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Kreditkartenvergleich » Die besten kostenlosen, Prepaid- und Premium-Kreditkarten

Welche ist die beste Kreditkarte für mich? Vor dieser Frage stehen heutzutage viele Menschen – und wir haben die Antwort im Kreditkartenvergleich! Braucht man die Kreditkarte fürs Onlineshopping? Zum Geldabheben auf Reisen? Beim täglichen Einkaufen? In unserem Kreditkartenvergleich haben wir die Konditionen der besten kostenlosen, Prepaid- und der Premium-Kreditkarten unter die Lupe genommen. Unsere Empfehlungen sind die Barclay Card als kostenlose Grundausstattung, die Payback-Kreditkarte als Prepaid-Alternative und die Eurowings Gold für all diejenigen, die sich zusätzliche Vorteile von ihrer Plastikkarte wünschen.

kreditkartenvergleich


Worauf achten? ⇓ | Vorteile & Nachteile ⇓ | Arten ⇓ | Kostenlose Kreditkarten ⇓ | Prepaid-Kreditkarten ⇓ | Premium-Kreditkarten ⇓ | Vergleichsrechner ⇓ | Tipps ⇓ | Fazit ⇓ | FAQ ⇓


In unserem Kreditkartenvergleich möchten wir euch über die unterschiedlichen Arten von Kreditkarten aufklären und Empfehlungen für die unterschiedlichen Bedürfnisse aussprechen. Eine kostenlose Kreditkarte bietet sich hervorragend als Grundausstattung auf Reisen an und ermöglicht das kostenlose Bargeldabheben an nahezu allen Bankautomaten auch hierzulande. Prepaid-Karten sind eine gute Lösung für alle, die wegen eines Schufa-Eintrags keine klassische Kreditkarte bekommen. Außerdem eignen sie sich für Jugendliche, die sich langsam an den Umgang mit Kreditkarten herantasten wollen. Gold- und Platinkarten bekommt man fast immer nur gegen Gebühr, allerdings werden dafür Gegenleistungen geboten, die sich ab einem bestimmten Umsatz lohnen können. Welche die beste Kreditkarte für euch ist, erfahrt ihr hier im Kreditkartenvergleich.

Kreditkartenvergleich – Die beste kostenlose, Prepaid- und Premium-Kreditkarte

BarclaycardPaybackEurowings Gold
 Kreditkartenvergleich-barclay Kreditkartenvergleich-payback1 Kreditkartenvergleich-euro
Beste kostenlose KreditkarteBeste Prepaid-KreditkarteBeste Premium-Kreditkarte
Gebührenkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleich
Flexibilitätkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleich
Servicekreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichkreditkartenvergleichrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Pro+ komplett kostenfrei
+ keine Fremdwährungsgebühren
+ weltweit kostenlos Bargeld abheben
+ ohne Girokonto
+ Teilnahme am Bonusprogramm möglich
+ keine Gebühren
+ ohne Girokonto
+ keine Abhebungsgebühren im Ausland
+ 1 Bonus-Meile pro 1€ Umsatz
+ keine Fremdwährungsgebühren
+ Kartendoppel: Visa und MasterCard
Contra– hoher Jahreszins

– Bargeldabhebungen erst ab 50€

– nicht komplett per Lastschrift ausgleichbar

– kaum Zusatzleistungen

– Grundgebühr von 69€ im Jahr (ab 2. Jahr)
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Kreditkartenvergleich – Worauf muss man achten?

Allein in Deutschland besitzen rund 32% der Einwohner eine Kreditkarte und nutzen die Vorzüge wie das häufig kostenlose Bezahlen im Ausland oder das bequeme Shopping ohne Bargeld, sowohl online als auch im Einkaufszentrum. Dennoch besteht bei vielen eine gewisse Furcht davor, dass man leicht in die Schuldenfalle tappt. Das muss heutzutage nicht mehr sein! Noch immer greifen viele Kunden zu den Angeboten der Hausbanken, doch gerade dort fallen hohe Gebühren an. Wer im Voraus einen Kreditkartenvergleich macht, kann bei den vielen Anbietern deutlich bessere Angebote mit günstigeren Konditionen finden. Im Folgenden sollen die wichtigsten Fragen geklärt werden, die man sich vor dem Antrag stellen sollte.

