Netzanbieter-Vergleich und Netztest 2018 » Telekom, Vodafone, o2 - Wer bietet das beste Handynetz?

Im Netztest 2018 gestaltete sich der Netzbetreiber-Vergleich angesichts der drei verbliebenen Anbieter wie schon im letzten Jahr übersichtlich. Doch trotz der „neuen Einfachheit“ seit der Übernahme von E-Plus durch o2 bleibt eine alte Frage: was ist bei der Auswahl des Handynetzes zu beachten und nach welchen Kritieren bestimmt sich im Vergleich der Netzanbieter das beste Handynetz? Bei den vielen guten Handyvertrags-Angeboten, die wir tagein, tagaus präsentieren, sind zwei Kriterien besonders wichtig: Zum einen natürlich der Preis, zum anderen aber auch die Wahl des Netzproviders, bei dem wir in Deutschland zwischen der Telekom, Vodafone und o2 unterscheiden. Doch welcher Netzanbieter ist der beste und bietet das beste Handy- und Internetnetz an?


Welches Netz ist das beste? ⇓ | Die Preis-Leistung im Check ⇓ | Der Service der Anbieter ⇓ | Netztest 2018: Fazit ⇓


Wie schon in den vergangenen Jahren können wir beim Netzanbieter-Vergleich festhalten, dass die Telekom ihren Konkurrenten in nahezu allen Belangen überlegen ist. Doch spürt man die Unterschiede an der Spitze in der Praxis überhaupt noch? Vielen Kunden wird sicherlich auch das gute D2-Netz von Vodafone reichen. Sowohl im Sprach-, als auch im Datenbereich hat das Unternehmen aufgeholt. Die Fusion von E-Plus und o2 ist mittlerweile fast abgeschlossen – die beiden UMTS-Netze wurden bereits vor einiger Zeit zusammengelegt. Nun geht es um die Integration von LTE. Auch wenn sich der nun größte deutsche Netzbetreiber hinsichtlich der Netzqualität weiter verbessert hat, ist der Abstand zu den Mitbewerbern immer noch deutlich. Connect kommt in seinem Mobilfunknetz-Vergleich 2018 sogar zu dem Schluss, dass sich der Abstand zu den Konkurrenten vergrößert hat.

TelekomVodafoneo2

Note1,71,92,8
Telefonie rate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox rate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox rate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Internet rate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox rate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox rate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Netzabdeckungrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox rate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox  rate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Preis rate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox rate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Pro

+ höchste LTE-Geschwindigkeiten

+ beste Netzabdeckung

+ sehr guter LTE-Ausbau

+ gutes Preis-/Leistungsverhältnis

+ UMTS-Roaming mit E-Plus-Netz

+ stabile Internet-Verbindung

Kontra

– lässt sich Qualität gut bezahlen

– Probleme innerhalb von Zügen

– langsamer Rufaufbau

– Probleme auf dem Land

– schlechter LTE-Ausbau

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Welcher ist der Mobilfunkanbieter eures Vertrauens? Kommt für euch nur die Telekom in Frage, da ein top Netz einfach das A und O ist? Haltet ihr Vodafone die Treue, da hier geringere Kosten anfallen, das Netz aber immer noch gut ist? Oder spielt der Preis für euch die Hauptrolle und o2 ist der Verbinder eurer Wahl? Eure Meinung interessiert uns!

Netztest 2018: Welcher Netzanbieter bietet das beste Internet- und Handynetz?

Würde man den Alltagsgebrauch von iPhones, Windows-Phones oder Android-Smartphones statistisch auswerten, stünde unter dem Strich, dass das reine Telefonieren schon längst nicht mehr das Hauptaugenmerk bei einem Handyvertrag darstellt – das mobile Internet ist heute für viele Altersgruppen wichtiger, Apps wie WhatsApp, Telegram oder Threema haben traditionelle Dienste wie die SMS weitestgehend abgelöst und übertragen die Nachrichteninhalte mittlerweile schneller. Auch hat natürlich das Streaming von unterwegs an Bedeutung gewonnen. Musik und Videos sollen mittlerweile von überall und jederzeit über das Internet verfügbar sein.

Das alles stellt die drei deutschen Provider vor eine große Herausforderung. Um herauszufinden, wie Telekom, Vodafone und o2 das meistern, haben wir uns durch die Auswertungsergebnisse der verschiedenen Netztests und Monitoring-Apps gearbeitet und können euch folgende Ergebnisse präsentieren.

Welcher Provider bietet das beste Internet-Netz?

Bei der Versorgung via mobilem Internet fällt die Gegenüberstellung der 3 Großen im Netzbetreiber-Vergleich noch deutlicher ab. Zwar geht der Ausbau bei allen Anbietern voran, jedoch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, sodass die Abstände größer werden. Besonders interessant ist hierbei die Verteilung der Upload- und Downloadraten, die Chip in seinem Netztest übersichtlich darstellt.

