IFA-Neuheiten 2016 – Willkommen im Wunderland?

Die Internationale Funkausstellung wirft ihre Schatten voraus und wieder werden wir mit vielen IFA-Neuheiten 2016 rechnen können. Wenn Anfang September die IFA in Berlin öffnet, werden zahlreiche Geräte der Unterhaltungs- und Haushaltselektronik den neugierigen Besuchern präsentiert. Vorberichte, Ankündigungen und Studien zeigen, dass wir in diesem Jahr mehr eine Evolution als eine Revolution erleben werden. Wegweisende Innovationen gibt es nun mal nicht im Jahresrhythmus. Der Fortschritt kommt leise. Und das, was man vor einigen Jahren noch bestaunt hat, erreicht nun nach und nach die niedrigeren Preisregionen. 

IFA Neuheiten 2016 Innovations Media Briefing

Die IFA-Trends 2016? ⇓ | 4K und HDR ⇓ | überwältigender Heimkino-Sound ⇓ | Smartphone-Neuheiten auf der IFA? ⇓ | neue Wearables ⇓


IFA-Neuheiten: Die Trends 2016?

Die Trends, die jährlich unter anderem durch die GFU-Verbraucherstudie ermittelt werden, zeigen deutlich die Richtung. IFA-Neuheiten 2016 sind vor allem bei Fernsehern, Smart Home-Anwendungen und im Gesundheitsbereich zu erwarten. Die Top 5-Trends der IFA 2016 findet ihr bei Zitronenzauber, alle Hits vom Innovation Media Briefing findet ihr hier.

IFA Fernseh-Neuheiten 2016: Schon gesehen

Unterhaltungselektronik ist bei der IFA seit langem der größte Publikumsmagnet. Auch wenn viele es sicher gar nicht mehr hören können. Bei Fernsehern bestimmen 4K und HDR die Neuheiten bei der Funkausstellung 2016. So richtig neu ist dieses Thema nicht, denn auch bei der IFA 2015 spielten TV-Geräte mit hoher Auflösung eine wichtige Rolle. Doch die Geräte werde immer preisgünstiger und kommen mehr und mehr beim Konsumenten an. Dazu gibt es nun endlich Inhalte. Das schärfste und beste Fernsehbild bringt nichts, wenn keine Filme und Serien dafür erhältlich sind. Hier ändert sich das Angebot nach und nach. Wenn dennoch nicht das entsprechende Bildmaterial vorliegt, können Fernseher mit eigener Software die Darstellung deutlich verbessern.

Viele 4K-Geräte gibt es als IFA-Neuheiten 2016 zu sehen

Smart Home kommt langsam zum Kunden

Der Begriff „Smart Home“ geistert bereits seit Jahren durch Messen, Medien und Marketing. Den selbst nachfüllenden Kühlschrank haben wir bislang noch nicht gesehen und er wird auch 2016 auf sich warten lassen. Doch die Vernetzung von Haushaltsgeräten und Internet geht weiter und weiter. Das mit dem Handy steuerbare Stimmungslicht ist ebenso bereits Alltag, wie Saugroboter. Mittlerweile sind intelligente Heizungssteuerungen erhältlich. Auch im Sicherheitsbereich finden sich Smart-Home-Lösungen. Die Hersteller zeigen mehr und mehr per App steuerbare Haushaltsgeräte. Solche Geräte werden auch zu den IFA-Neuheiten 2016 gehören. Nicht für alles gibt es bereits Anwendungsfälle, doch ein paar gute Ideen sind bereits vorhanden und werden auf der Funkausstellung 2016 gezeigt.

Gesundheit im Fokus

Bei Küchengeräten ist die Vernetzung noch nicht angekommen, doch der Gesundheitstrend zeigt sich nirgends besser als bei der Zubereitung unseres Essens. Geräte, die die Lebensmittel noch schonender garen, wichtige Nährstoffe erhalten und einfacher in der Anwendung sind, werden immer beliebter. Die App liefert dann Rezepte und Ernährungstipps. Zahlreiche Hersteller werden ihre IFA-Neuheiten 2016 in Berlin zeigen.