1. Girokonto eröffnen – ja oder nein?

Die erste große Frage, die man sich bei der Beantragung einer Kreditkarte stellen muss, ist ob man ein zusätzliches Girokonto benötigt oder nicht. Die meisten Institute eröffnen ein solches, um direkt von dort die die Rechnungen zu begleichen. Allerdings gibt es auch ein paar Ausnahmen, bei denen kein zusätzliches Girokonto eröffnet wird, wie z. B. bei der Barclaycard oder der Advanzia, die im Kreditkartenvergleich zu finden sind. Natürlich wird hier auch ein Konto eröffnet, das im Plus und im Minus geführt werden kann. Allerdings werden die Rechnungen dann per Bankeinzug von einem Referenzkonto (dem normalen Girokonto bei der Hausbank) bezahlt.

2. Gebühren und Zinsen – Welche Kosten können anfallen?

Wer einen richtigen Kreditkartenvergleich macht und sorgfältig mit seiner Kreditkarte umgeht, muss im besten Falle gar keine Gebühren oder Zinsen zahlen. Während bei den Hausbanken Jahresgebühren noch immer gang und gäbe sind, haben viele andere Institute diese mittlerweile abgeschafft. Teilweise könnt ihr euch sogar hohe Guthabenzinsen sichern. Auch der Einsatz im Ausland oder zusätzliche Kosten für das Bargeldabheben müssen heutzutage nicht mehr anfallen. Deshalb lohnt ein Kreditkartenvergleich im Voraus. Dabei sollte man die folgenden Gebühren im Auge behalten:

  • Kreditzinsen – sind die gängige Form, mit der Kreditkartenunternehmen ihr Geld verdienen. Ist ein Kreditkartenkonto zum Stichtag nicht ausreichend gedeckt oder wählt man die Zahlung in Raten, können diese anfallen. Aus diesem Grund werden sie auch Sollzinsen genannt. Wer seine Rechnung jedoch frühzeitig innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels begleicht, oder bei wem das Geld via Bankeinzug oder Prepaid (siehe unten) direkt abgebucht wird, muss diese nicht fürchten. Im Schnitt entsprechen die Kreditzinsen den Dispokrediten der Bank und liegen zwischen 6 bis 20%.
  • Jahresgebühren – können für die Nutzung und das Ausstellen der Plastikkarte erhoben werden, sind allerdings heutzutage kein Muss mehr! Bei vielen Instituten fällt eine jährlich zu entrichtende Gebühr komplett weg. Die meisten Premiumkarten besitzen eine Jahresgebühr, diese kann sich aber im Verlauf der 12 Monate ggf. durch Zusatzleistungen amortisieren.
  • Fremdwährungsgebühren – fallen an, wenn man mit der Karte in einer Fremdwährung, also einer anderen Währungen als dem Euro bezahlt oder Geld abhebt. Die Gebühr wird auf den gesamten Betrag angerechnet und beträgt in der Regel zwischen 1,5 und 2%. Nur einige wenige Ausnahmen verzichten auf dieses Auslandseinsatzentgelt.
  • Bargeldabhebungsgebühren – können entstehen, wenn man mit der Kreditkarte Bargeld vom Automaten oder Schalter abhebt. Innerhalb Deutschlands und der Euro-Zone ist das mit den meisten Kreditkarten kostenfrei, teilweise fallen jedoch Gebühren bei der Abhebung anderer Währungen an (= Fremdwährungsgebühren).

Darüber hinaus gibt es noch ein paar versteckte Kosten, von denen man zumindest mal gehört haben sollte, wenn man die beste Kreditkarte für sich sucht. So kann Geld für die postalische Zusendung von Kontoauszügen oder die Rücküberweisung vom Kreditkartenkonto auf das Referenzkonto anfallen. Manche Institute verlangen auch eine Einrichtungsgebühr. Falls man die Karte einmal verliert, haftet man bei Schäden mit bis zu 150€ Selbstbeteiligung, viele Emittenten verlangen jedoch aus Kulanz gar nichts.