Welcher Netzanbieter hat beim Up- und Downstream die Nase vorn?

Ausgewertet wurden die Ergebnisse unter LTE-Bedingungen. Dabei liefert die Telekom in den meisten Regionen Verbindungsgeschwindigkeiten von über 34 MBit/s. Bei Vodafone kommen Nutzer auf einen Schnitt von gut 29 MBit/s. o2 liegt mit einer Downloadgeschwindigkeit zwischen 13 und 16 MBit/s deutlich dahinter. Voraussetzung ist natürlich ein Handyvertrag, bei dem solche Datenraten überhaupt angeboten werden, was meist relativ teuer ist. Gerade Telekom und Vodafone lassen sich hohe Geschwindigkeiten von maximal 300 bzw. 375 MBit/s gut bezahlen, während o2 ohnehin nur Tarife mit höchstens 50 MBit/s anbietet.

Upload- und DownloadratenTelekomVodafoneo2
10% aller Downloads sind schneller als…
106,91 MBit/s
86,93 MBit/s52,07 MBit/s
Ø Downloadrate55,31 MBit/s37,69 MBit/s20,61 MBit/s
10% aller Uploads sind schneller als…42,06 MBit/s41,21 MBit/s26,13 MBit/s
Ø Uploadrate25,50 Mbit/s20,26 MBit/s12,07 MBit/s

Im Durchschnitt kann die Telekom landesweit ungefähr 55 MBit/s im Downstream zur Verfügung stellen und ist damit deutlich schneller als der nächstbeste Konkurrent Vodafone mit etwa 38 MBit/s. o2 fällt noch deutlicher ab: Die durchschnittliche Downloadrate von 20,61 MBit/s liegt etwa auf dem gleichen Level wie die durchschnittliche Uploadrate von Vodafone. Waren im letzten Jahr Datenraten von 100 MBit/s noch die Ausnahme, liefert die Deutsche Telekom mittlerweile in einigen Städten Geschwindigkeiten von mehr als dem Doppelten ab – am Leipziger Platz in Berlin etwa lagen über 10% aller Downloads im Telekom-Netz über 160 MBit/s. Das theoretische Maximum von LTE Cat. 6 (300 MBit/s) ist in der Praxis also gar nicht mehr so weit entfernt. Vodafone hat auch bereits damit begonnen, den schnelleren LTE Cat. 9-Standard (375 MBit/s) auszurollen. Da dürften einige Internetprovider mit ihren V-DSL-Anschlüssen nur noch die Rücklichter sehen.

Doch nicht nur die Downloadraten, sondern auch die Erfolgsquoten für das Aufrufen von Websites und Downloaden von Dateien, die Verbindungsabbrüche sowie die Uploadraten sind bei der Bewertung des Internet-Netzes von Bedeutung. Hier kann ebenfalls kein Anbieter mit der Telekom mithalten. o2 hat zwar auch hier auf dem Land nachgelegt, ist aber immer noch deutlich schwächer als Vodafone. Ursache hierfür ist auch der Zusammenschluss mit E-Plus. Vorteile sind bisher nur im UMTS-Roaming spürbar, d. h. wenn der Empfang im einen Netz einmal nicht gegeben ist, wird in das Netz des Schwesterunternehmens gewechselt. Dadurch kommt es auch, dass o2 im großen Netzabdeckungsvergleich von chip bei der Scannermessung zu Fuß mit 97% den besten UMTS-Abdeckungswert vorweisen kann. Außerhalb von Städten offenbart das Netz allerdings weiter seine Schwächen.

Wie steht es laut Netztest 2018 um die LTE-Verfügbarkeit der Netzanbieter?

