die Karte wird also im Guthaben geführt. Dadurch ist kein Überziehen möglich – wird eine Summe verlangt die nicht gedeckt ist, wird die Zahlung einfach abgelehnt. Deshalb findet keine Schufaabfrage statt, wodurch sich die Karte auch für Personen mit geringer Bonität eignet. Auch Jugendliche können somit die Vorteile klassischer Kreditkarte genießen, wie die weltweite Akzeptanz, die Möglichkeiten des Onlineshoppings oder die häufig kostenlose Bargeldabhebung im Ausland.


Die besten Kreditkarten in der Übersicht

Die besten kostenlosen Kreditkarten

DKBConsorsbankBarclaycard New VisaDABING DiBaGebührenfrei Advanzia
dkbconsorsbanktestsiegerbarclaycarddabingadvanzia
mit Girokontojajaneinjajanein
Kartentyp

visa

Charge, Debit

visa

Debit

visa

Charge

mastercard

Charge

visa

Debit

mastercard

Charge

Jahresgebühr0€0€0€0€0€0€
Sollzinssatz6,90%7,98%18,38%7,5%6,99%19,94%
bargeldlos zahlen: Euro-Zone//////
bargeldlos zahlen: weltweit1,75%1,75%1,99%1,5%1,75%/
Bargeld abheben: Euro-Zone/////22,9% p. A.
Bargeld abheben: weltweit//1,99%/1,75%22,9% p. A.
Zahlungsziel1 Monat/2 Monate30 Tage/7 Wochen
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Fazit: Die Barclaycard New Visa ist die beste kostenlose Kreditkarte

Der Vorteil, der in dieser Tabelle dargestellten Kreditkarten ist, dass sie alle generell nichts kosten müssen. Nutzt man sie so, dass man rechtzeitig die Rechnungen begleicht, sind auch die ggf. anfallenden Gebühren zu verkraften. Als Testsieger der besten kostenlosen Kreditkarte geht die Barclaycard New Visa hervor. Ein großer Vorteil ist das extrem lange zinsfreie Zahlungsziel von 2 Monaten. Hier bekommt man im Gegensatz zu den Debitkarten einen richtigen kurzfristigen Kredit. Darüber hinaus ist es nicht notwendig ein extra Girokonto zu eröffnen. Die Barclaycard spendiert euch dafür sogar als einziger Emittent ein dauerhaftes Startguthaben von immerhin 25€. Das dürfte für eine ganze Zeit die leider anfallenden Bargeldabhebungsgebühren bei Fremdwährungen egalisieren. Auch der hervorragende Service sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt. Weitere Infos bekommt ihr unserem Artikel Alles Wissenswerte über die Barclaycard Kreditkarten.

kostenlose-kreditkarte

Wer also viel im Ausland unterwegs ist dort andere Währungen als den Euro abheben möchte, der ist mit einer anderen Kreditkarte auf lange Sicht besser aufgehoben. Die DKB und die DAB verlangen überhaupt keine Gebühren für das Abheben von Bargeld – egal in welchem Teil der Erde man sich befindet. Auch die Consorsbank geht die gleichen Weg. Hier sei jedoch angemerkt, dass es sich nicht um eine „echte“ Kreditkarte handelt, da fällige Rechnungsbeträge sofort vom gleichzeitig angelegten und dazugehörigen Girokonto beglichen werden. Auch die ING DiBa bietet eine solche Debitkarte.

Auf dem Papier sieht die Gebührenfrei von Advanzia ebenfalls sehr gut aus, da keinerlei Kosten für die bargeldlose Bezahlung weltweit anfallen. Auf ein paar Gebühren sei an dieser Stelle jedoch hingewiesen. Da wäre zunächst die Bargeldabhebungsgebühr – ab dem Transaktionstag fällt generell ein Jahreszinssatz von 22,9% (p. A.) an, nominal pro Monat macht das 1,73%. Je später man seine Rechnung also begleicht, desto höher steigt der Zinssatz, und zwar täglich. Weiterhin fallen bei Überschreitung des Kreditrahmens zum Zeitpunkt der Monatsabrechnung um mehr als 3% (min. 50€) pauschal 4€ an.