Die gesunde Ernährung ist nur ein Aspekt für unser Wohlbefinden. Bei ständig steigenden Behandlungskosten wird die Vorbeugung immer wichtiger. So gehören Geräte zur Aufzeichnung und Interpretation von Körperdaten zu einem wachsenden Bereich. Neue Fitness-Tracker und Gesundheitsuhren sowie weitere Sensoren, zum Beispiel zur Messung des Gewichts oder des Schlafs, werden wir daher auf der Funkausstellung 2016 sehen.

So können wir uns wieder auf viele IFA-Neuheiten 2016 freuen.


IFA-Neuheiten 2016: Fernsehen mit immer besserem Bild

DVB-T2 bringt besseres Fernsehen, doch nicht ohne Haken

IFA Neuheiten 2016 DVB-T2 HDMit dem Thema DVB-T2 wird man sich von nun an beschäftigen müssen. Mittlerweile ist der neue Standard für das Antennen-Fernsehen in einigen Bereichen Deutschlands, vor allem in Ballungsgebieten, bereits an den Start gegangen. Bis spätestens 2019 soll die Übertragung mit dem alten DVB-T-Standard eingestellt werden. Die neue Technik bringt Vorteile, wie ein besseres Bild, mehr Sender und zusätzliche Informationen. Mit dem verschlüsselten und ab 2017 kostenpflichtigen Empfang von vielen Privatsendern kommen allerdings auch Nachteile. Was genau auf den Verbraucher zukommt, ist vielen noch gar nicht klar. Die IFA 2016 ist eine gute Gelegenheit sich zu informieren.

Alte DVB-T-Geräte werde durch Zusatztuner oder gar neue Fernsehgeräte ersetzt werden müssen. Hier reicht jedoch nicht einfach ein DVB-T2-Empfänger. In Deutschland wird der DVB-T2 HD-Standard mit der Kodierung H.265 verwendet. Grundsätzlich lässt sich die entsprechende Software per Update nachreichen., allerdings kommen nicht alle Prozessoren damit klar. Wichtig ist es daher, das richtige Gerät zu kaufen. Hierfür gibt es  ein entsprechendes DVB-T2 HD-Label oder den Hinweis auf H.265. Allerdings sind die Händler recht unmotiviert. Während der stationäre Handel entsprechende Geräte häufig auszeichnet, sucht man bei Online-Shops oft nach entsprechenden Infos. Hier heißt es daher aufpassen.

4K kommt und kommt

4K wird weiterhin das große Thema auf der Funkausstellung sein. Immer noch! Verschwunden ist dafür das Thema 3D-Fernsehen. Zwar sind weiterhin gerade die höherpreisigen und gut ausgestatteten Geräte in der Lage, dreidimensionale Bilder zu zeigen, doch geworben wird damit kaum noch. Dafür liegt der Fokus auf einer immer besseren Bildqualität. Mit verschiedenen Techniken sollen die neuen Geräte ein noch besseres Bild zeigen. 4K und HDR sind hier die Stichworte.

OLEDs mit deutlich längerer Lebensdauer

Die OLED-Fernseher von LG bieten nach wie vor das beste Bild. Die von vielen Smartphones bekannte Technologie sorgt für die sattesten Farben und das tiefste Schwarz. Größtes Fragezeichen ist die Haltbarkeit. Die organischen LEDs altern durch Umwelteinflüsse und verlieren ihre Leuchtkraft. Daher ist die Produktion der Bildschirm-Panels aufwendig und somit teuer. Fernseher kosten damit leicht das Doppelte vergleichbarer LCD-Geräte. Käufer verlangen daher zurecht eine lange Lebensdauer. In einem Interview gab LG-Vizepräsident Lee Byung-chul an, dass nun eine Haltbarkeit von 100.000 Stunden erreicht sei. Lag man 2013 noch bei einer Lebensdauer von 36.000 Stunden, hat die Technologie hier einen deutlichen Sprung gemacht.

