Die neuen E-Autos, die seit einiger Zeit stark im Gespräch sind, gibt es noch nicht sehr lange. Die Modelle, die über ein paar Jahre hinweg gefahren wurden, sind nun hin und wieder mal beim TÜV vorgestellt worden. Und wir wären nicht in Deutschland, würden vom besagten Kontrollverein nicht ein paar statistische Zahlen über die Kontrollen existieren. In diesem Bericht klären wir über das Siegerauto auf. Kleiner Spoiler: Es ist nicht Tesla!
E-Autos im TÜV Test - Die Ergebnisse
Das ist er, der Testsieger aus den neuesten Berichten des TÜV: Der Nissan Leaf ZE1. Der Kleinwagen ist schon seit Längerem auf deutschen Straßen zu finden und war im Jahr 2019 zum Beispiel das beliebteste E-Auto, was sich jedoch im Laufe der Jahre ein wenig geändert hat. Vielleicht wird das Interesse aber nun wieder zum Leben erweckt, denn dieser Wagen schnitt mit einer Fehlerquote von 4,3 Prozent als fehlerfreistes E-Auto ab und lässt damit beispielsweise den Tesla 3, der mit 8,9 Prozent nicht überzeugen konnte, weit hinter sich. Die durchschnittliche Fehlerquote liegt bei 5,3 Prozent.
Welche Mängel weisen E-Autos in der Regel auf?
Im Bericht wird klar, dass E-Autos vor allem Schwächen mit den Bremsen vorweisen. Durch die sogenannte 'Rekuperation' wird bei vielen E-Autos die Bremskraft dazu genutzt, den Akku wiederaufzuladen. Diese Funktion schlägt sich jedoch negativ auf die Qualität der Bremswerte aus. Darüber hinaus berichtet der TÜV von Fehlern im Abblendlicht, den Nebelscheinwerfern und der Aufhängung.
Welche Autos sind getestet worden?
| Automarke | Durchschnittliche Fehlerquote | Fehlerquote |
| Nissan Leaf ZE1 | 5,3% | 4,3% |
| BMW i3 | 5,3% | 5,9% |
| Renault Zoe | 5,3% | 5,3% |
| Tesla 3 | 5,3% | 8,9% |
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