Die Netzbetreiber bieten mittlerweile in immer mehr Tarifen die Nutzung des schnellen LTE-Netzes an, das im Vergleich zu UMTS neben höheren Transferraten bis dato auch weniger Auslastung auf den gleichen Frequenzen verspricht. Auf dem Feld der Verfügbarkeit siegt, wenn man den Durchschnitt aus den Testergebnissen in den Kategorien „Autofahren in der Stadt“, „Autofahren auf dem Land“, „Stadt zu Fuß (Hotspots)“ und „Zugfahrt“ ermittelt, knapp die Telekom. Die Telekom behält dabei die Nase knapp vorn, denn vor allem im Zug macht dem Magenta-Konzern immer noch kein Konkurrent etwas vor. Mit kaum zwei Prozentpunkten ist der Abstand zu Vodafone aber beinahe marginal. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Durchschnittsgeschwindigkeiten automatisch besser sein müssen, wie die Daten oben zeigen. Allerdings holt Vodafone im Vergleich zum Vorjahr weiter auf. Bei o2 ist der Zusammenschluss mit dem LTE-Netz von E-Plus in vollem Gange. Damit wird das LTE-Netz allerdings nicht automatisch besser, sondern stagniert etwas in seiner Entwicklung. Das liegt u. a. daran, dass sich o2 im Zuge der E-Plus-Übernahme verpflichtet hat, E-Plus-Frequenzen im 1.800-Mhz-Bereich abzugeben. LTE-Masten aus dem E-Plus-Netz werden daher abgeschaltet und die neuen Lücken müssen erst wieder geschlossen werden. Für die folgende Grafik haben wir für die drei Netzanbieter jeweils den Mittelwert der LTE-Verfügbarkeitsangaben aus dem chip-Netztest in den vier Testumgebungen ermittelt: LTE-Verfügbarkeit bei einer Autofahrt über das Land, einer Autofahrt durch die Stadt, zu Fuß in der Stadt und bei einer Zugfahrt.

Welcher Netzanbieter bietet laut Netztest 2018 das beste Telefon-Netz?

Alles in allem kann man sagen, dass sich die Netzanbieter auch in Sachen Telefonie allmählich angleichen und alle ein gutes bis sehr gutes Netz zur Verfügung stellen. Eine Hackordnung hat sich in den letzten Jahren dennoch etabliert: Am besten ist und bleibt vorerst die Telekom, darauf folgt mit immer geringerem Abstand der sich inzwischen als Gigabit-Netzanbieter präsentierende Vodafone-Konzern; Platz drei nimmt mit weiteren Punktabzügen das durch die Übernahme von E-Plus vergrößerte, aber auch eine größere Last tragende Münchner Unternehmen o2 ein.

Grundlegende Indikatoren sind hier v. a. die Sprachqualität, die Dauer des Rufaufbaus und daraus resultierende Fehler, sowie der Anteil abgebrochener Gespräche. In all diesen vier Kategorien bekommt die Telekom durch die Bank die besten Noten und kann sowohl beim Telefonieren in der Stadt als auch auf dem Land überzeugen. Ein Beispiel: Nur 1,49% aller Test-Gespräche im Telekom-Netz brachen ab – im o2-Netz wurden mit 6,57% mehr als viermal so viele Abbrüche dokumentiert. Grundsätzlich hat Vodafone auf den Testsieger aufgeholt, liegt nun dicht dahinter und kann in einigen Bereichen sogar überholen – zum Beispiel bei der Sprachqualität. Hier hat Vodafone optimiert und kann beinahe zur Telekom aufschließen. Während bei o2 noch der Audio-Codec HD-Voice das Höchste der Gefühle ist, bieten Telekom und Vodafone nun den Nachfolger an – die sogenannten EVS (Enhanced Voice Services). Wie HD-Voice verbessert EVS die Sprachqualität, deckt im Gegensatz zum bisherigen Standard allerdings den gesamten menschlichen Frequenzbereich ab. Genutzt werden kann der Codec jedoch nur, wenn beide Smartphones im LTE-Netz eine Voice-over-LTE-Verbindung (VoLTE) aufbauen können und EVS von Netz und Gerät unterstützt wird. Trotz dieser Einschränkung kommen Telekom und Vodafone bei der in MOS angegeben Sprachqualität im Schnitt auf einen Punktwert von 4,3, während o2 nur auf einen durchschnittlichen MOS von 3,7 kommt.

Immerhin: Mit VoLTE wird mittlerweile in allen Netzen gefunkt. Zumindest wenn beide Gesprächsteilnehmer im selben Netz telefonieren, läuft die Verbindung also über LTE. Das wirkt sich insbesondere auf den Verbindungsaufbau aus. Und diese Disziplin ist es auch, in der Vodafone mit seinem D2-Netz nun an der Telekom vorbeizieht – keiner der beiden Konkurrenten schaffte es so schnell, eine Verbindungen zwischen zwei Geräten herzustellen. Dennoch hat die Telekom beim Anteil der VoLTE-Verbindungen die Netznase vorn und konnte sich damit wiederum von Vodafone etwas abheben, die vor einem Jahr noch gleichauf lagen. In Prozent sah es bei den drei Netzanbietern so aus:

  • Telekom: 95,3%
  • Vodafone: 92,2%
  • o2: 74,8%

Unter dem Strich bleibt festzustellen, dass für o2 auch der Zusammenschluss mit E-Plus bisher nichts an der Rangordnung ändern konnte. Mit dem Slogan „Zwei Netze sind besser als eines“ versucht die Telefónica zwar, die Kunden von der neuen Stärke zu überzeugen, allerdings können die Praxiswerte auch weiterhin nicht an Vodafone und Telekom anknüpfen. Im Gegenteil: Die Mühen der Fusion scheinen das Netz derzeit eher weiter zurückzuwerfen als voranzubringen.

