
Tagesgeldkonten im Vergleich - Wo gibt's die besten Zinsen und wo bekomme ich Startguthaben?
Wir haben uns mal wieder die Finger wund recherchiert und möchten den Schnäppchenfüchsen hier eine Übersicht geben, wo ihr euer durch uns gespartes Geld gewinnbringend anlegen könnt.
- Tagesgeldkonten im Vergleich – bis zu 2% Zinsen!
Der Vergleich ist auf aktuellem Stand (11.01.2013) und führt alle wichtigen Institute mit ihren aktuellen Zinssätzen, Einlagensicherungen und eventuellen Prämien auf. Was unseren Vergleich von den vielen anderen, die man bei Google findet, unterscheidet, ist die Vollständigkeit: die RaboDirect findet ihr sonst nirgendwo (könnte daran liegen, dass sie keine Werbeverträge mit den Seiten schließen).
Ist Tagesgeld als Geldanlage sinnvoll?
Die Zinsen sind in letzter Zeit quasi Woche für Woche gefallen und das hat natürlich einen Grund: die Eurokrise. Nun hatten wir in 2012 leider satte 2,7% Inflation. Trotz Tagesgeldzinsen würde euer Vermögen damit schrumpfen. Für 2013 „verspricht“ der EZB-Chef immerhin unter 2% Inflation (Die Welt). Auch dann eignet sich Tagesgeld aber gerade einmal, um das Geld zu erhalten und nicht, um es zu mehren.
Denkt daran, dass ihr ohne Freistellungsauftrag (Was ist das?) noch 26,38% Abgeltungssteuer inkl. Soli auf die Zinsen zahlen müsst. Real gibt es also maximal
Kommentare (45)
Schreiben Kommentar schreibenWollte grad mal meine Kontolandschaft aufräumen. Cortal Consors zahlt für Bestandskunden ja nur 1% Zinsen, die 1,85% gelten laut dem Link nur für Neukunden. Ich also angerufen um zu Kündigen (Nummer hier: https://www.cortalconsors.de/Wissen-und-Tools/Formulare/Kuendigung ). Siehe da jetzt krieg ich als Bestandskunde auch 1,85% für 1 Jahr ;)
Also es gibt gerade noch ein nettes kurzes Angebot von der Postbank: Gewinn-Sparen da gibt es ab den 1.3 für 6 Monate von 1,75% bis 2,75 Zinsen Mit einer kleinen Rechnung: unter 5.000 € – 0,65% ab 5.000 € – 0,75% ab 15.000 € – 0,85% ab 25.000 € – 0,95% ab 50.000 € – 1,15% + 1 % Bonus Zins für 6 Monate + variabler Gewinnbonus der Monatlicher gezogen wird 0,1% – 0,6%
Ich übernehme die Wissensvermittlung in Kurzform: 1) Mehr Rendite = mehr Risiko. Das ist schon alles. 2) Die Zinsen sind so niedrig (Stichwort Zentralbank/Eurokrise), damit ihr alle über Aktien nachdenkt. - DAX steht da, wo er vor über 10 Jahren auch war. Wer damals angelegt hat, hat im Durchschnitt nichts gewonnen und jedes Jahr die Inflation verloren. - Unternehmensanleihen bringen mehr als die Volksbank zahlt, weil sie riskanter sind. - Wer jetzt ein Haus kauft, zahlt deutlich mehr als ihm die billigen Zinsen bringen. Stichwort Immobilienboom. Preise können fallen, sollte man doch mittlerweile gelernt haben :) - Moneyou ist von ABN Amro. Damit genauso viel oder wenig riskant wie der Rest. Stichwort Einlagensicherung. - Thomas Cook ist de facto pleite. Das ist Casino und das Gegenteil von Tagesgeld.
Na dann Schnipopi, Deine großer Auftritt ist gekommen. Erleuchte uns mit Deinem Vollwissen.
Stimme ich prinzipiell zu, aber Übertreibungen entwerten nur so eine Aussage: Es hat ca. 15 Monate von 8000 auf unter 3700 (nicht 3500) gedauert.
