Beste elektrische Zahnbürste – Braun Oral-B, Philips Sonicare und Emmi-dental im Test

Die beste elektrische Zahnbürste ist unserer Meinung nach die Braun Oral-B Pro 6500. Unter den hier verglichenen Zahnbürsten war dieses Gerät am überzeugendsten. Mit guten Putzprogrammen, mehreren Druckwarnern sowie umfangreicher Timer-Funktion bietet dieses Modell fast alles, was man von einer guten elektrischen Zahnbürste erwartet – und mehr, wenn man Spaß am SmartGuide-Display und der App hat. Trotz kleiner Schwächen bekommt man mit der Oral-B ein sehr gutes Leistungspaket zu einem guten Preis.
Oral-B-PRO-6500Mundhygiene ist nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Gesunde Zähne sind für das Wohlbefinden wichtig. Dazu sind sie ein wesentliches Schönheitsmerkmal. Die gute Pflege lohnt sich daher. Zwei Mal am Tag sollte man daher mindestens zwei Minuten dem Zähneputzen widmen. Zugegeben: Es ist nicht die unterhaltsamste Zeit des Tages. Ist das ein Grund, zu einer elektrischen Zahnbürste zu greifen?


Elektrische Zahnbürsten im Test

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Note1,81,92,52,83,0
Preis140€155€48€18€122€
Reinigungrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Ausstattungrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Preis-/ Leistungrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Pro

+ gute Ausstattung

+ individuell anpassbar

+ zweites Handteil

+ gute Ausstattung
+ leise
+ sparsam
+ sehr handlich
+ Preis

+ gute Putzleistung

+ sehr schonend

Kontra– schlechter Akku

– hoher Preis

– schlechter Akku

– geringe Ausstattung

– schlechter Akku
– geringe Ausstattung
– Leistung umstritten
– Kosten durch Spezial-Zahncreme
Kunden-Meinungamazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0star
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Die meisten dürften mit der gewöhnlichen Handzahnbürste zufrieden sein. Allerdings muss eine solche auch richtig benutzt werden. Hier kann eine elektrische Zahnbürste helfen und sei es nur bei der Selbstdisziplin. Wer sich nicht allzu sehr vor noch mehr Technik im Badezimmer scheut, der sollte den Kauf eines entsprechenden Geräts in Betracht ziehen. Die beste elektrischen Zahnbürste haben wir in diesem Vergleich gesucht.

Ist eine elektrische Zahnbürste besser als eine Handzahnbürste?

Reicht das Putzen per Hand wirklich nicht aus? Diese Frage lässt sich nicht einheitlich beantworten. Saubere Zähne kann man mit einer elektrischen Zahnbürste bekommen oder ohne. Entscheidend ist die Technik – die Technik beim Putzen, nicht die in der Bürste. Hier haben elektrische Zahnbürsten Vorteile, die sich zum Teil erst mit Training bei herkömmlichen Bürsten erlernen lassen. Die richtige Kombination aus Bewegung, Druck und Putzdauer ist mit einer elektrischen Zahnbürste einfach eher gegeben.


Worauf muss ich beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste achten?

Der Blick zu Internet-Händlern oder in Elektronik-Märkte zeigt eine große Fülle von Zahnbürsten-Modellen. In diesem Angebot braucht es Orientierung. Daher sollte man sich vor dem Kauf einige Fragen stellen:

  • Welche Art von elektrischer Zahnbürste brauche ich?
  • Welche Ausstattung brauche ich?
  • Wie wichtig sind mir die Folgekosten?

Welche Art von elektrischer Zahnbürste brauche ich?

Elektrische Zahnbürste mit rotierenden Borsten

Lange Zeit waren nur Zahnbürsten mit rotierenden Borsten erhältlich. Diese Geräte sind durch die runden Bürstenköpfe auch optisch leicht erkennbar. Beim Putzen rotiert der Kopf mit bis zu 8.800 Seitwärtsbewegungen. Mittlerweile werden die Zähne nicht mehr nur durch seitliche Bewegung gereinigt. Es gibt pulsierende Aufsätze. Bis zu 40.000 Mal bewegen sich die Borsten dabei von unten nach oben. Damit lassen sich die Zähne auch seitlich besser reinigen.

Durch die kleine Fläche der Bürstenköpfe ist allerdings ein etwas sorgfältigeres Putzen erforderlich. Jeder Zahn ist einzeln zu reinigen. Das ist aufwendig. Zusätzlich braucht es Routine. Der mechanische Antrieb der Borsten macht elektrische Zahnbürsten mit rotierenden Köpfen darüber hinaus recht laut.

Schallzahnbürste

Wer es leiser mag, kann zu Schallzahnbürsten greifen. Bei diesen elektrischen Zahnbürsten versetzt ein Schallelement die Borsten in Schwingung. Dabei sind 30.000 und mehr Bewegungen pro Minute möglich. Vom Geräuschpegel sind diese Geräte sehr leise, außer man gerät mit dem Kunststoff des Bürstenaufsatzes direkt an die Zähne.

