![[kOstenlOs] Demokratie per Mausklick [Kindle Edition]](https://img-01.schnaeppchenfuchs.com/img/d7/2a/88/kOstenlOs-Demokratie-per-Mausklick-Kindle-Edition.jpg?fit=fillmax&bg=transparent&w=562&h=468&q=70&auto=compress%2Cformat)
[kOstenlOs] Demokratie per Mausklick [Kindle Edition]
Kurzbeschreibung
Moderne Informationstechnologie hat Auswirkungen darauf, wie Demokratie funktionieren kann. Es stellt sich neu die Frage nach direkter Demokratie, gesteigerter Partizipation der Bürger und der Bedeutung repräsentativer Elemente im Entscheidungsprozeß von Demokratien. Wie jede technische Entwicklung ergeben sich daraus Chancen und Risiken, vor allem aber optimistische Visionen neben Weltuntergangsstimmung.
In der vorliegenden Arbeit geht es weniger um konkrete technische Entwicklungen als um die Auswirkungen massenhafter, nicht-synchroner Kommunikation auf den politischen Prozeß. Wenn plötzlich jeder Mensch ein Sender sein kann, potentiell einem Millionenpubllikum gegenübersteht: was bedeutet das für Demokratie im 21. Jahrhundert.
Wie gehen wir damit um, dass wir auf einen Mausklick mehr Wissen verfügbar haben als jeder Mensch in vorausgegangenen Jahrhunderten? Dass es zumindest technisch möglich ist, jederzeit an einem permanenten politischen Prozeß teilzuhaben?
Das Inhaltsverzeichnis:
Vorwort zur Kindle-Ausgabe 2013
- Piraten ahoi – Auf der Suche nach der IT-Demokratie
- Die Piraten und das Demokratiedefizit
1. Einleitung:
Cyberdemocracy und virtual politics: Die Zukunft der Demokratie in der »Informationsgesellschaft«
1.1. Veränderungspotentiale der Informationsgesellschaft
1.2. Fragestellung
2. Information und Kommunikation in der klassischen und vormodernen Demokratietheorie
2.1. Das Zeitalter der athenischen Demokratie
2.2. Die Gutenberg-Revolution:
Demokratietheorie und IKT der frühen Neuzeit
3. Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien
3.1. Neue Medien
3.2. Typologisierung
4. Moderne Demokratietheorien und Kommunikationsstrukturen
4.1. Empirisch-analytische und normative Demokratietheorie
4.2. Typologien von Demokratietheorien und deren Anforderungen an Kommunikationsstrukturen
4.3. Partizipatorische Demokratietheorie und die Nutzung der neuen IKT: »Strong Democracy«
4.4. Kritik an der partizipatorischen Demokratietheorie
5. Akzentverschiebungen und Variationen von Begriffen in der »Informationsgesellschaft« und die Auswirkungen auf Demokratietheorie
5.1. Information
5.2. Kommunikation
5.3. Öffentlichkeit
6. Nutzungschancen der neuen Informationstechnologien aus Sicht der Demokratietheorie
6.1. Richard S. Hollander:
Video Democracy – The Vote-from-home Revolution (1985)
6.2. Jeffrey B. Abramson, F. Christopher Arterton, Garry R. Orren: The Electronic Commonwealth (1988)
6.3. James S. Fishkin: Deliberation and Democracy (1991)
6.4. Christa D. Slaton: Televote – Expanding Citizen Partizipation in the Quantum Age (1992)
6.5. David S. Stodolsky: Computer-network based Democracy: Scientific communication as a Basis for Governance (1996)
6.6. Marcel Bullinga: »Decision Guide / Teledemocracy« (1996)
6.7. Zusammenfassung
7. Zusammenfassung und Ausblick
7.1. Zusammenfassung
7.2. Entwicklungsmöglichkeiten
7.3. Ausblick – Handlungsvorschläge
7.4. Schluss
Anhang 1: Vorwort zur Buchausgabe 2002
Anhang 2: Nachwort zur Buchausgabe 2002
Informationsgesellschaft Medien Demokratie?
Zukunft
Anhang: Direktdemokratische Verfahren 2030
Grundthesen über die Ausgangslage im Jahr 2030
Befragung zum Forschungsgegenstand
Literatur
Das Buch beinhaltet die 1998 an der Technischen Universität Darmstadt erstellte Magisterarbeit.
Michael Scheuch M.A. studierte an der TU Darmstadt Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaft. Er arbeitet seit 1997 als Wirtschaftsjournalist für das Zweite Deutsche Fernsehen.
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