Walmart wirbt mit Microsoft um Tiktok: Das Wichtigste in Kürze
- Walmart verbündete sich mit Microsoft im Werben um Tiktok
- Interesse gilt vor allem den E-Commerce-Optionen & Werbe-Chancen durch die App
- Entscheidung von Tiktok soll kurz bevorstehen
- Kaufwert um die 30 Milliarden US-Dollar
Walmart wirbt mit Microsoft um Tiktok: Aktienwert steigt deutlich
US-Einzelhandelsgigant Walmart ist laut einem CNBC-Bericht der jüngste große Name, der im Zusammenhang mit der nahenden Übernahme der der US-amerikanischen, kanadischen, australischen und neuseeländischen Geschäfte der Video-App Tiktok genannt werden muss. Nach eigenem Bekunden interessieren den Marktgiganten, seines Zeichens mit über zwei Millionen Angestellten nicht nur der größte private Arbeitgeber, sondern auch der umsatzstärkste Konzern der Welt (500 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017) vor allem die E-Commerce- und Werbe-Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben können. Die Anleger zeigten sich schon mal begeistert und so stieg der Aktienwert mitunter um bis zu fünf Prozent.
Damit reiht sich Walmart neben Global-Player-Namen wie Twitter und Oracle ein, auch Netflix soll der Jugendplattform schöne Augen machen. Auch ohne die Kollaboration der Bietenden mit Microsoft, die Walmart nach eigenen Angaben im Sinne hat, könnte ein Bietwert von 50 Milliarden US-Dollar „locker gemacht“ werden. Die umworbenen Geschäfte von Tiktok werden mit einem Übernahmewert von 20 bis 30 Milliarden Dollar beziffert. Die Entscheidung von Tiktok muss bis 15. September gefällt sein.
Walmart mit Tiktok-Kaufabsicht: Kräftemessen mit Amazon?
Grund für die Absichten Walmarts, sich mit dem E-Commerce und Werbefeld der beliebten chinesischen Zerstreuungs-App neues Benzin zur Befeuerung der eigenen Aktivitäten zu sichern, könnte unter Anderem der Konkurrenzkampf mit Amazon sein. Schon das zuletzt gestartete, Amazon Prime-ähnliche Abo-Programm deutete darauf hin, dass der Einzelhandelskonzern nicht über kurz oder lang das Rennen gegen das immer mächtiger werdende Unternehmen von Jeff Bezos verlieren möchte. Auch das firmeneigene Bekunden, mithilfe der App neue Möglichkeiten eröffne, Kunden online wie offline zu erreichen, ist Fingerzeig in diese Richtung.
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