Äußerlich erkennbar sind Schallzahnbürsten durch größere, längliche Borstenköpfe. So braucht nicht mehr jeder Zahn einzeln geputzt werden. Etwas Routine braucht es dennoch. Die Borsten bewegen sich nur seitlich. Kreisende Bewegungen beim Putzen sind daher immer noch notwendig für wirklich saubere Zähne.

Ultraschallzahnbürste

Eine völlig neue Art von elektrischen Zahnbürsten putzt tatsächlich nahezu berührungslos. Bei Ultraschallzahnbrüsten werden mittels hochfrequentem Schall kleinen Luftbläschen zum Platzen gebracht. Dieses Platzen soll den Plaque von den Zähnen entfernen.

Welche Ausstattung braucht meine elektrische Zahnbürste?

Elektrische Zahnbürsten gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und damit auch Preislagen. Um nicht für eine Ausstattung zu bezahlen, die man letztendlich gar nicht benötigt, sollte man sich nur für die Features entscheiden, die man auch verwendet.

Timer sind hilfreich

Einige Ausstattungsmerkmale sind allerdings Pflicht. So sollte man beim Kauf nur zu Geräten greifen, die einen Timer besitzen. Dadurch erfolgt das Zähneputzen ohne Blick auf die Uhr. Die Zahnbürste gibt ein Signal, wann die empfohlenen zwei Minuten Putzzeit abgelaufen sind. Weiterer Vorteil: Dadurch wird auch nicht zu kurz geputzt.
Besser ausgestattete Geräte besitzen neben dem allgemeinen Timer einen Zeitmesser für die Kiefersektoren. Diese vier Bereiche im Mund sollen für jeweils 30 Sekunden geputzt werden. Natürlich haben sich die Hersteller darüber hinaus Gimmicks wie zum Beispiel zusätzliche Anzeige-Displays ausgedacht. Notwendig ist eine solche Ausstattung allerdings nicht.

Druckanzeige ist Pflicht

Ein weiteres wichtiges Ausstattungsmerkmal ist die Druckanzeige. Beim Putzen zu stark auf das Zahnfleisch zu drücken, ist der häufigste Fehler beim Zähneputzen. Da so das Zahnfleisch geschädigt wird, sollte man hier vorsichtig sein. Viele elektrische Zahnbürsten helfen dabei. Bei zu starkem Druck gibt die Bürste ein Signal. Das kann das Leuchten einer LED oder ein Warnsignal sein. Einsteigerzahnbürsten sind häufig ohne einen Druckwarner ausgestattet. Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, der sollte auf dieses sinnvolle Feature achten.

Gerne übersehen: die Akkus

Ein Blick lohnt sich auch immer auf die Akkus. Bedauerlicherweise verwenden viele Hersteller Ni-MH-Stromspeicher. Dieser ist nicht so leistungsfähig und langlebig wie ein Li-Ionen-Akku. Dafür ist er preiswerter. Allgemein von veralteter Akku-Technik zu sprechen, greift zu kurz. Mit Ni-MH-Technologie lassen sich leistungsfähige Akkus bauen, wie die beliebten Eneloop-Batterien zeigen. Ob entsprechende Akkus in den elektrischen Zahnbürsten verbaut sind, ist unklar. Bei Braun haben wir diesbezüglich nachgefragt. Eine Antwort haben wir bislang dazu nicht erhalten.

Mit welchen Folgekosten muss ich rechnen?

Elektrische Zahnbürsten werden leicht teurer als herkömmliche Bürsten. Das gilt nicht nur bei der Anschaffung. Die Borstenaufsätze müssen regelmäßig gewechselt werden. Gerade hier greifen die Hersteller richtig zu. Originalbürsten sind teuer. Zwar gibt es mittlerweile auch hier günstigere Nachbauten, trotzdem sollte man die Kosten beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste immer im Auge behalten.


Elektrische Zahnbürsten im Test – die besten Modelle in der Übersicht

Elektrische-Zahnbuersten-im-Test

Eine große Anzahl an Tests und Meinungen haben wir für diesen Vergleich gelesen. Wir haben Videos angesehen, uns durch Elektronik-Märkte gewühlt und bei Herstellern angefragt. Auf dieser Grundlage haben wir uns für fünf elektrische Zahnbürsten entschieden:

Warum haben wir uns für diese elektrischen Zahnbürsten entschieden? Uns ist natürlich klar, dass wir hier sehr verschiedene Modelle vergleichen. Die Unterschiede in Funktion und Preis sind groß. Für diesen Test war es uns wichtig, dass wir mit Rotations-, Schall- und Ultraschallbürsten-Modelle alle drei verfügbaren Zahnbürsten-Arten betrachten. Weiter haben wir uns an den Verkaufszahlen orientiert. Die hier genannten Zahnbürsten gehören zu den Bestsellern. Da ist es dann trotz unterschiedlicher Funktionsweisen und Preise doch sehr interessant, welches am Ende die beste elektrische Zahnbürste ist.


