Raus aus dem Har(t)z IV - eine skurrile Reise von der ArGe nach Gran Canaria [Kindle Edition] Gratis (sond 4.99€)
Kurzbeschreibung
ÜBER DAS BUCH
Von Hartz IV in den Wohlstand oder, anders ausgedrückt, vom Plattenbau in der Nähe von Berlin auf zur Traumvilla auf Gran Canaria. Was sich anhört wie ein modernes Märchen ist die ungewöhnliche Geschichte, um die es in diesem Buch geht. Es ist die Geschichte von vier Menschen und eines ungewöhnlichen Experiments.
Begleiten Sie diese vier unterschiedlichen Menschen bei einer aufregenden und unterhaltsamen Geschichte, die den Leser mitnimmt in die wirre und skurrile Gedankenwelt der Hauptprotagonistin, die unverblümt und ungeschönt die Sachen kommentiert, die ihr widerfahren.
Begleiten Sie in diesem Buch vier Menschen bei der vermutlich ungewöhnlichsten Entscheidung ihres Lebens und werden Sie Zeuge eines wahrlich ungewöhnlichen Experimentes. Aus der Not geboren veränderte es das Leben aller vier Beteiligten. Was als Spaß begann sollte sehr schnell purer Ernst werden. Ein Experiment, nach dem Nichts mehr so war wie zuvor.
AUS DEM BUCH:
"(...) Trauriger Weise hatte ich nur keinen solchen tüchtigen Mitarbeiter erwischt. Ich erwischte Frau Schimmelpfennig. Doch ganz anders als der Name es suggerieren wollte, hatte ich bei unserem ersten Treffen nicht den Eindruck, dass bei ihr Lebensmittel schimmeln könnten. Vermutlich hatten sie nicht einmal die Zeit, in den Topf oder die Pfanne zu gelangen, sondern mussten mit der Angst leben, gleich roh und ungewürzt verschlungen zu werden. Gabi Schimmelpfennig, die Wuchtbrumme fachlicher Inkompetenz war meine Sachbearbeiterin und der Grundstein unserer gegenseitigen Ablehnung wurde schon bei unserem ersten persönlichen Aufeinandertreffen gelegt, als sie mir an den Kopf knallte: „Also es tut mir ja furchtbar traurig, Frau Meier, aber leider ham‘ wer nüscht für Sie. Sehn’se ich hab in meinem Gom- puter nüscht stehn. Da is keene Arbeit für Sie drinne, ne wahr“. Dabei sprach sie so von dem Wunder der elektronischen Datenverarbeitung, dass man meinte, es sei eine männliche Pute, wenn sie das Wort ‚Computer‘ in ein sächsisches ‚Komm‘ und den ‚Puter‘ zusammensetzte, inklusive der Pause zwischen den beiden Wörtern, die einem erst einmal vor Augen führte, dass Frau Schimmelpfennig vermutlich zu Hause von dem Segen der technischen Revolution bislang verschont geblieben ist. Ich konnte mich nicht zurückhalten und konterte nach einer kurzen gedanklichen Pause, in der ich versuchte zu eruieren, wie sie es schaffte, mit den fleischigen Fingern die dagegen zart wirkenden Tasten der Tastatur zu treffen, in perfektem Hochdeutsch: „Frau Schimmelpfennig, ich möchte auch nicht in einem Computer arbeiten, sondern in der realen Welt. (...)“.
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