Playstation 5 – Das Wichtigste in Kürze

  • Starttermin ist der 19. November
  • Die Version mit Laufwerk liegt bei 499€, die digitale bei 399€
  • Vorverkauf war heute nacht gestartet, endete aber im Chaos
  • Bloomberg berichtet von Lieferschwierigkeiten

Die Ungeduld der Fans wuchs bis zuletzt ins Unermessliche – durch Microsoft geriet Sony allerdings unter Zugzwang und veröffentlichte endlich ebenfalls die Details zur nächsten Konsolengeneration: Die Playstation 5 in der Digital Edition wird zum Preis von 399 Euro releast werden, während die PS5 mit UHD-Blu-ray-Laufwerk bei 499 Euro liegt. Die Vorbestellungen waren schon um 0:45 Uhr möglich, allerdings waren alle Konsolen bereits nach kurzer Zeit ausverkauft – zwischenzeitlich gab es wieder die Möglichkeit zu bestellen, was allerdings ebenfalls nur Minuten andauerte. Losdaddeln könnt ihr ab dem 19. November.

PS5-Zubehör wird noch etwas teurer als bei der PS4

Der neue Dualsense-Controller wird zum selben Zeitpunkt für 69,99 Euro verfügbar sein und damit 10 Euro über seinem Vorgänger liegen. Aufgrund seines haptischen Feedbacks kann man das aber auch als gerechtfertigt betrachten. Eine Fernbedienung sowie eine doppelte Ladestation bekommt ihr für jeweils 29,99 Euro, eine Full HD-Cam für knapp 60. Eines der Alleinstellungsmerkmale der PS5 ist der neue Raumklang ohne Surroundanlage, weshalb Sony auch ein spezielles Pulse 3D Headset für 99,99€ anbietet.

Abonnenten von Playstation Plus bekommen als kleines Trostpflaster für die doch recht überschaubaren Starttitel Zugriff auf zahlreiche kostenlose PS4-Titel wie „Bloodborne“, „Fallout 4“ oder „God of War“. Fraglich, ob dies zu euphorischen Abo-Abschlüssen führen wird, da die meisten Hardcore-Sony-Fans diese Titel sicher ohnehin schon gezockt haben.

PS5-Spiele nicht exklusiv auf der neuen Hardware

Ursprünglich als PS5-exklusiv geplante Spiele wie Horizon: Forbidden West, Marvel’s Spider-Man: Miles Morales sollen Sony zufolge jetzt doch auch für die PlayStation 4 umgesetzt werden – ein weiterer Schritt, welchen man sich von Microsoft abgeschaut zu haben scheint. Diese Entscheidung rief teils skeptische Stimmen hervor, da dadurch erstens der Kaufreiz der neuen Konsole sinkt, zweitens wie bei Cross-Gen-Spielen oft, die Gefahr besteht, dass die technischen Möglichkeiten der neuen Hardware nicht ausgereizt werden.

„Niemand sollte enttäuscht werden“, wiegelt CEO Jim Ryan in einem Interview mit The Washington Post ab. „Die PS5-Versionen dieser Spiele wurden von Grund auf so entwickelt, dass sie die Vorteile der PlayStation 5 nutzen können und wir haben einen ‚Upgrade-Pfad‘ für PS4-Benutzer, über den sie die PS5-Versionen kostenlos erhalten. Es geht darum, dass die Leute die Wahl haben. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Situation“. Ebenfalls beruhigende Wort findet Ryan bezüglich der von Bloomberg in die Welt gesetzten Gerüchte, es bestünden Lieferengpässe. So lägen die Produktionszahlen über denen der Playstation 4 zum Release. Der Bericht hatte eine Liefermenge von 11 statt 15 Millionen Exemplaren prognostiziert.