Braun Oral-B Pro 6500

Eine elektrische Zahnbürste der Luxusklasse ist die Braun Oral-B Pro 6500. Das Modell gefällt den Käufern auf Amazon. Dort belegt die Pro 6500 den 2. Verkaufsplatz in der Kategorie der rotierenden Zahnbürsten.

Beschreibung

Ein Blick auf das Datenblatt zeigt, dass die Premium-Bürste durchaus das Zeug zur besten elektrischen Zahnbürste hat. Ganze fünf Reinigungsprogramme stehen dem Käufer zur Verfügung. Für die Zahnreinigung gibt es neben dem normalen einen schonenden Modus für empfindliche Nutzer. Weiter stehen Modi für Zahnfleischschutz, Zahnaufhellung und Tiefenreinigung bereit. Was sich nach technischen Wundern anhört, sind lediglich Variationen der Bürstenbewegungen, der Geschwindigkeit und der Putzdauer. Maximal arbeitet die Zahnbürste mit 8.800 Umdrehungen. Zusätzlich gehen von der Bürste bis zu 40.000 Pulsen in der Minute aus. Dadurch arbeitet die Oral-B mit 3D-Reinigungs-Technologie. Drückt man beim Putzen zu sehr, warnt das Gerät optisch per LED. Das Handstück hat eine auffällig wuchtige Form. Dennoch liegt die Braun-Zahnbüste gut in der Hand. Obwohl der Hersteller bei dieser elektrische Bürste weniger Gummi als bei preiswerteren Geräten verwendet, liegt das Handstück dennoch sicher in der Hand. Der Akku reicht für bis zu 10 Tage.
Oral-B-PRO-6500

Besonderheiten

Also ob das nicht für perfekt saubere Zähne ausreicht, will die Braun Oral-B Pro 6500 als Smart-Zahnbürste für noch gesündere Zähne sorgen. Bluetooth und dazugehörige App sollen beim Putzen unterstützen. Das macht die Oral-B nicht nur per Anzeige auf dem Handy. Über das Smartphone kann der Nutzer verschiedene Einstellungen vornehmen. So lassen sich die Putzprogramme anpassen. Der Intervall-Timer ist so modifizierbar, dass Schwerpunkbereiche intensiver und länger gereinigt werden. Natürlich zeigt die App auch die Putzdauer an und informiert, wann mit zu viel Druck geputzt wurde. Für Technikaffine kann das durchaus ein Motivationsgrund sein, der mit gesunden Zähnen belohnt wird. Der Spieltrieb wird durch Erfolge befriedigt, die sich nach erbrachter Putzleistung freischalten. Wem das noch nicht reicht, der kann sich während des Zähneputzens Nachrichten, Infos und Unterhaltsames zeigen lassen. Die App ist verfügbar für Android und iOS.

Die Oral-B Pr0 6500 ist dazu ein Beispiel, dass Second Screen-Anwendungen nicht nur für Fernseher ein Thema sind. Neben den Infos per App kommt die Oral-B mit einem SmartGuide genannten kleinen Zusatzbildschirm. Auch dieser ist per Bluetooth mit der elektrischen Zahnbürste verbunden. Der SmartGuide informiert als optischer Timer neben dem in der Bürste verbauten Vibrationstimer darüber, wann der Putzsektor fertig ist und der nächste Zahnbereich gereinigt werden kann. Weiter hilft das Display als visuelle Kontrolle zu starkes Drücken beim Putzen zu verhindern. Auch der gewählte Reinigungsmodus und die Uhrzeit wird angezeigt. Insgesamt erscheint das SmartGuide-Display sinnvoller und benutzerfreundlicher als die App.

Vorteile und Nachteile

Neben der Möglichkeit der individuellen Zahnpflege per App, der Anzeige via SmartGuide und den verschiedenen Putzprogrammen ist die Ausstattung der große Vorteil der Braun Oral-B Pro 6500. Weiter lassen sich alle Oral-B-Bürstenaufsätze mit der elektrischen Zahnbürste verwenden. Mit den neun unterschiedlichen Bürsten, den verschiedenen Putzprogrammen und der individuellen Einstellung bekommt man bei kaum einem Testgerät eine genauer auf die persönlichen Bedürfnisse eingestellte Zahnreinigung. Die Druckkontrolle zeigt nicht nur per Vibration und via SmartGuide an, wann zu kräftig geputzt wird. Zusätzlich gibt es eine LED am Handstück.