Wie ist das Netz in meiner Stadt?

Was nützt einem der beste Netzanbieter oder das günstigste Netz, wenn es um die Netzabdeckung am eigenen Wohnort eher bescheiden bestellt ist? Die Netzabdeckungen sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich, deshalb sollte man sich im Voraus informieren. Da lohnt ein Blick auf die Netztest-Deutschlandkarte von PC Welt (die unten abgebildet ist). Verschiedene Apps wie 4G Mark oder der Computer Bild Netztest können vor Ort die Verfügbarkeit messen.

Quelle: PC Welt – Netztest Deutschlandkarte

Generell lässt sich sagen, dass die Netze im großstädtischen Bereich natürlich besonders gut ausgebaut sind und in ländlichen Gegenden qualitativ nachlassen. Wie das Bild oben verdeutlicht, hat die Telekom auch hier wieder die Nase vorn und verweist Vodafone, aber gerade o2 deutlich in die Schranken. Vor allem der letztgenannte Netzanbieter weist teilweise starke Lücken in der Netzabdeckung auf. Durch die integration den E-Plus-Netzes stagniert gerade der LTE-Ausbau im Vergleich zum Vorjahr vollständig. Dafür können sich o2-Kunden über eine Verbesserung beim UMTS-Empfang freuen.

Eine gesondert zu betrachtende Disziplin ist der Empfang innerhalb eines Zuges. Während o2 (durch das nationale UMTS-Roaming) vor allem in Berliner U-Bahnen punkten kann – wo die Telekom und Vodafone nur das GSM-Netz mit langsamen (wenn überhaupt stattfindendem) Verbindungsaufbau anbietet – dreht sich die Situation im Rest des Landes um. In Überlandzügen erreicht die Telekom als einziger Provider ein gutes Ergebnis. Vodafone hat sich auf einen befriedigenden Netzempfang verbessert. Bei o2 ist das Ergebnis nur ein ausreichendes. Das äußert sich im häufig scheiternden Verbindungsaufbau, schlechterer Sprachqualität und Verbindungsabbrüchen.


Preis-Leistungs-Verhältnis der Netzanbieter im Check

In Deutschland gibt es mittlerweile mehr Mobilfunkanschlüsse als Einwohner – im Schnitt hat in etwa jeder dritte Deutsche zwei Handyverträge. Seit der Übernahme von E-Plus durch o2 kann sich der Telefonica-Konzern mit 52,9 Mio. Kunden als der größte Provider zählen. Der ehemalige Krösus Telekom kommt auf 41,1 Mio., womit die Bonner nun sogar hinter Vodafone mit 41,9 Mio. Nutzer die wenigsten Kunden mit ihrem Service bedienen. Doch wie kann Telefonica eine so marktbeherrschende Position einnehmen, wenn die Netzqualität doch nachweisbar schlechter ist? Die Antwort auf diese Frage liegt im Preis. Wir beim Schnäppchenfuchs sind Experten für günstige Handyverträge und weisen tagtäglich auf neue Angebote hin.

o2 bleibt Preissieger – aber die Kosten sind nicht alles

Dabei fällt auf, dass die o2-Tarife bei gleichen Vertragsbedingungen deutlich günstiger sind als die Angebote von Vodafone und dem teuersten Anbieter Telekom. Die Kosten können hier teilweise nur bei der Hälfte liegen. Viele Subprovider wie Mobilcom-Debitel, Klarmobil, Otelo, Sparhandy und Co. können die Preise durch Auszahlungen oder eine verringerte Bandbreite sogar noch weiter drücken. Interessanterweise ist es aber gerade der günstigste Provider, der mittlerweile dauerhaft LTE bereitstellt, wo bei den anderen beiden Netzanbietern über die Discounter-Provider die Geschwindigkeiten gedrosselt werden. Wie die persönlichen Anforderungen aussehen, ist jedoch von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich – schaut deshalb am besten auf unserer Übersichtsseite nach den besten Angeboten für euch. Außerdem arbeiten wir uns in regelmäßigen Abständen durch den Dschungel der Tarife, damit ihr nicht nur den günstigsten, sondern auch einen Handyvertrag abschließen könnt, genau euren persönlichen Anforderungen entspricht. Worauf es beim Vertragsabschluss ankommt und wo versteckte Kosten lauern, erfahrt ihr in unserem Ratgeber zu günstigen Handyverträgen.


Netztest 2018: Welchen Service bieten die Provider?

