Sony baut Chip-Fabrik: Das Wichtigste in Kürze

  • Sony baut mit TSMC Chip-Fabrik
  • Japaner wollen Halbleiter-Knappheit selbst entgegen wirken
  • Bau der Chip-Fabrik soll 2024 abgeschlossen sein

Eigene Fabrik: Sony will fehlende PS5-Teile selbst produzieren

Von einem Siegeszug der PS5 in den Gaming-Zimmern der jugendlichen bis erwachsenen Daddler kann bisher keine Rede sein – manche(r) wartet bereits zu lange auf das neue Sony-Flaggschiff in Sachen Unterhaltung. Unter Anderem, um diesem geschäftsschädigenden Engpass entgegen zu wirken, hat sich der drittgrößte Elektronik-Hersteller Japans nun mit dem taiwanischen Konzern TSMC, seines Zeichens drittgrößter Chip-Hersteller der Welt hinter Samsung und Intel, zusammengetan. Gemeinsam will man der Chip-Knappheit mit dem Bau einer Fabrik ein Ende bereiten, in der ab Fertigstellung Sensoren, Mikrokontroller und, genau, Chips produziert werden sollen. Gebaut wird im Auftrag der von beiden Firmen gegründeten Tochtergesellschaft Japan Advanced Semiconductor Manufacturing Inc. (JASM).

Beendet die Chip-Fabrik von Sony den PS5-Engpass?

Man mag es zweifelnd beäugen, aber auch bei kürzesten Entscheidungswegen und im effizienzgetriebenen Japan schießt eine neue Fabrik nicht pilzartig aus der Erde, die neue Halbleiter-Fertigungsstätte wird wohl nicht vor 2024 fertiggestellt sein und mit der Produktion beginnen können. Entsprechend dürfte das selbst verantwortete und betriebene Chip-Großlabor zur Behebung der PS5-Krise nur noch am äußeren zeitlichen Rand etwas beitragen können, für das künftige Schaffen des Weltkonzerns bringt die neue Fabrik aber viele Vorteile mit sich. Wir dürfen gespannt sein, ob das Schaffen eigener Produktionsorte in nächste Zukunft Schule machen wird.