Auch der große Lieferumfang der Braun Oral-B Pro 6500 ist ein Vorteil. So liegt dem Paket ein weiteres Handstück bei. Der Käufer bekommt so zwei Zahnbürsten. Für Paare ist das ideal. Das entschärft den recht hohen Kaufpreis. Auch sind sofort vier verschiedene Aufsteckbürsten aus dem Oral-B-Programm dabei. Damit lässt sich schon zu Beginn der passende Aufsatz für den Nutzer finden. Sehr gut ist auch die bei den Oral-B-Zahnbürsten übliche Garantieverlängerung um ein Jahr. Hierfür muss man sich einfach registrieren.

Bei so viel Licht gibt es auch Schatten. Nachteil ist wie so oft bei elektrischen Zahnbürsten der Akku. Wie bei vielen Geräten ist der Energiespeicher auch hier fest verbaut. Der Wechsel ist daher nicht ohne Weiteres möglich. Es mag technisch gute Gründe für diese Entscheidung geben. Doch gerade bei einer teuren Zahnbürste ist es sehr ärgerlich, wenn ein Austausch des gesamten Handteils nur aufgrund eines schwächelnden Akkus erfolgen muss. Wie in vielen günstigeren Geräten ist auch in der Oral-B PRO 6500 ein Ni-MH-Akku verbaut. Ein Premium-Produkt wie die Oral-B Pro 6500 sollte zumindest mit einem hochwertigen Akku bestückt sein. Kurzlebige Stromspeicher und verkapselte Bauweise fallen auch bei einer an sich sehr guten elektrischen Zahnbürste zurecht negativ auf.



Philips Sonicare Diamond Clean

Über 155€ kostet die Philips Sonicare Diamond Clean. Die Schallzahnbürste ist damit die teuerste elektrische Zahnbüste in unserem Test. Spannend zu sehen, ob eine fast zehn Mal teurere Zahnbürste wirklich so viel besser putzt, als unsere preiswerteste Testbürste. Um die beste Zahnbüste zu sein, braucht es schließlich mehr als nur einen hohen Preis.

Beschreibung

Auf dem Papier macht die Philips-Zahnbürste eine sehr gute Figur. 31.000 Bürstenkopf-Schwingungen in der Minute sollen für saubere Zähne sorgen. Fünf Putzprogramme bietet das Testgerät. Dabei reinigen drei Modi die Zähne, sollen Verfärbungen entfernen oder das Zahnfleisch pflegen. Zusätzlich gibt es einen Poliermodus zur Zahnaufhellung. Für Schallbürsten-Neulinge bringt die Philips-Bürste ein Trainingsprogramm mit. Über 14 Tage lässt sich die Intensität Stück für Stück erhöhen. Das verhindert Irritationen und Beschädigungen des Zahnfleischs.
PhilipsSonicareHX933204Alle Putzprogramme unterscheiden sich dabei wirklich voneinander. Es ist nicht nur die veränderte Putzdauer. Diesen Unterschied gibt es auch. Daneben hat jedes Programm einen anderen Putzrhythmus und wechselt sich bei der Borstenvibration ab. Damit soll das entsprechende Ergebnis für Reinigung oder Zahnaufhellung erreicht werden.

Spürbar gutes Putzergebnis

Das Putzen selbst ist dabei sehr einfach. Kreisende Bewegungen wie bei herkömmlichen Handzahnbürsten sind überflüssig. Es ist lediglich darauf zu achten, dass der Bürstenkopf der Diamond Clean in einem 45-Grad-Winkel zu den Zähnen gehalten wird. Wer vor der Zahnreinigung noch Aufsatz und Zahncreme kurz anfeuchtet, hat an alles Wesentliche gedacht.

In der Tat sind Veränderungen spürbar. Nach rund einer Woche machen die Zähnen einen deutlich glatteren Eindruck. Auch die Zahnzwischenräume erscheinen sauberer. Eine sichtbare Aufhellung ist allerdings schwer festzustellen. Dazu braucht es dann doch einen richtigen Vorher-Nachher-Vergleich. Inwiefern die Zähne nun wirklich besser gepflegt sind, kann nur der Zahnarzt sagen.

Einfache Programmwahl, leichte Tücken

Mit dem einzigen Taster schaltet man durch die Programme. Nutzt man dann einen Modus richtig, reicht erneutes Drücken des Tasters zum Abschalten aus. Man muss sich nicht durch alle Programme wählen. Was so leicht klingt, hat dennoch seine Tücken. Möchte man vom normalen Putzmodus in das Polish-Programm wechseln, startet man in der Regel zuerst das zuletzt aktive Programm. Dann muss man sich bei surrender Zahnbürste weiterwählen. Besser man hat dabei die Bürste im Mund. Ansonsten wird anschließend noch das Bad geputzt.
PhilipsSonicareHX933204-2Man wünscht sich in der Tat eine einfachere Möglichkeit durch die Programme zu wechseln. Eine wirkliche Alternative fällt nicht ein. Dazu werden die wenigsten Nutzer häufiger durch die Modi der Diamond Clean wechseln. Anpassung ist da leichter, zum Beispiel durch das Aufstecken des Bürstenkopfs nach der Programmwahl.