Der Kreditkartenvergleich zeigt euch die besten Kreditkarten.

3. Zusatzleistungen

Neben den Gebühren zeigen sich im Kreditkartenvergleich noch in einem anderen Punkt Unterschiede – den Zusatzleistungen. Diese werden standardmäßig von den Premium-Karten angeboten. Damit sich diese in Bezug auf die Jahresgebühren jedoch amortisieren, muss man einiges beachten. Näheres dazu in unserer Übersicht der besten Premium-Kreditkarten. Allerdings können auch immer mehr kostenlose Varianten mit Zusatzprogrammen aufwarten, weshalb die Entscheidung für die beste Kreditkarte gar nicht so einfach fällt.

Gängige Zusatzleistungen sind Rabatte bei ausgewählten Shops und Dienstleistungsanbietern. So gewähren einige Institute für die Buchung bei bestimmten Reise-, Mietwagen- oder Hotel-Portalen Rabatte in Höhe von bis zu 5%. Beliebt sind ebenfalls Cashback-Programme, bei denen man bis zu 17% auf den Rechnungsbetrag beim Einkauf in bestimmten Onlineshops zurückerstattet bekommt, oder Tankrabatte bei bestimmten Tankstellen. Darüber hinaus bestechen die Premium-Karten häufig mit Zusatzversicherungen, wie diversen Reiseversicherungen, Rechtsschutzversicherungen und Haftpflicht- oder Vollkaskoversicherungen für Mietwagen. Die Lufthansa oder Amazon bieten sogar ein eigenes Bonusprogramm mit Bonusmeilen bzw. Bonuspunkten für den Einkauf Shop an.

Alles in allem sollten Zusatzleistungen jedoch nicht ausschlaggebend für die Wahl einer Kreditkarte sein. Bei Premium-Karten muss man sich diese nämlich häufig mit Jahresbeiträgen erkaufen. Rechnet man dies gegen die zusätzlichen Leistungen auf, muss man schon eine bestimmte Schwelle überschreiten, damit es sich lohnt.

Exkurs: Die exklusivste unter den Premium-Karten ist die American Express Centurion. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen schon bei der Haptik. Plastik sucht man an der Karte vergebens, jede einzelne ist handgefertigt und aus echtem Titan. Um diese zu bekommen, muss man jährlich allerdings einen 6-stelligen Betrag mit der Centurion umsetzen, was bei einem Kreditrahmen von 100.000€ nicht allzu schwer sein sollte. Im Gegenzug erhält man eine weltweite VIP-Betreuung mit Rund-um-die-Uhr-Hotline für exklusive Wünsche, Zutritt zu Lounges und kostenlose Upgrades für Mietwagen und Hotels.


Wofür braucht man eine Kreditkarte – Vorteile und Nachteile

Der wohl größte Vorteil einer Kreditkarte ist der damit verbundene Komfort. Viele Kunden schätzen ihre Vorteile vor allem im Ausland, da man mit ihr problemlos bargeldlos zahlen oder bei Bedarf auch Bargeld abheben kann. So muss man nicht mit vor Scheinen überquellenden Taschen im Urlaub unterwegs sein oder sich in die Schlangen vor den Wechselstuben einreihen und sich danach noch über die schlechten Wechselkurse ärgern. Optimalerweise fallen mit einer kostenlosen Kreditkarte gar keine Gebühren an. So kann man auch im Inland vom kostenlosen Bargeld-Abheben an allen Geldautomaten profitieren. Das einfache und schnelle Bezahlen von Einkäufen oder Buchungen im Internet macht sie darüber hinaus zum perfekten Begleiter beim Onlineshopping. Die Gründe sich für eine Kreditkarte sind also vielfältig. Andererseits bringt auch die beste Kreditkarte einige Risiken mit, die man sich im Kreditkartenvergleich klar machen sollte.