Exkurs: Eine lange Zeit galt die DKB mit ihrer Kreditkarte als das Non-Plus-Ultra unter den kostenfreien Anbietern. Langsam aber sicher muss der Branchenprimus auf die immer niedrigeren Zinsen am Markt reagieren und führt nach und nach neue Gebühren ein. Zum 1. Juni 2016 verabschiedete man sich von dem Slogan „weltweit kostenlos Bargeld abheben“. Bis dato wurden sogar Gebühren der Geldautomaten-Betreiber aus Kulanz erstattet – mittlerweile ist das wie bei allen anderen Kreditgebern nicht mehr der Fall. Außerdem ändert man zum Dezember 2017 die Gebühren für die Bargeldabhebung und Zahlungen des DKB Cash Kontos. All diejenigen Kunden, die monatlich weniger als 700€ auf dem Girokonto verbuchen, müssen außerhalb der EU bei der Zahlung mit der Karte Gebühren in Kauf nehmen.

Die besten Prepaid-Kreditkarten

N26WüstenrotPayangoPayback
testsiegernumber26wuestenrotpayangopayback
mit Girokontojajaneinnein
Kartentypmastercardvisavisavisa
Jahresgebühr0€19€25€29€
bargeldlos zahlen: Euro-Zone////
bargeldlos zahlen: weltweit/1,50%1,5%1,75%
Bargeld abheben: Euro-Zone//2% mind. 2,50€/
Bargeld abheben: weltweit//2% mind. 2,50€1,75%
zum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebot

Fazit: Die N26 ist die beste Prepaid-Kreditkarte

Blickt man auf die Konditionen der in der Tabelle beschriebenen Anbieter, dann kann es gar keinen anderen Sieger für die beste Prepaid-Kreditkarte als die N26 geben. Nicht umsonst bezeichnet man sich selbst als das „modernste Girokonto Europas“ – und das zu Recht. Keinerlei Gebühren für die Kontoführung und das bargeldlose Bezahlen oder Abheben von Bargeld weltweit. Das sollte vielen Instituten in Zukunft ein Vorbild sein. Dennoch sei an dieser Stelle vermerkt, dass es sich in dieser Kategorie nicht um „echte“ Kreditkarten, sondern nur um Prepaid-Versionen handelt, d. h. es gibt keinen Zahlungsaufschub sondern fällige Beträge werden sofort vom Konto abgezogen. Wenn also kein Geld mehr auf dem Konto verfügbar ist, dann kann man auch nichts mehr mit der Plastikkarte zahlen.

prepaid-kreditkarten
Da aber gerade die beiden definitiv kostenlosen und damit besten Varianten von N26 und der Wüstenrot mit zusätzlichem Girokonto geführt werden, sei darauf hingewiesen, dass diese auch die Möglichkeit eines Dispos bereithalten. Der Sollzinssatz liegt bei der N26 bei 8,90%, die Wüstenrot veranschlagt 11,09%. In Zeiten dieser beiden genannten Bezahlkarten können wir die Alternativen von Payango und Payback im regulären Zahlungsverkehr nicht mehr empfehlen. Hier fallen zunächst stets Jahresgebühren an und darüber hinaus zahlt man häufig Gebühren für das Abheben von Bargeld auch im Inland.

Die besten Premium-Kreditkarten

Lufthansa Miles & More GoldADACAmazonEurowings GoldNetbank Mastercard Platinum
miles-and-moreadacamazontestsiegergermanwingsnetbank
mit Girokontoneinneinneinneinja
Kartentyp

mastercard

Charge

visa

Debit

visa

Charge

mastercard

Charge

mastercard

Charge

Jahresgebühr100€99€19,90€ (ab 2. Jahr)69€ (ab 2. Jahr)20€ (ab dem 2. Jahr)
Sollzinssatz8,9%12,95%14,98%18,38%8,24%
bargeldlos zahlen: Euro-Zone////

in D: 4 %, mind. 5,95€

/
bargeldlos zahlen: weltweit1,75%1,75%1,75%/1%
Bargeld abheben: Euro-Zone2% min. 5€

