Uber Eats startet bald in Deutschland: Das Wichtigste in Kürze

  • Uber Eats startet in wenigen Wochen in Deutschland
  • Start in Berlin – gesamter deutscher Markt anvisiert
  • Kritik an hohen Lieferando-Gebühren von Uber Eats

Uber Eats startet in Deutschland: Einige Berliner Restaurants schon dabei

Das Geschäft von Lieferando ist im ersten Corona-Jahr geradezu durch die Decke gegangen, doch gemäß der Logik des Lebens gibt es für das  Glück, auch das unternehmerische, keine Ewigkeitsklausel. Ob der Einstieg von Uber Eats derart drastische Folgen für den Liefer-Giganten haben wird, bleibt abzuwarten, doch dass sich das Kräfteverhältnis auf dem Markt ändern wird, scheint sicher. Bereits in wenigen Wochen will Uber Eats in Deutschland Essen ausliefern, zu Beginn können zunächst nur Berliner Haushalte das neue Angebot in Anspruch nehmen; mittel- bis langfristig soll die App jedoch in ganz Deutschland genutzt werden können. Nach Uber-eigenen Angaben sind bereits diverse Berliner Restaurants mit von der Partie, bei der Auslieferung soll u. a. auch mit örtlichen Kurieren und Versanddiensten kooperiert werden.

Kampfansage an Lieferando-Gebühren

Laut Uber Eats habe die Vormachtstellung von Lieferando, dessen Monopol bisher auch von Wolt und Co. kaum ins Wanken gebracht wurde, dem Unternehmen eine unverhältnismäßige Erhöhung der Gebühren erlaubt. Dieser könnte der neue Food-Lieferant also eventuell mit einem anderen Bepreisungsmodell entgegentreten. Laut Jitse Groen, dem Chef der niederländischen Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway, sehe man allerdings weniger Uber Eats als die Bestellgewohnheiten der Kunden als das Problem, da ein großer Teil noch immer eher bei den Restaurants selbst bestelle. Ob die Sorgen von Lieferando bald auch von der Konkurrenz hervorgerufen werden, bleibt indes abzuwarten.