Doch nicht nur bei der Bildqualität wollen die Südkoreaner glänzen. Mit den aktuellen Premiumgeräten der OLED Signature E6- und G6-Serie zeigt der Hersteller, was aktuell beim Design möglich ist. Dank Display-auf-Glas-Technologie vereinen die Spitzenmodelle hervorragendes Bild und schlankes Design. Von rund 5.000 bis 8.000 Euro sind die Geräte erhältlich.

Auch Geräte mit Dolby Vision findet sich bei LG. Das HDR-Format liefert ein 12 Bit-Bild, während HDR 10 mit 10 Bit weniger Informationen darstellt. Der Unterschied zeigt sich in einer größeren Farbtiefe bei der Filmproduktion. Beim Abmischen können durch das Dolby-Format mehr Kontraste und feinere Farbabstimmungen berücksichtig werden. Der Dynamikbereich ist größer und sorgt für bessere, natürlichere Bilder. Während HDR 10 ein offener Standard ist, kontrolliert Dolby das Vision-Format. Auch kann nicht jeder Player Dolby Vision darstellen.

IFA Neuheiten 2016: ultraschmaler LG OLED-Fernseher
 

Samsung verbessert LCD-Fernseher

Im Gegensatz zu LG setzt Samsung weiterhin auf LCD-Displays. Mit der Quantum Dot Color-Technologie schaffen es die Asiaten eine Bildqualität zu erreichen, die fast an OLED heranreicht. Die neuen Displays geben im Vergleich zu herkömmlichen LCD-Panels ein größeres und präziseres Farbspektrum wieder. Neben dem verbesserten Farbraum ist das Bild heller. Dank HDR werden auch Kontraste besser dargestellt. Bei fehlendem Bildmaterial verbessert der HDR+-Modus das Bild und stellt es intensiver und kontrastreicher dar.

Neben einer verbesserten Bildqualität arbeitet Samsung an der einfacheren Bedienung der Smart-TVs. Während LG auf WebOS und viele andere Hersteller auf Android TV setzten, haben die Südkoreaner sich für das eigene Tizen entscheiden, das schneller Zugriff auf Inhalte ermöglichen soll. Mit dem Samsung Smart Hub wird auf der IFA 2016 das neue Bedienkonzept gezeigt. Soviel Technik hat seinen Preis, auch weil Samsung mit der Größe des Spitzenmodells punkten will. Der KS9890 mit 88 Zoll-Bildschirm und Curved-Display ist für 20.000€ erhältlich.

Sony mit eigener Display-Technik

Displays kann Sony bauen. Auch wenn die Japaner im Vergleich zu LG und Samsung unaufgeregter auftreten und abgesehen vom ultraschmalen Bravia X90C unauffällige Geräte präsentieren, braucht sich Sony bei der Bildqualität nicht verstecken. Diese wird nun noch weiter verbessert. Wie auch Samsung setzt der japanische Konzern weiter auf die LCD-Technik. Verschiedene Techniken sollen für das optimale Bild sorgen. Farbraum, Brillianz, Schärfe, Ausleuchtung und Kontrast sollen den OLED-Bildschirmen kaum nachstehen. Dafür ist der Preis deutlich geringer.


IFA-Neuheiten, von denen ihr hören werdet

Auch beim Sound tut sich im Fernseh-Bereich viel. Gerade die Premium-Modelle werden mit besseren Lautsprechern bekannter HiFi-Hersteller ausgestattet. An vielen Geräten scheint es, als sei eine Soundbar integriert worden. Doch sind die klangvollen Namen wirklich sinnvoll? Wer mehrere tausend Euro für einen Fernseher ausgibt, wird diesen sicherlich an einem deutlich besser klingenden Heimkino-System verwenden. Kooperationen mit Firmen wie Harman Kardon sind daher eher Marketing. Allerdings ist erstaunlich, was die Hersteller mittlerweile aus den aktuellen Möglichkeiten herausholen können.