Guthaben: 0€

Verfügung: 3% min. 5€

Guthaben: 0€

Verfügung: 3% min. 5€

//
Bargeld abheben: weltweit2% min. 5€

Guthaben: 0€

Verf.: 3% min. 7,50€

Guthaben: 0€

Verf.: 3% min. 7,50€

/1%
Empfehlung für:ReisendeVielfahrerAmazon-KäuferReisendeReisende
zum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebot

Fast alle Banken bieten neben den Standard-Karten noch Gold- und Platinkarten an, die häufig in Kooperation mit anderen Partnern ausgegeben werden. Die normalen Gebühren können meist nicht mit den kostenlosen Varianten mithalten – viel wichtiger sind hierbei aber die angebotenen Zusatzleistungen. Diese reichen von Versicherungen, über Bonusprogramme bis hin zu speziellen Service-Angeboten. Da diese jedoch je nach Herausgeber sehr umfangreich und nicht immer unbedingt empfehlenswert sein können, bedarf es einer genaueren Einzelbetrachtung.

Die Lufthansa Miles & More Gold ist das klassische Beispiel einer Premiumkarte, bei der man sich direkt vorstellen kann für welche Kunden sie sich lohnen kann. Pro 2€ Umsatz mit der goldenen Karte erhält man eine Bonusmeile (in etwa 1,1 Cent wert), die man später für Preisreduzierungen auf Flüge, Mietwagen, Hotels oder im Worldshop einlösen kann. Darüber hinaus bietet die Lufthansa in diesem Paket eine gute kostenlose Mietwagen-Vollkaskoversicherung an, die Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherung sind hingegen lückenhaft. Diese Versicherungen sind jedoch nachrangig zu beanspruchen, d. h. sie greifen nur, wenn man nicht bereits anderweitig versichert ist. Alles in allem lohnt sich die Lufthansa Miles & More Gold nur wenn man im Jahr mindestens 4.000€ umsetzt und ab und an Mietwagen bucht.

Ein ähnliches Modell bietet Eurowings mit der Kreditkarte Gold. Positiv zu bemerken ist hier jedoch, dass bis auf die ab dem 2. Jahr fällige Jahresgebühr keinerlei Gebühren für Bargeldabhebungen oder den Karteneinsatz im Ausland anfallen. Da merkt man, welches Institut dahinter steckt – in Wahrheit wird die Karte nämlich von der Barclaycard ausgestellt und ist somit mehr oder weniger eine gute Premium-Alternative zur kostenlosen Barclaycard. Im Vorteilsprogramm gibt es wie bei der Lufthansa Bonusmeilen pro umgesetzten Euro mit der Karte – eine Meile gibt es hier für 1€ Umsatz. Die Meilen könnt ihr später im Boomerang Club einsetzen um Flüge oder Upgrades zu buchen. Darüber hinaus genießt ihr am Flughafen die Vorteile des Priority Check-Ins, könnt die Fastlanes beim Einchecken sowie die Lounges nutzen. Hinzu kommt eine gute Mietwagen-Vollkaskoversicherung und eine brauchbare Auslandsreisekrankenversicherung. Einziges Manko: Bei Bargeldabhebungen in Deutschland fallen 4% Gebühren an, mindestens 5,95€.

premium-kreditkarten
Die Amazon-Visa-Karte lohnt sich vor allem für Kunden, die häufiger beim Onlineshopping-Giganten einkaufen. Pro 1€ Umsatz erhält man hier 2 Bonuspunkte (bei Marketplace-Händlern weniger), wobei ein Punkt einem Cent entspricht. Rechnet man dies auf die Jahresgebühr von 19,99€ ab dem zweiten Jahr um, dann amortisiert sich die Karte ab einem Jahresumsatz von ca. 1000€. Wer jährlich Waren in einem noch höheren Wert bei Amazon einkauft, kann ab diesem Punkt ordentlich sparen. Zur Nutzung außerhalb von Amazon-Bestellungen ist sie jedoch nicht unbedingt zu empfehlen, da Fremdwährungsgebühren und hohe Gebühren für das Bargeldabheben aus einer Verfügung anfallen.

