WhatsApp Pink ist gefährliche Malware: Das Wichtigste in Kürze

  • Download-Link für pinke WhatsApp-Version ist fake
  • Gefährliche Malware in Form eines Wurms
  • Nicht installieren!
  • Gefahr wohl nur für Android-User
  • Schnelle Reaktion / Deinstallation kann Schlimmeres verhindern

Installation unbedingt vermeiden: WhatsApp Pink ist Malware

Das Phänomen, dass einem vermeintlich Bekannte einen Link schicken, über den man sich ein neues Layout für App XY herunterladen kann bzw. da und dort diese oder jene Vorzüge bekommt, ist kein ganz neues im Bereich der zwielichtigen digitalen Versendungen. Aktuell kursiert mal wieder ein Link, der ein verlockendes Angebot für die vom gewohnten WhatsApp-Grün des Messengers gelangweilten Nutzer der Anwendung enthält: Durch Klick auf die Verknüpfung soll WhatsApp ganz und gar pink werden. Der Sicherheitsforscher Rajshekhar Rajaharia, ehemals Crime Analyst für die indische Regierung und aktuell Technology Consultant der Rajasthan Police, hat nun auf Twitter vor dem Link gewarnt, denn hinter WhatsApp Pink verbirgt sich eine gefährliche Malware.

Verbreitet wird WhatsApp Pink in Gruppen, die Adressaten erhalten dabei die Aufforderung, den Link zu klicken, wodurch ein APK-Download (Android Package Kits) gestartet wird. Doch die Transformation in eine pinke Erscheinung vollzieht sich nicht, stattdessen verlieren die gutgläubigen Nutzer im dramatischsten Fall die Herrschaft über ihre Geräte. Wer allerdings rasch reagiert, kann die Malware auch dann noch loswerden.

So werdet ihr WhatsApp Pink los

Auch nach der vermeintlichen Installation der pinken WhatsApp-Variante, welche die App nicht in einen neuen Farbkosmos überführt, sondern einem Wurm Zugang zu dem Gerät beschert, kann das Smartphone noch gerettet werden. Laut Rajaharia sollen User WhatsApp Pink auf der Stelle mithilfe des App-Managers von ihrem Gerät bzw. den betroffenen Geräten löschen. Daraufhin sollen alle mit dem WhatsApp-Konto verbundenen Devices davon getrennt werden und der Cache des Browsers geleert werden. Außerdem sei wichtig, sämtliche erteilten Genehmigungen gegenüber Apps auf dem Smartphone zu überprüfen und diese gegebenenfalls, also falls etwas etwas merkwürdig erscheinen sollte, zurückzunehmen. Optional könne sich auch eine fähige Android Security-Lösung um den Schädling kümmern bzw. diesen beseitigen.