Viele Anbieter locken ihre Kunden mit Vorteilen für junge Leute und Studenten, so genannten Kombinationsvorteilen oder Zusatzleistungen für Bestandskunden. Darüber hinaus gibt es mit der Datenautomatik bei 2 Netzanbietern aber auch eine nicht ganz so erfreuliche Entwicklung, die hier erklärt werden soll. Da auch das Telefonieren und Surfen im Ausland immer günstiger und interessanter wird, haben wir die wichtigsten Informationen dazu zusammengetragen.

Vorteile für Bestandskunden der Netzanbieter

 

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt eines Mobilfunkvertrages, der im Netztest 2018 berechtigterweise nicht beleuchtet wurde (sagt er schließlich nichts über die Netzqualität an sich aus) sind die Vorteile für Bestandskunden. Hier bieten Telekom, Vodafone und o2 unterschiedliche Vorzüge.

Vorteile für Bestandskunden: Telekom

Wer als Kunde bei der Telekom einen IP-Festnetzanschluss über MagentaEINS besitzt, kann die Grundgebühr seines Telekom-Mobilfunkvertrags monatlich um 10€ reduzieren lassen. Dies ist bei Hinzubuchung einer „Family Card“ zum bestehenden Vertrag möglich – durch bis zu vier mögliche Family Cards ist also eine Ersparnis von bis zu 40€ möglich. Zusätzlich wird der Vertrag für das Smartphone auf volle LTE-Geschwindigkeit umgestellt. Dem Festnetzanschluss wird darüber hinaus noch eine kostenlose Handyflatrate in alle deutschen Netze spendiert. Bei bestimmten Verträgen ist ebenfalls die kostenlose Nutzung der deutschen Telekom HotSpots inkludiert. Zu guter Letzt enthält das MagentaEINS-Paket weitere Extras und Vorzüge wie ein kostenloses StreamOn-Abo oder Early Bird Konzerttickets.

Vorteile für Bestandskunden: Vodafone

Vodafone-Bestandskunden mit allen Red-Tarifen seit 2014 sowie Young M, L und XL, alle Kunden, die über Kabel einen Internet & Phone-Tarif mit einer Download-Geschwindigkeit von höchstens 25 Mbit/s nutzen sowie alle ab 2009 abgeschlossenen Internet & Phone-Tarife können sich bei Anmeldung zum Kombipaket GigaKombi über eine monatliche Ersparnis von 10€ freuen. Dabei können, je nach Zusammenstellung des Kombipaketes, zwischen 5 und 15€ gespart werden.

Vorteile für Bestandskunden: o2

Für o2-Bestandskunden, die gerne ins Kino gehen, könnten die Aktionen von o2 schmackhaft sein. Denn registriert man sich für das Mehr o2 Vorteilsprogramm, ist jeden Donnerstag Kinotag, d.h. der Netzanbieter schenkt euch das zweite Kinoticket in teilnehmenden Vorführungsstätten. Außerdem gibt es für Bestandskunden immer wieder o2-exklusive Aktionen wie Verlosungen von Skipässen oder Fitnessclub-Mitgliedschaften, aber auch einen gratis Kindle und dergleichen mehr.

 

Vorteile für junge Leute und Studenten

Da junge Leute und Studenten bekanntermaßen ja eh ihren Eltern auf den Taschen liegen, weil sie selbst kein bis kaum ein Einkommen haben, gibt es seitens vieler Anbieter eine kleine Stütze. Entweder wird der Vertrag monatlich um einige Euro reduziert oder man bekommt kostenlose Extras.

  • Telekom – Magenta Mobil Friends: Junge Leute bis zum Alter von 18 bis 25 Jahren bzw. Studenten bis 29 bekommen als Upgrade kostenlos das doppelte Datenvolumen obendrauf. Zu Vertragsbeginn muss das Alter oder das Studium aber nachgewiesen werden, mit dem Ausweis oder der Immatrikulationsbescheinigung, die jedes Jahr eingefordert werden kann. In der Praxis geschieht dies in der Regel jedoch nicht.
  • Vodafone – Junge Leute: Unter jungen Leuten versteht Vodafone Personen bis zum Alter von 27 Jahren. Hier kann man sich den passenden Tarif unter den Young-Tarifen aussuchen. Je nach Wunsch lassen sich die SMS-Flat gegen 500 MB zusätzliche Datenvolumen oder die Telefon-Flat gegen 200 Frei-Minuten und 500 GB zusätzliches Internet tauschen.
  • o2 – Junge Leute: Bei o2 erhalten junge Leute einen Rabatt von 5€ pro Monat. „Jung“ ist man in den Augen von o2 als Unter-26-Jähriger oder als Schüler und Student.
Datenautomatik
Quelle: teltarif.de

Datenautomatik – und wie man sie kündigt

Ein sicherlich ärgerliches und für die Kunden nicht unbedingt durchsichtiges Gebaren hat sich durch E-Plus mit der sogenannten Datenautomatik seit dem Jahr 2014 eingeschlichen und auch der Netztest 2018 zeigt, dass es noch nicht der Vergangenheit angehört – mittlerweile ist sie bei Vodafone in nahezu allen und bei o2 in den Blue-Verträgen Bestandteil der Tarife. Ist euer Inklusivvolumen für das Internet aufgebraucht, wird euch bei diesen Anbietern statt einer Drosselung nun automatisch weiteres Datenvolumen hinzugebucht – kostenpflichtig, versteht sich.