Es ist wie mit den Murmeltieren, derzeit werden wieder Aktien angepriesen, man solle sich aber ein wenig "auskennen". Es ist bemerkenswert, wie schnell die Menschen vergessen, dass der Dax vor knapp 4 Jahren von 8.000 auf ca 3.500 gefallen ist und das in einem Zeitraum von wenigen Wochen. Einige - zuvor - namhafte Unternehmen sind pleite gegangen, die Aktien waren schließlich wertlos. Kein Banker wusste was los ist und ob es besser ist zu verkaufen oder zuzukaufen. Da ist es beruhigend, dass hier einige Experten rumirren, die sich in ihrer Freizeit mit Aktien beschäftigen und auf deshalb auf der sicheren Seite sind... Umso höher die %% die winken, umso höher ist auch das Risiko, wer diese Grundlage nicht versteht, der baut auf Sand. Das Geld ist übrigens in Deutschland genauso sicher oder unsicher wie in den Niederlangen oder Griechenland, wer das nicht versteht ist ebenso naiv.
Ich krieg auf meine T-Aktie seit ~2005 immer ~5-9%. Tagesgeld für kurze Zeitanlage ok sonst nicht. Santander Direkt Bank mit 1,5% fehlt auch in der Liste.
Nunja, bei einem Kauf ~2005 hat man inzwischen aber einen ordentlichen Kursverlust. Und statt 70ct. wirds die nächsten beiden Jahre auch nur 50ct. Dividende geben. Aber prinzipiell sind dividenstarke Aktien natürliche eine Alternative.
Kleine Korrektur Rabodirect: 2% ist der nominelle Jahreszins, durch die monatliche Zinsgutschrift ergibt sich ein effektiver Jahreszins von 2,02%.
Und warum so kompliziert sein Geld ins Ausland schiffen? Wenn das Schiff noch einmal ins Schaukeln kommt und keiner weiß wie unruhig die See 2013 sein wird, dann macht die Krise keinen halt vor der Rabo Bank! Einlagensicherungsfond hin oder her, ich würde aber mein Geld wenn dann eher in Deutschland behalten, hier ist das Vertrauen doch größer als in irgendeine holländische Direktbank. Für mich gibt es nur eine logische Kombination aus ein bisschen Zinsen und Flexibilität. Konto aufmachen bei der DKB, Geld auf die Visa Karte. Dort gibt es nicht viele Zinsen, glaube ca. 1,3% p.a. Man kommt aber jederzeit ran, kann flexibel auf dem Markt reagieren und das ist wichtig.
Ich stimme den Kommentaren zu, die ihr Vertrauen gegenüber Unternehmensanleihen aussprechen. Die Zeit hat uns gezeigt, dass heutzutage nichts mehr zu holen ist, wenn man bei der Sparkasse oder Volksbank mit einem Grinsen und ein Koffer Geld reinkommt. Die ich will 5% p.a. Mentalität zaubert höchstens einen Lachkrampf beim Mitarbeiter hervor, wenn es um klassische Tages- oder Festgeldkonten geht. Der Hinweis wird nahe gelegt sich zu Ikea zu bewegen und ein billigen Kopfkissenbezug zu holen, um dort sein Geld zu verstauen. Der Finanzmarkt bietet gute Möglichkeiten, um am Jahresende ein entsprechendes plus im Depot zu sehen. Immer wichtiger sollte aber das Mitdenken sein, man sollte sich nicht unbedingt irgendwelche ausgelutschten Deka immo Fonds in Depot holen, wenn wirtschaftlich gut aufgestellte Unternehmen mit ordentlicher Rendite auf ihre Anleihen wedeln. Mitdenken und sich mit dem Thema beschäfftigen, wenn das Geld weg ist, dann ist das Geheule groß!
In 2012 lag die Inflation in Deutschland zu keinem Zeitpunkt bei 2,7 % - Durchschnitt war etwa 2,1 %
Ich sehe es als einen wesentlichen Vorteil der Direktbanken an, dass ich nicht von in der Filiale ständig von unter Verkaufsdruck stehenden Mitarbeitern zum Abschluss von Versicherungen und sonstigen teuren Mehrleistungen genötigt werde.