Vivo startet in Deutschland: Das Wichtigste in Kürze

  • Vivo bringt Top-Modell mit Features, welche ihrer Zeit voraus sind
  • belegt Platz zwei in China nach Huawei
  • Möchte zusätzlich das günstige Marktsegment erobern

Der chinesische Smartphone-Hersteller Vivo startet seinen Angriff auf den europäischen Markt. Auf einer virtuellen Pressekonferenz stellte der hierzulande noch unbedarfte Hersteller gestern seine Strategie sowie das Oberklasse-Gerät Vivo X51 5G vor. Seit der Covid-bedingten Absage des Mobile World Congress hat Vivo den Markt beobachtet, während die Konkurrenz im gewohnten Turnus Produkte veröffentlichte. „Wir haben keine Eile“, erklärt Vize-Präsident Seon-Il Hwang gegenüber der FAZ. In China belegt die junge Brand bereits den zweiten Platz im hart umkämpften Smartphone-Marktsegment – allerdings hat Platzhirsch Huawei mit 45,2 gegenüber 17,1 Prozent nach wie vor einen großen Vorsprung – im weltweiten Handygeschäft belegt Vivo den fünften Platz.

Handy mit neuartigem Bildstabilisator

Die Hauptinnovation des Vivo X51 5G is ein sogenannter Gimbal, an welchem das Objektiv der 48 Megapixel-Kamera aufgehängt ist um Wackler und Bewegungen auszugleichen. Des Weiteren sind eine Linse für Porträtaufnahmen (13 Megapixel) sowie eine spezielle Zoom-Kamera an Bord. Die größe des Displays beträgt 6,6 Zoll und schafft 90 Bilder pro Sekunde. Die 32-Megapixel-Selfie-Kamera befindet in einem Punchhole, der Fingerabdruck-Scanner unter dem Display. Angebtrieben wird das Ganze von einem schnellen Qualcomm-Prozessor (Snapdragon 765G), der Speicher liegt bei 256 Gigabyte und der Preis bei 799 Euro.