Rommelsbacher MX 1250 » Standmixer im Test

Ein professioneller Mixer kann in kürzester Zeit Shakes, Smoothies, Suppen und andere Gerichte zaubern, aber auch für Kartoffelpüree oder einen Cocktail kann man ihn gut gebrauchen. Wenn ihr öfter die erwähnten Getränke oder Speisen zubereitet, lohnt sich die Anschaffung eines Alleskönners für die Küche. Wir haben an dieser Stelle den Rommelsbacher MX 1250 ausgiebig getestet, welchen uns Media Markt freundlicherweise zur Verfügung stellte. Aktuell gibt es das gute Stück dort für 69,59€ im Angebot.

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Pro&Contra ⇓ | Leistung ⇓ | Sicherheit ⇓ | Reinigung ⇓ | Fazit ⇓ | Rezept ⇓


Vor und Nachteile

ProKontra
provielseitig einsetzbarkontrarelativ schwer
prosehr gute ErgebnissekontraDrehzahl reicht nicht zum Aufbrechen der Zellstruktur
provoluminöser Glasbehälter kontraDeckel lässt sich etwas schwer anbringen
proregulierbare Geschwindigkeit
proReinigungsmodus

Wollt ihr euren Mixer häufig einsetzen, um Obst, Gemüse, gefrorene oder trockene Zutaten gründlich und schnell zu zerkleinern, werdet ihr an einem leistungsstarken Gerät nicht vorbeikommen. Mit seinem 1200-Watt-Motor bietet der Rommelsbacher MX 1250 genügend Power, um auch Eis zu crushen oder Getreide zu zerkleinern. Damit lassen sich problemlos viele leckere Speisen, Smoothies und Milchshakes zubereiten. Die Möglichkeiten reichen von gehaltvollen Suppen über Desserts bis hin zu Cocktails – und das in wenigen Sekunden.

Ein wahres Kraftpaket im Standmixer-Test

Die vier großen Saugfüße des Rommelsbacher MX 1250 sorgen für Halt, welcher bei einer Drehzahl von bis zu 22.000 Umdrehungen pro Minute auch gegeben sein sollte. Die Regulierung erfolgt stufenlos. Um die Zellstruktur von Obst und Gemüse bei der Zubereitung von Smoothies aufzubrechen, wären allerdings 25.000 Umdrehungen pro Minute nötig, hier liegt der MX 1250 leider knapp unter dem Ziel. Der Leistung entsprechend laut fährt das Gerät während des Mixvorgangs auch auf – wir empfanden das in unserem Standmixer-Test allerdings nicht als störend, weil das ganze nach Sekunden wieder vorbei ist und auch einfach die Power des Geräts demonstriert.


Standmixer-Test: Praxis

Durch die praktische Öffnung an der Oberseite könnt ihr Zutaten ganz einfach nach und nach einfüllen, ohne den Deckel abzunehmen und den Betrieb zu unterbrechen. Die Skalierungen auf dem Behälter lassen euch die richtigen Mengen ablesen. Der Deckel ist mit Gummi umrandet und verschließt den Behälter somit effizient. Der Boden des Behälters lässt sich ebenfalls entfernen, um zur Reinigung an die sechsschneidige Klinge zu kommen. Bei unserem Standmixer-Test erwies sich das Anbringen des Deckels als etwas schwer, was allerdings bei einer so zuverlässigen Abdichtung auch nicht zu vermeiden ist.

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Praktische Programmwahl

Die über drei Tasten wählbaren Programme „Clean/Pulse”, „Ice Crush”, und „Smoothie” ersparen umständliches Einstellen für bestimmte Zwecke. Das übersichtliche, beleuchtete Bedienfeld mit großem Drehwahlschalter gewährt ein einfaches Handling. Das Smoothie-Programm arbeitet stufenweise mit Pause, um eine Überhitzung zu vermeiden und ein optimales Mixergebnis ohne Klumpen zu erzielen. Der Stromverbrauch des AC-Motors lag in unserem Standmixer-Test im Normalbetrieb bei 0,002 kWh, beim Zerkleinern von Eis dagegen bei 0,009 kWh.