Atmos-Klang mit vier Lautsprechern

Bei Heimkino-Lautsprechersystemen oder auch Multiroom-Lautsprechern werden viele IFA-Neuheiten 2016 in Berlin gezeigt werden. Gerade im Heimkino-Bereich können sich die Besucher auf einige Überraschungen freuen. So hat Samsung bereits vorab gezeigt, dass sich aus einem kleinen Lautsprechersystem erstaunlicher Klang zaubern lässt. Das HK-K950-System bietet mit Dolby Atmos SurroundSound ein Kinoerlebnis auf kleinem Raum. Dabei besteht das Set gerade mal aus 4 Lautsprechern. Mehr als Soundbar, Subwoofer und 2 Satellitenlautsprecher braucht es nicht. Dank Atmos ist der Klang nicht mehr auf einzelne Kanäle festgelegt, sondern auf Bereiche. Auch kleine Anlagen können so guten Ton liefern. Das Samsung-System gibt zudem den Klang nach oben ab, was zu einem eindrucksvollen Surround-Sound führt. Mit einem Preis von 1.500€ ist das Set nicht günstig, doch im Vergleich zu umfangreicheren Systemen leicht zu installieren und dennoch beeindruckend leistungsstark.


Smartphone-Neuheiten zur IFA 2016?

Ein Smartphone-Event war die IFA lange nicht. So werden wir bei der Funkaustellung 2016 in dieser Hinsicht wenig Neuheiten erwarten können.

Galaxy Note 7 bei der Funkausstellung

Wenig Unternehmen bieten ein breiteres Smartphone-Sortiment an als Samsung. Ins Rampenlicht schaffen es allerdings nur die Topmodelle. Das Galaxy S8 wird im nächsten Frühjahr vorgestellt werden und damit nicht zu den IFA-Neuheiten 2016 zählen. Die Vorstellung des neuen Galaxy Note 7 erfolgte bereits beim Unpacking-Event Anfang August. Sicher wird das neue Highend-Phablet in Berlin zu sehen sein. Da bleiben wenig Neuheiten für die Funkausstellung 2016.

LG geht eigenen Weg

LG geht in diesem Bereich seit einiger Zeit eigene Wege. Mit dem LG G5 lässt der Hersteller die Träume von individuell auf- und nachrüstbaren Smartphones wahr werden. Das durch Module erweiterbare Gerät ist nach dem Fairphone 2 bislang das zweite Handy dieser Art. Auch das LG Stylus 2, das weltweit erste Smartphone, welches den neuen Radiostandard DAB+ empfangen kann, ist anders. Deutlich versucht LG, das mobile Telefonieren anders zu machen, und nicht einfach mit dem Strom mitzuschwimmen.

LG präsentiert neue Mittelklasse-Smartphones mit Premium-Technik als IFA-Neuheit 2016
Diesen Mut zeigt das Unternehmen auch bei der LG X-Serie. Die Mittelklasse-Geräte haben es durchaus in sich. Neben solider Technik bietet jedes X-Modell ein Highlight aus dem Premium-Bereich. Bislang erhältlichen sind zwei Geräte. Das LG X Cam setzt mit einer Doppellinse, die Standardbrennweite und Weitwinkel erfasst, sowie mit zusätzlichen Kamera-Funktionen auf den Foto-Bereich. Beim LG X Screen erlaubt ein zweiter, schmaler Bildschirm den direkteren und schnelleren Zugriff auf Infos und Apps. Mit dem X Power wird ein Gerät mit deutlich stärkerem Akku auf den Markt kommen. Das X Mach hat einen schnelleren Prozessor verbaut. Sicherlich werden die Geräte als IFA-Neuheiten 2016 unter dem Funkturm zu sehen sein.

