Telekom schaltet 3G-Standorte ab: Das Wichtigste in Kürze

  • Telekom schaltet 3G-Netz am 30.06. ab
  • UMTS-Deaktivierung nicht sukzessive, sondern über Nacht
  • Möglich macht dies die Ausführung eines Skriptes
  • Abschaltung dürfte Qualtität von 4G und 5G verbessern

Telekom schaltet 3G-Netz ab: Am 30. Juni ist auf einen Schlag Schluss

o2 verkündete als erster Mobilfunkanbieter das Aus des alten Funkstandards, nun folgte der Telefónica die Telekom mit einer ähnlich lautenden Ankündigung. Nur „ähnlich“ deshalb, da die Abschaltung unter dem Magenta-Banner keinen monatelangen Prozess bedeutet wie bei o2, sondern in Form eines kurzen Prozesses vollzogen wird. Und kürzer könnte dieser nicht sein, denn am 30. Juni soll das, 20.000 3G-Standorte umfassende UMTS-Netz der Telekomauf einen Streich abgeschaltet bzw. für 4G und 5G freigegebenen werden. Die Umstellung leistet dabei keine Hundertschaft von Technikern, welche die Masten vor Ort umstellet, sondern ein Skript. Dessen Ausführung informiert sämtliche 2G- und 4G-Standorte über den frei gewordenen Frequenzplatz, auf dem fortan 4G oder 5G ausgeführt wird. Eine interaktive Karte mit der Telekom-Netzabdeckung findet ihr übrigens hier.

Das Verfahren wurde bereits vorher entsprechenden Tests unterzogen und dürfte, da sich dabei keinerlei Komplikationen bemerkbar machten, die Erwartung einer raschen und reibungslosen Umstellung aller Vermutung nach erfüllen.

Werden 4G und 5G von der Telekom noch besser?

Der Mobilfunkanbieter mit dem, laut den jüngsten Netztests, aktuell bestabgedeckten Netz in Deutschland dürfte durch die Abschaltung bzw. Übertragung der 3G-Standorte sein Angebot noch verbessern können. Durch die frei werdenden Segmente wird sich der 4G- und 5G-Empfang, zumindest in der Theorie, noch verbessern. Ob sich diese Theorie bewahrheitet bzw. der Umstellungsprozess für den Magenta-Konzern so fehlerfrei über die Bühne gehen wird, wie gewünscht, ist eine Frage, die wir dann am 30. Juni werden beantworten können.