Timer und Drucksensor helfen beim Putzen

Natürlich bringt die Sonicare auch Timer für die maximale Putzdauer sowie für die Kiefer-Quadranten mit. Nach 30 Sekunden stoppt die Bürste kurz. Auch einen Warnhinweis bei zu starkem Druck bekommt man von der Philips-Zahnbürste. Anstatt eines Lichtsignals erhält der Nutzer hier einen akustischen Hinweis. In der Praxis funktioniert das problemlos. Die Signale sind beide deutlich. Das Signal für den Sektorwechsel wird beiläufig wahrgenommen.

Zu Beginn werden sich viele wundern, dass 30 Sekunden bereits vergangen sind. Testet man den Widerstandssensor der Sonicare erstaunt der hohe Kraftaufwand. Beim Putzen wird man jedoch sicher häufiger das charakteristische Summen hören. Durch den langen Bürstenkopf hat man einen guten Hebel. Da das Surren jedoch an einen Zahnarztbohrer erinnert, lässt man schnell mit dem Druck nach.

Haptisch macht die Philips Sonicare Diamond Clean einen sehr wertigen Eindruck. Das Gerät liegt gut in der Hand. Obwohl der Hersteller komplett auf Gummi verzichtet, hat man nicht das Gefühl, die elektrische Zahnbürste könnte aus der Hand rutschen. Zumindest die meiste Zeit. Mit feuchten Händen wird der raue Kunststoff dann doch etwas glitschiger. Im Alltag sollte man damit letztlich kaum Probleme haben. So kann auf Gummi gut verzichtet werden. Optisch gewinnt die Diamond Clean dadurch gewaltig.

Die LED-Anzeige der einzelnen Putzprogramme sitzt unter dem Kunststoff bündig im Handstück. Dieses wirkt somit wie aus einem Guss. Ausgewählte Programme scheinen dezent durch den Kunststoff. Auch die Hinweisleuchte des Akkus ist so unauffällig integriert.

Vorsprung bei der Akkutechnik

PhilipsSonicareHX933204-3Als einer der wenigen Hersteller verwendet Philips einen Li-Ionen-Akku. Dieser liefert Strom für bis zu drei Wochen oder über 40 Minuten. Zum Lieferumfang gehören ein Reiseetui und zwei Bürstenaufsätze. Eine Besonderheit ist die Ladestation: Philips elektrische Zahnbürste wird durch Induktion in einem Zahnputzglas geladen. Damit weicht die Diamond Clean deutlich von den wenig attraktiven Ladestationen ab. Im Zahnputzglas stehend ist die Philips-Zahnbürste ein Hingucker.

Für Reisen ist diese Art des Ladens eher weniger geeignet. Zu bruchanfällig und sperrig ist das Glas. Bei der Diamond Clean hat sich der Hersteller clever dazu entschieden, auch das Reiseetui zum Laden der elektrischen Zahnbürste zu verwenden. Hierfür steckt man dieses einfach per Mini-USB-Stecker und Netzteil in die Steckdose.

Verschiedene Farben verfügbar

Die wohl schönste elektrische Zahnbürste auf dem Markt möchte Käufer nicht nur in einfachem weiß begeistern. Wenn Optik schon so eine große Rolle spielt, passt Philips das Gerät an unterschiedliche Geschmäcker an. So gibt es die Diamond Clean auch in schwarz mit farblich passendem Bürstenkopf. Darauf muss die Sonicare in pink verzichten. Hier gibt es nur die weißen Aufsätze. Käufer dieses Modell unterstützen zusätzlich die Brustkrebsfrüherkennung. Seit November gibt es zudem ein neues Modell in violett.

Vorteile und Nachteile

Ein hochwertiges Gehäuse, schickes Design und gute Funktionen sind die Vorteile der Philips Sonicare Diamond Clean. Die mehrstufige Easy-Start-Funktion ist ideal für Schallzahnbürsten-Neulinge. Anders ist das Putzen mit solchen Geräten schon. Auch mit dem großen Lieferumfang tut sich Philips positiv hervor. Nicht zuletzt ist die Verwendung eines Li-Ionen-Akkus ein Vorteil. Bei einem Gerät dieser Preisklasse ist ein hochwertiger Stromspeicher ein Muss.

Dass Philips es geschafft hat, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und sowohl Zahnbürste als auch Ladestation optisch ansprechend zu entwerfen, ist auf jeden Fall eine nette Zugabe. Als Vorteil braucht das nicht unbedingt gewertet zu werden.