Einen Trend im Smartphone-Bereich werden diese IFA-Neuheiten 2016 nicht auslösen. Doch LG hebt sich erfrischend vom bekannten Smartphone-Einerlei ab. Wenn es das Unternehmen nun schafft, die Vorteile der verschiedenen Modelle nachvollziebar darzustellen, könnte die Serie erfolgreich werden. Andernfalls teilt LG das Schicksal von Herstellern wie Samsung, bei denen durch die vielen Modelle der Kunde die Übersicht verliert.


Wearables als IFA-Neuheuten 2016?

Auch wenn der Markt von Fitness-Trackern, Smartwatches und Gesundheitsuhren wächst, ist der große Durchbruch zumindest in diesem Jahr nicht zu erwarten. Trotzdem werden wir mit einigen IFA-Neuheiten 2016 rechnen können.

Zeigt Samsung Smartwatch-Neuheit?

Ob Samsung nach der Vorstellung der Smartwatch Gear S2 zur IFA 2015 auch in diesem Jahr wieder ein Highlight unter dem Berliner Funkturm vorstellt? Gerade die schlauen Uhren haben einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Mit der Gear S2 hat Samsung gezeigt, dass das Unternehmen auch Smartwatches kann.

Als IFA-Neuheit 2016: Samsung Gear Fit 2 - Mischung aus Fitness-Tracker und Smartwatch
Zumindest im Fitness-Bereich hat Samsung schon neue Produkte veröffentlicht. Zu den Neuheiten auf der IFA 2016 wird die kürzlich vorgestellte Gear Fit 2 gehören. Als Mischung aus Fitness-Tracker und Smartwatch ist die Uhr eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger. Das langgezogene, schmale, leicht gebogene Display teilt der Nachfolger mit dem alten Modell. Allerdings wirkt die Gear Fit 2 deutlich weniger klobig und damit eleganter. Einige Überraschungen zeigt die Gear Fit 2 bei den Funktionen. Das Wearable arbeitet durch GPS-Empfänger auch ohne Handy. Auch als Music-Player ist das Gerät einsetzbar. Dazu ist ein Pulssensor an Bord.

Aktivitäten werden von der Uhr automatisch aufgezeichnet. Egal, ob Radfahren, Laufen oder Rudern, die Gear Fit2 erkennt, welche Sportart ausgeübt wird. Die Bedienung erfolgt über das scharfe, hochauflösende AMOLED-Display, welches auch Benachrichtigungen anzeigt. Der Preis liegt bei rund 200€.

IconX – Wearable-Neuheit der besonderen Art

IFA Neuheiten 2016: Samsung IconX - das andere Wearable
Ein Wearable der ganz anderen Art zeigt Samsung mit dem IconX. Die unauffälligen Ohrstecker sind mehr, als nur ein Headset. Was wie ein einfacher, kabelloser Bluetooth-Kopfhörer aussieht, ist ein vollwertiger Fitness-Tracker. Zumindest so vollwertig, wie viele der Tracking-Armbänder anderer Hersteller. Die IconX zeichnet die zurückgelegte Strecke, Dauer, Geschwindigkeit, die verbrannte Kalorien und sogar die Herzfrequenz auf. Aktiviert wird das Headset einfach durch das Einsetzen ins Ohr. Die Bedienung erfolgt durch Tipp- oder Wischbewegungen über ein kleines Sensorfeld. Natürlich lässt sich mit den IconX auch Musik hören. Ab Herbst wird das neue Fitness-Wearable im Handel erhältlich sein.

Philips Health Watch – klinisch genau

Bereits im letzten Jahr hat Philips eine Reihe von Gesundheits-Produkten für Verbraucher präsentiert. Im medizinischen Bereich ist die Firma schon stark bei der Ausstattung von Krankenhäusern und Arztpraxen aktiv. Das hier gewonnene Wissen kann nun im Kleinen verwendet werden. Der Kern soll die Philips Health Watch werden. Wie fast alle Gesundheits-Tracker zeichnet die Uhr Schritte, Schlafrhythmus und Herzfrequenz eben so auf, wie Aktivkalorien, Aktivminuten und das Tracking beim Gehen, Laufen oder Radfahren. Smartwatch-Funktionen, wie Benachrichtigungen oder auch Apps, gibt es bei der Philips-Uhr allerdings nicht. Das Besondere ist die klinisch zertifizierte Aufzeichnung und die Validierung der Daten nach klinischen Kriterien. Damit soll die Uhr bessere und verlässlichere Körperdaten erfassen als die anderen Geräte. So kann die Software auch Einschätzungen zur Sauerstoffaufnahme und der Atemfrequenz geben.