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Der Standmixer schneidet im Betrieb gut ab und liefert sehr gute Ergebnisse. Smoothies sind cremig und enthalten keine Stückchen – wenngleich man wie bereits erwähnt auf eine aufgebrochene Zellstruktur verzichten muss. Unser Ananas-Mango-Kaki-Smoothie entwickelte sich nach nur einem Durchgang zu einer homogenen Masse mit optimaler Konsistenz. Auch die Minzblätter bildeten keine unangenehmen Stücke. Auch Eis verarbeitet der Rommelsbacher in wenigen Sekunden zu Schnee, was keine Selbstverständlichkeit ist: andere Modelle versagen hier oft völlig oder es muss manuell nachgeholfen werden. Wichtig ist hier nur, dass weder Eiswürfel noch Menge zu groß sind und das Eis nicht zu stark angetaut ist, um nicht doch Hand anlegen zu müssen.


Vierfache Sicherheit

Der Motor ist vor Überhitzung geschützt und der Betrieb nur bei geschlossenem Deckel sowie korrekt installiertem Behälter möglich, weshalb nicht die Gefahr besteht, irgendwie mit den Messern in Kontakt zu kommen. Sitzt etwas nicht richtig, blinken alle drei Leuchten der Tasten gleichzeitig. Des Weiteren ist das Gerät GS-geprüft.

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Reinigung

Die grobe Reinigung erledigt der MX 1250 zwischendurch automatisch, trotzdem muss er nach jeder Benutzung natürlich auch manuell gesäubert werden, wozu man ihn komplett zerlegen kann und die abnehmbaren Bestandteile inklusive des Schneidemessers mit der Hand oder auch in der Spülmaschine wieder sauber bekommt. Um den Behälter während der Arbeit kurz zu reinigen, weil das nächste Rezept an der Reihe ist, genügt es es, ihn mit etwas warmem Wasser zu füllen und anschließend die „Clean“-Taste zu drücken. Die gründliche Reinigung sollte direkt nach der Arbeit erledigt werden, um angetrocknete Reste zu vermeiden. Das Spülen geht dabei schnell und einfach von der Hand; der glatte Glasbehälter lässt sich perfekt mit dem Schwamm säubern und auch das Messer ist mit der Bürste schnell wieder wieder blitzblank.


Fazit

Alles in allem konnte uns der Rommelsbacher MX 1250 im Standmixer-Test durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten überzeugen. Der große Glasbehälter bietet genügend Platz für Gerichte und Zutaten aller Art, die frei regulierbare Geschwindigkeit bietet ein hohes Maß an Komfort und auch Eis bereitet dem Gerät keine Probleme. Der vierfache Schutz sorgt für Sicherheit bei der Benutzung und das Gerät ist hochwertig verarbeitet. Ein Wehrmutstropfen wären höchstens das etwas hohe Gewicht und die Drehzahl müsste einen Tick schneller sein, um Smoothies durch aufgebrochene Zellstrukturen noch smoother zu machen. Lecker waren die Ergebnisse aber trotzdem.

Technische Daten

Leistung: 1200W • Farbe: Edelstahl/​schwarz • Geschwindigkeitsregulierung: stufenlos plus Impulsstufe (Drehregler) • Fassungsvermögen: 1.75l • Mixbehälter: Glas • Messer: Edelstahl, 6 Klingen • Drehzahl max.: 22000U/​min • Funktionen: Eis-Crush-Funktion, Smoothie-Funktion, Reinigungsfunktion • Ausstattung: Deckel mit Nachfüllöffnung, abnehmbare Teile spülmaschinengeeignet • Sicherheit: Einschaltsperre 


Rezept: Ananas-Mango-Kaki-Smoothie

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Da wir es an dieser Stelle natürlich nicht bei trockener Praxis belassen wollen und ihr auch in den Genuss unseres leckeren Kaki-Mango-Ananas-Smoothies kommen sollt,haben wir hier das entsprechende Rezept für euch.

Zutaten

  • 1 Ananas
  • 1 Mango
  • 1 große Kakifrucht
  • frische Minze
  • Vanille-Sojadrink oder Orangensaft
  1. Die Ananas längs vierteln, von der Schale trennen und in kleine Stücke schneiden
  2. Die Mangohälften vom Kern trennen, jeweils vierteln und ebenfalls kleinschneiden
  3. Die Kakifrucht vierteln und quer durchschneiden
  4. Alles mit ein paar Minzblättern in den Mixer geben
  5. 0,2 – 0,3 Liter Vanille-Drink oder Orangensaft zugeben
  6. Fertig

 

 

 


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