Als Nachteil ist der Preis zu nennen. Günstig ist die Philips-Zahnbürste nicht. Weiter ist auch bei diesem Gerät der Akku fest verbaut. Zwar ist der Li-Ionen-Akku recht langlebig, doch irgendwann schlägt auch für diesen die letzte Stunde. Wer nicht basteln möchte, der kommt um einen Neukauf dann nicht herum. Weiter ist der Druckknopf nicht wasserdicht verbaut. Das Zähneputzen unter der Dusche entfällt dadurch. Feuchtigkeit bekommt allerdings auch so einen Angriffspunkt für Beschädigungen. So liest man im Internet Berichte, nach denen es nicht lange nach der Garantiezeit zu Ausfällen kommt. Philips möchte dieses Thema nach eigenen Angaben zügig angehen. Die angebotene kostenlose Garantieverlängerung sollte man auf jeden Fall nutzen.



Oral-B Pulsonic Slim

Oral-BPulsonicSlimMit der Oral-B Pulsonic Slim bekommt man einen kleinen Hingucker ins Bad. Die Schallzahnbürste ist schlank, leicht und handlich. Das Handstück macht einen sehr guten Eindruck in der Hand. Sie ähnelt dabei sehr den ganz gewöhnlichen Zahnbüsten. Zusätzlich hebt das Design mit der aluminiumfarbenen Blende die elektrische Bürste optisch von anderen ab. In der hübschen Verpackung steckt alles an Technik, was von einer Zahnbürste erwartet wird.

Beschreibung

Zwei Reinigungsmodi stehen für die Zahnpflege zur Verfügung. Neben dem Reinigungsmodus für das tägliche Putzen gibt es zusätzlich einen Sensitiv-Modus. Mit diesem können empfindliche Stellen im Mund gereinigt werden. Wer neu auf eine Schallzahnbüste umsteigt, sollte das Zahnfleisch mit diesem Modus langsam an die neue Bürste gewöhnen. Gewechselt wird zwischen den Betriebsstufen einfach durch Knopfdruck. So schaltet man sich von Modus zu Modus. Eine Direktwahl ist nicht möglich. Der Akku reicht für bis zu sieben Tage. Das entspricht einer Putzleistung von rund 15 Minuten.

Per Timer zeigt die Oral-B Pulsonic Slim an, wann ausreichend geputzt wurde. Das Zeitsignal ist dabei auf das Nötigste beschränkt. Nach 30 Sekunden stoppt die Bürste für einen kurzen Moment. Anschließend kann im neuen Mundbereich weitergeputzt werden. Eine Einstellung auf persönliche Bedürfnisse findet man bei dieser elektrischen Schallzahnbüste nicht.

Die Schalltechnik bringt die Borsten der Pulsonic bis zu 27.000 mal pro Minute zum Schwingen. Beim Putzen hört man davon nur ein leises Summen. Während es für Brauns Rotations-Zahnbürsten verschiedene Bürstenaufsätze gibt, ist für die Pulsonic-Reihe nur ein Wechselbürstenmodell erhältlich. Eine Aufsteckbürste gehört zum Lieferumfang.

Vorteile und Nachteile

Vorteil der Braun Oral-B Pulsonic Slim ist nicht nur ihre schlanke Form. Auch mit dem schonenden Reinigungsprogramm sammelt die Zahnbürste Pluspunkte. Hinsichtlich der Zahnreinigung ist am Testgerät nichts auszusetzen. Es ist eine elektrische Zahnbürste, die macht, was sie soll. Fast alle erforderlichen Funktionen sind vorhanden.

Vermissen tut man eine Anzeige für zu starken Druck beim Putzen. Weitere Nachteile finden sich bei der Pulsonic genau an den Punkten, die auch bei anderen Oral-B-Zahnbürsten kritisiert werden. Dieses Modell ist ebenfalls nur mit einem Ni-MH-Akku ausgestattet. Dabei ist es gar nicht so sehr die Akkukapazität, mit der die Elektro-Zahnbürste gut eine Woche auskommt. Natürlich ginge das besser. Störend fällt die recht geringe Lebensdauer ins Gewicht. Auch hier lässt sich der Akku nicht einfach so tauschen. Er ist fest in das Handteil eingebaut. So ist gerade das der Punkt, der den Nutzern am häufigsten negativ auffällt. Dass die Oral-B Pulsonic Slim nicht SmartGuide unterstützt, stört dagegen wenig. Das Display ist ohnehin nur ein netter Zusatz.


Braun Oral-B Vitality Precision Clean

BraunOral-BVitalityPrecisionCleanKann es eine gute elektrische Zahnbürste für diesen Preis geben? Kann es, zumindest, wenn man der Stiftung Warentest glaubt. Diese hat die Braun Oral-B Vitality Precision Clean in einem großen Zahnbürstentest mit Platz 1 bewertet. Das will etwas heißen. Dazu ist die Precision Clean ein Verkaufshit. Auf Amazon belegt das Modell den 1. Platz bei den rotierenden Bürsten. Macht sie das zur besten elektrischen Zahnbürste?

