VW ID.Aero: Gehobene Mittelklasse, größere Reichweite
Der VW ID.Aero, dessen Präsentation am 27. Juni stattfinden soll, macht den Namen zum Programm. Seine, dank des gegenüber allen anderen IDs deutlich flacheren Dachs, aerodynamische Form macht ihn laut Volkswagen zugleich sparsamer und reichweitenstärker. Angesiedelt sein soll er in der "gehobenen", also durchaus nicht portemonnaie-freundlichsten Mittelklasse, basieren wird er auf dem VW-eigenen modularen Elektrobaukasten (MEB). Die von VW veröffentlichen Studien-Skizzen zeigen laut den Wolfsburgern zunächst die für den chinesischen Markt bestimmte Variante. Ob sich die globale bzw. auf den Märkten in der übrigen Welt angebotene Ausführung signifikant davon unterscheiden wird, ist noch ungewiss – die bisher festzumachenden Unterschiede waren eher unerheblich, sodass in allen Teilen der Welt ein Viertürer mit weitem, flachem Dachbogen und relativ ähnlichem Look zu erwarten sein dürfte.
Während in Sachen Anmutung minimale Abweichungen zwischen den Kontinent-Varianten nicht überraschen dürften, scheint in allen Modellen die gleiche Technik zu schlummern: Die gegenwärtig genutzten Antriebe und Batterien mit 58 oder 77 Kilowattstunden sollen auch im Aero.ID zum Einsatz kommen.
Made in Emden
Genau wie der etwas "größere Bruder" des VW ID.3, nämlich der ID.4, soll auch der ID.Aero im VW-Werk in Emden produziert werden – zumindest das Euro- und US-Modell. Auch der Aero B, ein auf dem 2019 vorgestellten Prototyp ID Space Vizzion soll dort gefertigt werden. Die Serienreife sollte der neue Elektro-Wurf, dessen Reichweite mit 600 Kilometern beziffert wird, eigentlich bereits 2021 erlangen, ein wenig Geduld scheint aber noch geboten.
Beitragsbild: VW
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