Wer viel im In- und Ausland mit dem Auto unterwegs ist, für den könnte die goldene Kreditkarte des ADAC von Interesse sein. Reizt man die Vorteile Tankstellen- und Mietwagen-Rabatt vollkommen aus, so gleichen sich die Vorteile mit der hohen Jahresgebühr aus. Beim Tanken erhält man mit der ADAC Gold 5% Rabatt weltweit, allerdings nur bis zu einem Umsatz von max. 1.500€ im Jahr. Das ergibt eine Ersparnis von 75€. Bucht man Mietwagen über die ADAC Autovermietung erhält man ebenfalls 5% Rabatt bis max. 500€ Mietpreis, was einer Ersparnis von 25€ entspricht. Darüber hinaus verfügt der Kunde über eine Reiserücktrittskostenversicherung, Identitätsschutz sowie Karten- und Dokumentenschutz. Die Abhebe- und Fremdwährungsgebühren entsprechen denen der Amazon-Karte.

Die Netbank tritt in unserem Vergleich der Premium-Kreditkarten als einzige richtige Bank auf und kann nicht mit einem Bonusprogramm für den eigenen Shop oder Ähnliches aufwarten. Dennoch ist sie auf jeden Fall einen Blick wert für all diejenigen, die gerne auf Reisen umfangreich versichert sein wollen. Man bekommt nämlich eine gute Reiserücktrittsversicherung ohne Selbstbehalt und eine ebenfalls gute Mietwagenvollkaskoversicherung. Die Reisehaftpflicht-, Verkehrsmittelunfall- und Einkaufsversicherung hingegen sind lückenhaft. Die Jahresgebühren sind mit 100€ ziemlich hoch, lassen sich beim entsprechenden Umsatz jedoch egalisieren – ab 2.000€ bekommt man 15€ rückerstattet, ab 10.000 zahlt man gar nichts mehr. Ein weiterer Vorteil ist der 24h Concierge-Service, per Anruf kann man sich Hotels oder Flüge buchen lassen.


tipps-kreditkarte

Tipps im Umgang mit der Kreditkarte

  • Kreditkartenrechnungen sollte man immer pünktlich bezahlen. Andernfalls können hohe Kreditzinsen anfallen. Wir empfehlen daher wenn möglich wie bei Charge-Karten eine Einzugsermächtigung zu erteilen, so dass erst gar keine Zinsen aufgrund eines negativen Saldos anfallen können.
  • Wenn man in einer fremden Währung am Automaten Geld abhebt, im Laden bezahlt oder im Onlineshop einkauft, sollte man immer in der Landeswährung zahlen. Häufig wird man danach gefragt, ob in Euro abgerechnet werden soll. Dies sollte man jedoch ablehnen, da die Dienstleister meist eine deutlich höhere Umrechnungsgebühr draufschlagen. Diese versteckten Kosten umgeht man, indem man in der Landeswährung zahlt – bei den Kreditinstituten liegt nämlich der jeweils tagesaktuelle Umrechnungskurs zu Grunde.
  • Beim Onlineshopping findet man darüber hinaus immer wieder Preisaufschläge für die Bezahlung per Kreditkarte. Damit wollen die Händler die Gebühren abwälzen, die für sie anfallen wenn sie die Zahlung mit der Visa- oder MasterCard anbieten. Vor allem bei Reiseportalen und Flugbuchungen findet man diese Aufschläge immer wieder. Hier lohnt es sich darauf zu achten und ggf. eine andere Bezahlvariante zu wählen.
  • Im Ausland kann man nicht immer sicher sein, dass an den Kassen sowohl Visa- als auch MasterCard akzeptiert werden. Deshalb lohnt es sich beide Karten zu besitzen. Während die Visa hierzulande nahezu überall akzeptiert wird, besitzt die MasterCard im Ausland noch mehr Bankautomaten und Akzeptanzstellen.
  • Wer sein Portemonnaie verloren hat, der braucht nicht unzählige Nummern für alle verschiedenen Karten im Kopf haben – es reichen zwei. Im Inland ruft man die 116 116 an, im Ausland wegen der besseren Erreichbarkeit die +49 30 4050 4050. Beide Nummern sind 24 Stunden am Tag erreichbar.
  • Falls die Karte dann doch mal gestohlenen wurde, gibt es einen Haftungsbetrag. Im Schadensfalle haftet man mit maximal 150€, das ist gesetzlich so geregelt. Viele Anbieter verzichten allerdings komplett auf eine Haftung des Kunden.