Beschreibung

Dann würde für ein sehr gutes Putzergebniss schon eine Einsteigerbürste reichen. Genau das ist die Precision Clean. Daher bekommen Käufer auch nicht mehr als das. Der Funktionsumfang ist sehr begrenzt. Es gibt lediglich einen Reinigungsmodus. In diesem putzt das Testmodell mit 7.600 Rotationen pro Minute. Weiter zeigt ein Timer an, wann zwei Minuten abgelaufen sind. Hier weiß man bei der Zahnpflege zumindest Bescheid, wenn man fertig ist. Optisch ist die Braun-Zahnbürste sehr unauffällig. Das Handstück ist in weiten Teilen gummiert. Damit liegt die elektrische Zahnbüste gut und sicher in der Hand. Im Paket selbst ist noch das Ladegerät und eine Aufsteckbürste.

Vorteile und Nachteile

Die Aufsteckbürsten sind einer der großen Vorteile dieser elektrischen Zahnbürste. Sie ist kompatibel zu allen erhältlichen Oral-B-Aufsätzen. Davon gibt es eine ganze Menge. Insgesamt sind neun verschiedene Bürstenköpfe erhältlich. Für den individuellen Geschmack und die jeweiligen Anforderungen gibt es daher sehr wahrscheinlich die passende Lösung. Auch gut ist die einfach Bedienung der Precision Clean. Mit nur einen Reinigungsmodus kann man sich auf die wesentliche Aufgabe der Zahnbürste konzentrieren: dem Putzen. Das macht die Oral-B sehr gut. Das Reinigungsergebnis ist sehr zufriedenstellend.

Trotz der guten Erfüllung der Pflichtaufgaben ist die sehr geringe Ausstattung ein Nachteil. Dabei ist der fehlende Intervall-Timer noch verschmerzbar. Dass allerdings die Druckkontrolle fehlt, ist ärgerlich. Sicher muss man bei einem derart niedrigen Preis Abstriche machen. Allerdings ist die Schutzmöglichkeit von Zähnen und Zahnfleisch vor zu viel Druck beim Putzen einer der großen Vorteile einer elektrischen Zahnbürste. Die beste elektrische Zahnbürste sollte eine entsprechende Funktion besitzen.

Ein Zugeständnis an den niedrigen Preis ist sicherlich auch der Akku. Dieser reicht laut Herstellerangaben für fünf Tage. In Minuten ausgedrückt arbeitet die Precision Clean rund 20 Minuten, bevor sie wieder geladen werden muss. Der Akku ist fest verbaut. Die Akkulaufzeit zu erhöhen oder einen alten Akku zu tauschen ist nur durch Basteln und mit einem Lötkolben möglich. Leistung und Bauart sind daher bei Nutzern oft Grund für Kritik. Dazu fällt so auch auf, dass die elektrische Zahnbürste keine Ladestandsanzeige hat. So kann dann plötzlich bei der Zahnreinigung Schluss sein mit der Rotation. Zum Glück lässt sich auch ohne Strom zu Ende putzen.


Emmi-dental Professional

Emmi-dental-professionalEinen elektrische Zahnbürste, die Zähne nicht nur schonend und gründlich, sondern auch noch ohne viel Mühe säubert? Für viele klingt das sicher nach der besten elektrischen Zahnbürste überhaupt. Genau das verspricht die Emmi-dental Professional. Das Gerät ist wohl die bekannteste Ultraschall-Zahnbürste. Mit einem Preis von rund 130€ liegt sie im oberen Bereich unserer Testmodelle.

Besonderheiten

Schall- oder Rotations-Zahnbürsten von Braun und Philips arbeiten mit mechanischer Reinigung. Bei der Ultraschallzahnbürste dagegen säubern Mikrobläschen die Zähne. Diese sollen durch bis zu 96 Millionen Luftschwingungen erzeugt werden. Auf Schmiergelstoffe, die in allen Zahncremes vorhanden sind, wird verzichtet. So wird auch nicht durch Bewegung geputzt. Beim Zähneputzen wird der Bürstenkopf der Emmi-dental einfach für fünf bis zehn Sekunden auf die zu reinigende Stelle gehalten.

Beschreibung

Eine schonend arbeitende elektrische Zahnbürste braucht offenbar wenig Ausstattung. Die Emmi-dental kommt daher mit nur einem Reinigungsmodus aus. Auf eine Warnung bei zu starkem Drücken kann das Gerät verzichten, da ohnehin nicht mechanisch geputzt wird. Auf einen Timer hat der Hersteller ebenfalls verzichtet.