Eigentlich wollen die Provider dem Kunden so möglichst lange schnelles Internet anbieten, doch ein fader Beigeschmack ob des hohen Aufpreises bleibt. Die Umsetzung ist definitiv fragwürdig, auch wenn man per SMS vor jedem Upgrade darauf hingewiesen wird. Wer das nicht möchte, sollte rechtzeitig widersprechen bzw. kündigen – wie das geht, erfahrt ihr hier.

  • o2 Blue: In den beliebten 02 Blue Tarifen bucht der Anbieter bei Neuverträgen seit 30.09.2015 automatisch Datenvolumen nach, wenn das inkludierte verbraucht ist. Das geschieht bis zu 3x im Monat, danach wird gedrosselt. In den o2 Blue Basic, Smart und All-in S Verträgen werden jeweils 100MB für 2€ nachgebucht; in den o2 Blue All-in M und L jeweils 250MB für 3€; und in den o2 Blue All-in XL und Premium jeweils 750MB für 5€. Vor dem Upgrade werdet ihr jeweils per SMS informiert. Die dauerhafte Deaktivierung erfolgt über die Kundenhotline: 55222. Kündigen könnt ihr aber auch online: Loggt euch auf der O2-Homepage unter „Mein O2“ ein und klickt „Tarife & Optionen“. Setzt nun das Häkchen bei „Ich möchte die Datenautomatik deaktivieren“ und drückt abschließend den Button zur Deaktivierung.
  • Vodafone SpeedGo: Hat ein Vodafone-Kunde sein Highspeed-Datenvolumen zu 90% verbraucht, so bekommt er per SMS einen Hinweis auf das demnächst anstehende Upgrade, genannt SpeedGo. Dieses beinhaltet in den teureren Red-Tarifen weitere 250MB für 3€ und wird bis zu 3x im Monat hinzugebucht – in den Smart-Tarifen jeweils 100MB für 2€. Vodafone kommuniziert nach außen hin, dass es keine dauerhafte Kündigung der SpeedGo-Datenautomatik gibt, tatsächlich klappt es bei einem Anruf der netzinternen Kundennummer aber doch: 1212. Man kann den Dienst jedoch auch monatlich ablehnen, mit der Antwort „langsam“ auf die Benachrichtigungs-SMS nach Verbrauch von 90% des Datenvolumens, oder in der MeinVodafone-App. Mehr Infos zum Thema „Datenautomatik“ findet ihr in unserem Ratgeber.

Ausnahme Drillisch: Datenautomatik als „Fester Bestandteil“

Eine Ausnahme stellt jedoch der Discounter-Provider Drillisch dar. Unter diesem Dach befinden sich zahlreiche namhafte Anbieter, die besonders günstige Tarife anbieten. Der Haken vor allem bei vielen neuabgeschlossenen Tarifen ist jedoch die Datenautomatik, die sich teilweise gar nicht mehr kündigen lässt – dies äußert sich in den Worten „fester Tarifbestandteil“. Achtet bei den folgenden Anbieter auf diese Klausel, andernfalls seid ihr vertraglich an das kostenpflichtige Datenupgrade nach Verbrauch eures Volumens gebunden: DeutschlandSIM, HelloMobil, Maxxim, McSim, Smartmobil, Simply, PremiumSIM, WinSIM und Yourfone. Doch nicht alle Tarife dieser Anbieter besitzen eine zwangsweise Upgrade-Automatik, wenn dem so ist, wird sie zwar trotzdem gebucht, kann aber online in der persönlichen Servicewelt, über eine entsprechende Service-Telefonnummer und bei manchen Anbietern auch im Chat gekündigt werden.


Telefonieren und Surfen im Ausland?

Da das Handy ja mittlerweile auch im Urlaub nicht mehr aus der Hand gelegt werden kann, weil man noch mit Freunden WhatsAppen muss oder weil noch eine wichtige Aufgabe bei der Arbeit zu erledigen ist, sind auch die Preise für das Roaming mittlerweile von Interesse. Seit dem weitestgehenden Wegfall der EU-Roaming-Gebühren am 15. Juni 2017 hat sich – zur Freude der Mobilfunkkunden – bei der Telefonie im Ausland natürlich einiges geändert. „Roam like at home“ lautet die Devise im europäischen Ausland. In der folgenden Tabelle seht ihr auf einen Blick, zu welchem Kostenwegfall die EU-Regulierung EU MEMO/16/4396 bei den Netzanbietern geführt hat.