Fazit: Die beste Kreditkarte

Wer nach der besten Kreditkarte für sich sucht, der muss wissen was er mit der Kreditkarte machen möchte. Möchte man sie flexibel als Allrounder fürs Onlineshopping und zum Geldabheben nutzen? Sucht man nach dem perfekten und bequemen Begleiter im Ausland, der einem die Umrechnung von Wechselkursen erspart? Oder erwartet man noch mehr und möchte Vorteile beim Fliegen und umfangreiche Versicherungen nutzen. Für all diese Bedürfnisse gibt es mittlerweile unterschiedliche Arten. Wir haben sie in die besten kostenlosen, Prepaid- und Premiumkreditkarten unterteilt und können folgende Empfehlungen aussprechen.

Als kostenlose Grundausstattung empfehlen wir die Barclaycard New Visa, die in jedes Portemonnaie passt. Hier muss man nicht extra ein neues Girokonto eröffnen, sondern lässt die Rechnungen ganz bequem monatlich von seinem bereits bestehenden abbuchen oder tätigt die Überweisung selbst. So profitiert man von einem bis zu 2-monatigen zinsfreien Zahlungsziel und kann an fast allen Geldautomaten in Deutschland und der EU kostenfrei Bargeld abheben bzw. bargeldlos bezahlen. Und das Beste – die Barclaycard New Visa kostet keine Jahresgebühren, man bekommt sogar 25€ Startguthaben. Einzig und allein bei der Fremdwährungsgebühr von 1,99% gibt es andere Karten, die bessere Konditionen bieten.

Wer überhaupt keine Gebühren bezahlen möchte, des wechselt zum vielleicht modernsten Girokonten-Anbieter Europas N26. Hier fallen weder Fremdwährungs-, noch Jahres- oder Bargeldabhebungsgebühren an. Auch ein Sollzinssatz bei späterer Begleichung der Rechnung ist nicht fällig, da das Ganze als Guthabenmodell funktioniert. Aus diesen Gründen haben wir die N26 als beste Prepaid-Kreditkarte gewählt. Allerdings kann man so auch nur das ausgeben, was man tatsächlich auf der hohen Kante hat, die Flexibilität eines kurzfristigen, zinsfreien Kredits ist damit nicht möglich. Das eignet sich jedoch perfekt für junge Leute und all diejenigen, die aufgrund eines negativen Schufa-Eintrags sonst keine Kreditkarte bekommen. Im Gegensatz zu unseren anderen beiden Empfehlungen muss man bei der N26 auch gleichzeitig ein Konto eröffnen.

Wenn es etwas mehr an Bonuszugaben sein darf, dann empfehlen wir die Eurowings Gold als beste Premiumkreditkarte. Auch hier fallen keine Fremdwährungs- und Bargeldgebühren an, dafür verlangt man ab dem 2. Jahr jedoch einen Jahresbeitrag von 69€. Im Gegenzug wird einem jedoch einiges geboten. Da gäbe es z. B. Prämienmeilen für den Umsatz mit der Karte, die man für die nächsten Flüge und Upgrades nutzen kann, Priority Check-Ins und ein umfangreiches Versicherungspaket bestehend aus Mietwagenvollkasko- und Auslandsreisekrankenversicherung.


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