E-Auto gewinnt bei ADAC Autotest 2021: Das Wichtigste in Kürze
- Autotest 2021: ADAC untersucht 112 Fahrzeuge mit alternativem und herkömmlichem Kraftstoff
- BMW iX3 landet auf Platz eins
- Auch letzten Platz belegt ein E-Auto
BMW iX3 Gewinner des ADAC Autotest 2021: Wer landet noch ganz vorne?
Jedes Jahr untersucht der Allgemeine Deutsche Auto Club eine Reihe aktuell erhältlicher Fahrzeuge, um mit den schulnotenartigen Endbewertungen potentiellen Käuferinnen und Käufern eine relevante Entscheidungsgrundlage anzubieten. Dass in diesem Jahr ein Elektroauto das PKW-Rennen macht, dürfte kaum überraschen, denn die Zahl der elektrisch betriebenen Vehikel steigt weiterhin steil an. Im aktuellen Test hat sogar Elektrischer den (nur noch als Zierde dienenden) Kühlergrill ganz vorne: Platz eins des ADAC Autotests 2021 belegt mit der Gesamtnote 1,7 der BMW iX3. Laut den Testenden begründet sich dieses Ergebnis besonders aufgrund des niedrigen Verbrauchs von 21,2 kWh/100km, zudem durch die Reichweite von 400 Kilometern und die Schnellladung mit 150 kW. Platz zwei belegt mit der Note 1,8 der Škoda Octavia Combi 2.0 TDI, also ein Dieselfahrzeug, den dritten Platz teilen sich mit der Gesamtnote 1,9 eine ganze Reihe von PKW, darunter einige Dieselbetriebene von BMW, Mercedes und Škoda mit den elektrischen VW ID.4, dem Polestar 2 und dem Mercedes EQA. Hier ein kleiner Ausschnitt des Testergebnisses mit den obersten Platzierungen.
| Hersteller | Modell | Antrieb | Note |
| BMW | iX3 | Elektro | 1,7 |
| Škoda | Octavia Combi 2.0 TDI | Diesel | 1,8 |
| BMW | 530d | Diesel | 1,9 |
| Mercedes-Benz | E 300 d | Diesel | 1,9 |
| Mercedes-Benz | E 400 d T-Modell | Diesel | 1,9 |
| Mercedes-Benz | EQA | Elektro | 1,9 |
| Polestar | 2 Long Range Single Motor | Elektro | 1,9 |
| Seat | Leon 1.5 TGI | Erdgas | 1,9 |
| Škoda | Enyaq iV 80 | Erdgas | 1,9 |
| Škoda | Octavia Combi 1.5 TSI ACT | Otto | 1,9 |
| Škoda | Octavia Combi 2.0 TDI SCR | Erdgas | 1,9 |
| VW | Golf 1.5 TGI | Erdgas | 1,9 |
| VW | Golf Variant 2.0 TDI SCR | Diesel | 1,9 |
| VW | ID.4 Pro Performance (77 kWh) | Elektro | 1,9 |
| Audi | e-tron GT | Elektro | 2,0 |
| BMW | 840d Gran Coupé | Diesel | 2,0 |
| Mercedes-Benz | S 500 | Otto | 2,0 |
| Toyota | Mirai | Brennstoffzelle | 2,0 |
Kein Elektro-As und nicht der Sicherste: Schlusslicht Renault Twingo Electric
Doch wie sieht es am unteren Tabellenrand aus und bedeutet eine Platzierung weit unten eine ausdrückliche Empfehlung, vom Kauf dieser Fahrzeuge abzusehen? Die zweite Frage lässt sich wohl nur mit einem klaren „Das kommt darauf an“ beantworten; besonders gilt es natürlich zu prüfen, welche Kriterien in erster Linie zur vergleichsweise deutlich weniger guten Bewertung geführt haben. Im Falle des letztplatzieren Renault Twingo Electric, der mit der bescheidenen Note 4,1 aus dem Test hervorgeht waren das vor allem: Die geringe Reichweite von 150 Kilometern und generelle Aspekt des Komforts – durchaus also Aspekte, die je nach Bedarf noch kein Veto für den Fahrzeugkauf aussprechen. Das Gleiche gilt für die Schnelladefähigkeit des urbanen Franzosen.
Von etwas weniger individueller Wichtigkeit ist allerdings das Kriterium der Sicherheit, welches beim Renault im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen offenbar nicht rühmlich abgeschnitten hat. Das Gleiche gilt für die Umweltverträglichkeit, wobei auf den ersten Blick nehezuliegen schient, dass Ottomotor- und Benzinfahrzeuge bei der Bewertung eine andere Einordnung erfahren haben als „alternativ“ betriebene Fahrzeuge. Ob das zeitgemäß ist, ist zumindest fraglich.
Kommentare (0)
Schreiben Kommentar schreiben