TelekomVodafoneo2
Verfügbares DatenvolumenWie in DeutschlandWie in DeutschlandVoreingestellt 1GB monatlich – bei Überschreiten Umstellung auf 250 kbit/s
SMS-VersandWie in DeutschlandWie in Deutschland7-9 Cent
Anruf: EU → DeutschlandWie in DeutschlandWie in DeutschlandWie in Deutschland
Anruf: EU → anderes EU-Land (nicht D)Inklusive (Keine Kosten für den Angerufenen)5,95 Cent/min. (Keine Kosten für den Angerufenen)39 Cent/min. (Keine Kosten für den Angerufenen)

Trotzdem alle deutschen Mobilfunkanbieter seit Juni 2017 der neuen EU-Roaming-Verodnung folgen, gibt es auch einen Ausreißer: Bei DeutschlandSIM, einem Tarif von Drillisch, ist die Roaming-Option im Basic-Modell grundsätzlich nicht inkludiert – hier lässt sich Roaming aber natürlich auch hinzubuchen.

In welchen Ländern ist das Roaming seit 2017 kostenlos?

In allen zur EU gehörigen Ländern gibt es seit 15. Juni 2017 keine Roaming-Kosten mehr. In alphabetischer Aufzählung sind das: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien (bis zum Abschluss des Brexits) Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern. Die folgende Karte, auf welche Ausnahmen ihr beim Telefonieren und Surfen im europäischen Raum dennoch aufpassen müsst.

Der überwiegende Teil der Mobilfunkanbieter (mit Ausnahme von, wie oben genannt, DeutschlandSIM) hat Gruppen von Ländern definiert, in denen der Normal-Tarif, also ohne EU-Roaming-Aufschlag, gilt. Abhängig von der Zeitzone kommen hier bei ein paar Ländern, die zwar nicht der Europäischen Union, aber dem Europäischen Wirtschaftsraum angehören, hinzu. Konkret handelt es sich um Norwegen, Liechtenstein, Island, Gibraltar, die Kanarischen Inseln, Madeira, Guadeloupe, Französisch Guyana und bei vielen Anbietern auch die Schweiz. In diesen Ländern können die Roaming-Gebühren der Provider abweichen – solltet ihr euch nicht sicher sein, fragt am besten noch einmal bei eurem Anbeiter nach.


Das Ende von E-Plus

Seit dem 1. Oktober 2015 gehört E-Plus zu Telefonica Deutschland und damit zu o2. Seither hat sich auch für E-Plus-Kunden einiges geändert. Zumindest auf dem Papier war der Zusammenschluss der UMTS-Netze beider Unternehmen eine Verbesserung für die Kunden – ist nun in einem Netz der Empfang schlecht, wechselt das Mobiltelefon einfach in das andere Netz mit besserer Signalstärke. Der Nutzer bekommt davon nichts mit. Damit konnte das Netz gerade auf dem Land zwar einerseits deutlich verbessert werden – seit Beginn der Netzkonsolidierung gibt es aber auch immer wieder Berichte aus einzelnen Gemeinden über Verbindungprobleme im o2-Netz. Der Wechsel ging bisher also nicht überall spurlos vorbei, zumal o2 im Rahmen der E-Plus-Übernahme auch LTE-Frequenzen abgeben musste. Diese betreffen vor allem den 1.800 MHz-Bereich, o2 schaltete daher zum 01.06.2016 das LTE-Netz von E-Plus ab. Nicht überall kann die fehlende Abdeckung durch o2-Masten bisher also abgedeckt werden. Inzwischen sind die Netzwerk-Codes der Netze von o2 und E-Plus jedoch endlich auf eine identische Netzkennung vereinheitlicht. o2-Kunden dürfen als berechtigterweise darauf hoffen, dass sich der Netzanbieter nun der Performance-Optimierung an den entsprechenden Stellen zuwenden wird.


Exkurs: Welche Vorwahlen haben die deutschen Handynetze?

Immer wieder stellt sich bei Vertragsangeboten die Frage, welches Netz hinter den Providern steht. Bei Subprovidern wie klarmobil oder von Drillisch ist dies teilweise nicht eindeutig, da z. B. nur mit „Top D-Netz“ oder „Bester D-Netz Qualität“ geworben wird. Der Hintergrund ist, dass sich Premium-Anbieter wie die Telekom die hohen Preise für Allnet-Flats und LTE-Datenvolumen nicht von den Discountern kaputt machen lassen wollen. Der einfachste und sicherste Weg herauszufinden, in welchem Netz man nun surft und telefoniert, führt über die Vorwahlen. Häufig wird im Bestellprozess bereits eine Nummernwahl ermöglicht, anhand der Vorwahlen erkennt man dann die Netzzugehörigkeit.

