Wegen Sicherheitsbedenken: Aus für Huawei und ZTE in Kanada
Während Nachbar USA Huawei bereits vor drei Jahren gebannt hatte, zieht nach einem langen Abstimmungsprozess nun auch Kanada nach. Dies verkündete das kanadische Ministerium für öffentliche Sicherheit, unter der Führung von Minister Marco Mendicino. Doch nicht nur Huawei wird mit einem Bann belegt, auch ZTE soll, basierend auf Bedenken hinsichtlich der Cyber-Sicherheit, ausgeschlossen werden. Konkret hat die Verbannung zur Folge, dass Telekommunikationsunternehmen die Verwendung von Dienstleistungen oder Produkten von Huawei oder ZTE untersagt wird – Unternehmen, die aktuell an irgendeiner Stelle Komponenten von einer der beiden Firmen verwenden, müssen diese austauschen.
Huawei bringt ungerührt neue Geräte auf den Markt
Die Antwortet lautet: Nicht wirklich. Zumindest Huawei macht nicht den Eindruck, als tastete die Niederlage den Konzern merklich an. Erst in jüngerer Vergangenheit präsentierte der chinesische Großkonzern neue Technik von Falt-Smartphones bis zu Smartwatches und dass Geräte ohne Google Services vor allem in unseren Breitengraden nur noch wenig Anklang finden, scheint nicht nachhaltig die Angst zu schüren, vom Markt verdrängt zu werden. Es bleibt zu beobachten, wie sich die Nachfrage entwickeln wird.
Beitragsbild: Mark Chan via Unsplash | Unsplash-Lizenz
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