Philips liefert mit der Health Watch klinisch genaue Daten - auch auf der IFA 2016

Inteligente Haushaltsgeräte und Smart Home bei der Funkausstellung 2016

Philips wird nicht nur im Gesundheitsbereich IFA-Neuheiten 2016 zeigen, sondern hat auch Küchengeräte weiter verbessert. Die beliebte Heißluftfritteuse Airfryer hat ebenso ein Update bekommen, wie der Avance Entsafter. Noch gesünder und einfacher soll das Kochen mit diesen Geräten sein. Eine App gibt es hierfür auch. Diese beschränkt sich allerdings hauptsächlich auf Rezepte und Gesundheitstipps. Im Herbst kommen die neuen Geräte in den Handel. Der verbesserte Airfryer wird ab 280€, der neue Avance Entsafter ab 200€ im Handel erhältlich sein.

Eine Rezept-App macht ein Haushaltsgerät noch nicht smart. Doch es gibt mehr und mehr vernetzte, intelligente Geräte. Für die Smart-Home-Neuheiten geht der Blick zu den großen Hersteller.

LG-Neuheit: Waschmaschinen-Programme per Download

Von LG gibt es mit dem Centum System-Waschtrockner ein Gerät, das Verbesserungen der herkömmlichen Technik mit smarten Funktionen verbindet. Die Kombination aus Waschmaschine und Wäschetrockner ist besonders gedämpft. Dadurch vibriert die Maschine kaum, wodurch sie leiser ist. Durch die Anbindung an das Internet ist das LG-Gerät den persönlichen Lebensumständen anpassbar. Die Steuerung kann per App erfolgen. Dazu lassen sich bis zu drei Waschprogramme herunterladen. So gibt es für jede Situation die passende Einstellung.

Samsungs Super-Kühlschrank „Family Hub“

IFA Neuheit 2016: Samsung Family Hub - smarter Kühlschrank mit 32" Display
Wie weit Smart Home in der Küche gehen kann, zeigt Samsung mit dem Family Hub. Den selbstfüllenden Kühlschrank gibt es noch nicht. Doch das Samsung-Gerät ist nahe dran. Der große French-Door-Kühlschrank bringt nicht nur alle für die Geräteklasse typischen Funktionen wie zum Beispiel Gefrierschutz und Klimazonen mit, auch ein Wasser und Eisspender ist verbaut.

Auffällig ist das 23 Zoll-Display auf der rechten Tür. Damit lässt sich nicht nur im Internet surfen oder das Bild von einem Samsung-Fernseher streamen. Per Notizfunktion lassen sich Nachrichten schreiben, es gibt eine Einkaufsliste, die sich mit dem Handy synchronisieren lässt, und auch eine Fotogalerie steht zur Verfügung. Drei Kameras fotografieren den Kühlschrankinhalt, sodass man nicht nur weiß, was neu eingekauft werden muss, sondern auch, wie alt die Milch oder das Gemüse ist.


Leuchtende Augen bei der IFA 2016

All diese Funktionen sind kein Muss, doch machen viele richtig eingesetzt das Leben leichter. Bei der technischen Entwicklung geht es nicht nur um den direkten Nutzen. Es geht auch darum, uns technisch immer wieder zu überraschen und zu verzaubern. Die IFA war schon immer ein Ort, an dem man von der Zukunft träumen konnte. Das wird so auch bei der Funkausstellung 2016 sein. Bei manchen Geräten mehr, bei anderen weniger.


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