ProviderVorwahlenAbfrage der Netzzugehörigkeit
  • 0151x
  • 0160
  • 0170
  • 0171
  • 0175
Anruf an: 4387
  • 0152x
  • 0162
  • 0172
  • 0173
  • 0174
Anruf an: 12313
  • 0157x
  • 0163
  • 0176
  • 0177
  • 0178
SMS mit Inhalt „NETZ Rufnummer“ an: 4636

Service Hotlines und Kündigungsadressen

Bei unseren Handyvertragsangeboten weisen wir immer darauf hin, dass Verträge in der Regel eine Laufzeit von 24 Monaten haben. Man sollte auf eine rechtzeitige Kündigung bis spätestens 3 Monate vor Ende der Laufzeit achten, da sich der Vertrag sonst um weitere 12 Monate verlängert. In vielen Fällen entfallen dann aber Gutschriften, die den Monatspreis bislang reduziert haben. Der Schnäppchentarif wird dann schnell teuer. Innerhalb von 2 Jahren tut sich auf dem Tarif-Markt außerdem äußerst viel und so kann man flexibel ein anderes Angebot wahrnehmen – man denke nur daran, dass LTE vor wenigen Jahren noch fast wie ein Zauberwort klang und heute bereits bei den günstigsten Tarifen angeboten wird. Außerdem bekommt man so manchmal Zugang zu exklusiven Verlängerungsangeboten. Die Kündigung zurückziehen kann man immer noch. Wir empfehlen den kostenlosen Erinnerungsservice von remind.me:

Wurde lange Zeit in vielen Fälle nur die Kündigung per Brief akzeptiert, hat der Gesetzgeber nun im Sinne der Verbraucher nachgebessert. Seit dem 1. Oktober 2016 ist die Kündigung per E-Mail möglich. Bei fehlender E-Mail-Adresse könnt ihr auch eine Nachricht über das Kontaktformular versenden. Gültig ist diese Regelung allerdings nur für Verträge die nach dem 1. Oktober 2016 geschlossen wurden. Alle Infos hierzu findet ihr in unserem Ratgeber

NetzanbieterServiceKündigung
Telekom
  • per Post an: Telekom Deutschland GmbH, Landgrabenweg 151, 53227 Bonn
  • online über das Kontaktformular
Vodafone
  • per Post an: Vodafone GmbH, Kundenbetreuung, 40875 Ratingen
  • online über das Kontaktformular
o2 & E-Plus
  • per Post an: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Kundenbetreuung, 90345 Nürnberg
  • online über das Kontaktformular

Fazit zum Netztest 2018: Das beste Netz besitzt die Telekom

Unterm Strich konnten sich im Gegensatz zum Netztest 2017 im Jahr 2018 nur zwei von drei Anbietern etwas verbessern – die fusionsbedingten Abzüge für o2 in der Gesamtwertung führen somit zu einem Bruch mit dem Trend der vergangenen Jahre. Die Telekom hat noch immer in den meisten Fällen die Nase vorn, kann aber punktuell zumindest von Vodafone bereits in die Bredouille gebracht werden.

An zweiter Stelle folgt das Düsseldorfer Unternehmen Vodafone, das beim LTE-Ausbau hervorsticht und das schnelle mobile Internet in den meisten Regionen Deutschlands anbieten kann. Bei den 2017 noch evidenten Schwächen in Norddeutschland wurde nachge – wenn diese Probleme behoben sind, dann kann Vodafone die Telekom vom 1. Platz verdrängen.

Weiterhin spannend bleibt die Entwicklung beim Netzanbieter o2. Die Münchener sind seit der Fusion mit E-Plus der größte deutsche Anbieter und mithilfe des UMTS-Roamings bei schlechtem Empfang hat sich auch die Netzqualität verbessert. Dennoch bleiben die Schwächen sowohl bei Telefonaten als auch beim mobilen Internet offensichtlich. Dazu fällt die Netzabdeckung gerade im Ländlichen deutlich ab und hat mit richtigen Funklöchern zu kämpfen – in Summe führt das laut connect-Netztest dazu, dass o2 gegenüber dem Vorjahr sogar Punkte einbüßt. Man darf gespannt sein, wie im nächsten Jahr die technische Integration von LTE über die Bühne geht. Zumindest preislich führt an den Münchnern bereits jetzt schon kein Weg meh vorbei.


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