Erstes Leica-Handy Leitz 1: Das Wichtigste in Kürze

  • Leica präsentiert erstes Smartphone Leitz 1
  • Hervorgegangen aus Zusammenarbeit mit Sharp und Softbank
  • Anfangspreis bei ca. 1.440 Euro

Leica Leitz 1: Modizifiertes Sharp Aquos R6?

Das von Leica in Kooperation mit Sharp und dem ebenfalls japanischen Softbank-Riesen Softbank entwickelte, allererste Leica-Phone hört auf den Namen Leitz 1 und ist unverkennbar ein Leica-Handy. Das zumindest suggeriert das prominent neben der Kamera platzierte Leica-Logo. Verändert man den Haltewinkel der Produktlupe ein wenig, entgeht einem allerdings nicht, dass das Leitz 1 dem bereits vor zwei Monaten vorgestellten Sharp Aquos R6 mehr oder weniger gleicht.

Wenigstens durch die Kamera dürfte sich das Leitz 1 von seinem Artverwandten aber dennoch abheben: Die Kamera wartet mit einem 1-Zoll-Sensor auf und ermöglicht Bilder mit einer Auflösung von bis zu 20,2 Megapixel. Über diese eine, Eindruck schindende Linse hinaus ist jedoch keine weitere in dem Gerät verbaut, auch einen optischen Zoom sucht man vergebens. Was für einen Leica-Klassiker, den typischen Monochrom-Modus, wiederum nicht gilt: Wer es gerne schwarz-weiß mag, kann das Feature in der Kamera-App finden. Ähnlich wie bei seinem Produktgeschwisterchen aus dem Hause Sharp misst die Diagonale 6,6 Zoll und auf dem Display wird mit 2.370 x 1.260 Pixeln aufgelöst.

Hochpreis-Phone: Neben Akku und Prozessor beeindruckt auch der Preis

 

Der Akku hat eine Leistung von 5.000 mAh, ein Snapdragon 888 stellt den Prozessor des Leitz 1, betrieben wird dieser von Android 11. Auch in Sachen Arbeitsspeicher dürfte wenig Grund zur Mangelanzeige bestehen: 12 Gigabyte RAM stehen ebenso zur Verfügung wie 256 Gigabyte Speicherplatz. Aller Voraussicht nach wird das neue Leica-Phone zumindest vorerst dem japanischen Markt vorbehalten bleiben, doch auch wer sich diesem nahe wähnt, dürft die Kaufentscheidung nicht einfach aus dem Ärmel schütteln: Zu Beginn wird mit einem Preis von etwa 1.440 Euro zu rechnen sein.