Corona-Warn-App: Das Wichtigste in Kürze

  • Bis 2021 sollen massive Updates erfolgen.
  • Restaurant-Check-In soll möglich werden.
  • User sollen stärker dazu angehalten werden, Fälle zu melden.
  • Die Frequenz des Datenabgleichs soll erhöht werden.

Laut „Business Insider“ soll ein für Ende November geplantes Update vor allem helfen, die Zahl der gemeldeten Fälle zu erhöhen, welche aktuell bei nur etwa 60 Prozent liegen. Die Beteiligungsrate dagegen kann sich sehen lassen: 20 Millionen Mal wurde die Software bislang heruntergeladen, rund 16 Millionen Menschen nutzen sie aktiv. Um dieses Ziel zu erreichen, soll eine Erinnerungsfunktion hinzugefügt werden, welche Nutzer dazu auffordert, ein positives Testergebnis auch tatsächlich zu melden. Des Weiteren soll die Frequenz des Datenabgleichs erhöht werden, der bislang nur einmal täglich stattfand.

Ein weiteres Update im Februar soll es schließlich effektiv erleichtern, Infektionsketten nachzuvollziehen und herauszufinden, wo man sich angesteckt hat. Risikobegegnungen werden mit weitaus ausführlicheren Daten versehen, als bisher. Aktuell ist es nicht eindeutig erfasst, wann diese stattfanden. Ebenfalls soll ein Kontakttagebuch in der App enthalten sein, um nach einem positiven Ergebnis mögliche Risikopatienten einfacher zu finden.

Bis März nächsten Jahres soll es außerdem sehr viel komfortabler werden, per QR-Code in Restaurants und Bars einzuchecken, ohne sich auf Listen verewigen zu müssen.