Chip-Krise bleibt bis 2023: Das Wichtigste in Kürze
- Intel-Chef Gelsinger prognostiziert Anhalten der Chip-Krise bis 2023
- Hersteller setzen auf Erweiterung der Produktionskapazitäten
- Kundinnen und Kunden müssen weiterhin geduldig sein
Intel-Chef: Chip-Krise hält bis 2023 an
Wenn ein Produkt häufig nachgefragt wird, die Lieferketten aber eher mit Lücken glänzen denn mit Reibungslosigkeit, ist Mangel die Folge. Und diese geringe Warenverfügbarkeit gereicht schließlich sowohl den Kunden, als auch den Herstellenden zum Nachteil. Natürlich ist für viele keine Eile geboten und ob Produkt XYZ nun morgen oder in sieben Wochen ankommt, macht erst einmal kaum einen Unterschied. Bei anderen ist es dringender. Und neben der Geduld wird auch noch das Portemonnaie strapaziert, denn ein Übergewicht bei der Nachfrage treibt traditionell den Preis in die Höhe. So viel zum marktwirtschaftlich Offensichtlichen. Und was sagt der Blick in die Kristallkugel?
Laut Intel-Chef Pat Gelsinger, der die Effekte der Krise sozusagen aus nächster Nähe beobachten muss, besteht derzeit wenig Anlass zur Hoffnung. Denn anders als einige Stimmen, die in der Branche zuletzt optimistischere Töne gewagt hatten, ist das Spektakel nach Gelsingers Einschätzung noch nicht zu Ende, sondern wird die Tech-Akteure noch mindestens bis 2023 begleiten. Entsprechend äußerte er sich auf einer Pressekonferenz in Malaysia.
Nicht nur neue Werke: Auch Geduld Schlüssel zum Überwinden der Krise
Ähnliches hatte Gelsinger schon früher verlauten lassen, weshalb viele Tech-Riesen auch schon seit einiger Zeit daran arbeitetn, die Herstellungskapazitäten zu erweitern. So ist bei Intel etwa in Malaysia der Bau eines neuen Chip-Werkes angedacht und auch in den Vereinigten Staaten und in Europa sollen die Produktionsmöglichkeiten vergrößert werden. Doch Geduld, so die Botschaft für alle ungeduldig Wartenden, bleibt der Schlüssel zur Überwindung dieser Krise.
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