Dafür gibt es ein etwas ungewöhnliches Extra. Die Ultraschallzahnbürste arbeitet geräuschlos. Damit der Nutzer beim Putzen überhaupt eine Rückmeldung bekommt, surrt ein kleiner Motor, sobald die Zahnbürste arbeitet. Da der Bürstenkopf selbst nur für die Verteilung der Zahncreme und nicht für die Reinigung selbst notwendig ist, sind auch keine Spezialbürstenköpfe, wie bei anderen elektrischen Zahnbürsten erforderlich. Es gibt lediglich spezielle Aufsätze für Kinder und für Träger von Zahnspangen.

Zwei Bürstenköpfe liegen beim Kauf bei. Dazu gibt es einen Aufsatz zur Zahnsteinentfernung. Auch eine Tube mit der speziellen Zahncreme bekommt der Käufer gleich zu Beginn. Nette Dreingabe sind zwei Zahnfärbetabletten, die die Wirksamkeit der Emmi-dental zeigen sollen.

Vorteile und Nachteile

Das für Zähne und Zahnfleisch schonende Putzen ist eindeutig der Vorteil der Emmi-dental Professional. Die Idee, durch das Zerplatzen von Mikrobläschen die Verschmutzung zu lösen, ist genial. Die Methode ist in der Theorie durchaus sehr gut für eine schonende Reinigung geeignet. Ultraschall wird bereits zur Reinigung von Schmuck oder Brillengestellen verwendet. Auch industrielle Anwendungen gibt es. Toll ist auch die lange Akkulaufzeit sowie der umfangreiche Lieferumfang.

Die Meinungen zur Wirksamkeit der Emmi-dental sind unterschiedlich. Nicht wenige begründen die zahn- und zahnfleischschonende Wirkung schlicht und einfach mit der fehlenden Funktion. Nicht selten liest man, dass die Emmi-dental die Zähne überhaupt nicht reinigt. Auch finden sich genug Videos, die eher von einer Zu- als von einer Abnahme des Plaques berichten. Der große Nachteil ist daher die fragwürdige Reinigungsleistung. Studien liegen zu diesem Thema nicht vor.


Fazit

Es dürfte wenig erstaunen, dass der Sieger unseres Vergleichs unter den hochpreisigen Modellen mit größerem Funktionsumfang ausgemacht wurde. Die verschiedenen Reinigungsmöglichkeiten gaben den Ausschlag zugunsten der Geräte mit größerem Funktionsumfang. Von allen hier getesteten Modellen hat die Braun Oral-B Pro 6500 als beste elektrische Zahnbürste überzeugt. Das lag sicher nicht an der möglichen Bluetooth-Anbindung und der App. Die Möglichkeiten gerade für eine individuelle Zahnpflege sind durchaus interessant. Doch ist fraglich, wie sehr man sich für eine Zahnbürste in diese Thematik hineinarbeiten möchte. Hinsichtlich der vorhandenen Reinigungsprogramme ist sie vergleichbar mit der Philips Sonicare. Die solide Putzleistung, das große Bürstensortiment der Oral-B-Serie und das zweite Handstück machen die Oral-B Pro 6500 zum Gewinner dieses Vergleichs. Über den wenig überzeugenden Akku muss da hinweggesehen werden.

Den guten 2. Platz belegt die Philips Sonicare Diamond Clean. Es ist ein optisch schönes Gerät, das auch mit den inneren Werten überzeugen kann. Die elektrische Zahnbürste bietet einen großen Funktionsumfang. Dazu stechen schöne Detaillösungen wie das Ladeglas und auch der Li-Ionen-Akku hervor. Letztendlich verweist der Preis die gute Zahnbürste auf die Plätze. Gegen die Oral-B mit zwei Handstücken hat es die Sonicare einfach schwer. Dazu kommt der Preis der Bürstenaufsätze. Hier langt Philips stärker zu.

Mit der Braun Oral-B Pulsonic Slim und der Braun Oral-B Vitality Precision Clean belegen die Geräte mit Basisausstattung die Plätze 3 und 4. Zur besten elektrischen Zahnbürste reicht es allein aufgrund der Ausstattung nicht. Das Putzergebnis ist bei den Testmodellen trotz des geringeren Preises gut. Dadurch schafft es die Oral-B Vitality Precision Clean zum unserem Preistipp. Wer elektrische Zahnbürsten ausprobieren möchte, hat hier gute und preiswerte Möglichkeiten.

Bleibt zum Schluss die Emmi-dental Professional. Auch wenn das Konzept gut gefällt, hat die Ultraschallzahnbürste mit der Rolle des unorthodoxen Außenseiters zu kämpfen. Viele Fragen bleiben hinsichtlich der Reinigungsleistung offen.

Doch egal für welches Gerät man sich am Ende entscheidet: Die beste elektrische Zahnbürste ist die, die man mindestens zweimal am Tag benutzt.


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