ProKontra
kreditkartenvergleicheinfache Zahlung im Auslandkreditkartenvergleiches können hohe Gebühren anfallen
kreditkartenvergleichechter kurzfristiger und zinsloser Kreditkreditkartenvergleichman tappt leichter in die Schuldenfalle
kreditkartenvergleichweniger Bargeld im PortemonnaiekreditkartenvergleichAbhängigkeit von elektronischen Kassenterminals
kreditkartenvergleichsehr viele Akzeptanzstellen weltweitkreditkartenvergleichmanche Karten verlangen Jahresgebühren
kreditkartenvergleichschnelles und einfaches Onlineshoppingkreditkartenvergleichkann einfach auch von Dieben eingesetzt werden

Welche Kreditkarten gibt es?

So vielfältig die unterschiedlichen Motive auf den Plastikkarten, so unterschiedlich sind auch die Abrechnungsarten und Herausgeber, die dahinter stehen. Ein Kreditkartenvergleich ist daher unumgänglich. In einem ersten Schritt unterscheidet man zwischen den Anbietern Visa, Master, American Express und Diners Club – wir empfehlen dabei die beiden erstgenannten. Darüber hinaus gibt es noch Unterschiede zwischen den verschiedenen Rechnungs- und damit Begleichungsmethoden, die einer genaueren Betrachtung bedürfen.

Welche Anbieter gibt es?

Die weltweit und in unserem Kreditkartenvergleich am häufigsten vertretenen Plastikkarten sind die Visa– und die MasterCard. Aus diesem Grund empfehlen wir bei der Wahl der besten Kreditkarte, sich für eine dieser Varianten zu entscheiden. Für die MasterCard gibt es über die ganze Welt verteilt in etwa 2 Mio. Geldautomaten und 35 Mio. Akzeptanzstellen, mit der Visa-Card kann man immerhin an 1,6 Mio. Automaten Geld abheben und sie wird an 20 Mio. Kassen, Schaltern und Co. akzeptiert. Die beiden Kreditkartenorganisationen besitzen keinen direkten Kontakt zu den Inhabern der Karte, sondern vergeben lediglich Lizenzen an Banken und Sparkassen, die danach die Karten ausgeben. Aus diesem Grund gibt es eine hohe Anzahl an Instituten, bei denen eine der beiden Bargeldloskarten beantragt werden kann.

Im Gegensatz dazu gibt es noch die American Express (kurz: AmEx) und mit der Diners Club die älteste Kreditkarte im klassischen Sinn, die seit dem Jahre 1950 universal eingesetzt werden kann. Die Karten werden hier direkt von der Gesellschaft ausgegeben. Wie der Name schon vermuten lässt, liegt der Kundenstamm beider Anbieter hauptsächlich in den Vereinigten Staaten von Amerika. In Europa hingegen sind die Akzeptanzstellen jedoch nicht so häufig vertreten, weshalb wir davon abraten eine American Express oder Diners Club als primäre Kreditkarte zu nutzen.

Im Kreditkartenvergleich gibt es verschiedene Abrechnungen.

Welche Abrechnungsarten gibt es?

Bei den Abrechnungsmodalitäten unterscheidet man im Kreditkartenvergleich zwischen zwei prinzipiell unterschiedlichen Verfahrensweisen. Zum einen spricht man von so genannten „echten Kreditkarten“, die dem Kunden über einen bestimmten Zeitraum ein kleines, kurzfristiges und zinsloses Darlehen verschaffen. Einen solchen Zahlungsaufschub erhält man bei den Charge- und Revolving-Karten. Die Debit- und Prepaid-Karten hingegen verschaffen keinen kurzfristigen Kredit, weil Zahlungen hier sofort vom Konto abgebucht werden. Damit sind sie im Grunde genommen keine richtigen Kreditkarten, besitzen aber dennoch die klassischen Vorteile der weltweiten Akzeptanz und der meist kostenlosen Bargeldabhebung.

ChargeRevolvingDebitPrepaid
Die Abrechnung erfolgt 1x im Monat, man besitzt damit einen kurzfristigen Zahlungsaufschub.Die Zahlung des fälligen Betrages kann auch in Raten erfolgen, dadurch fallen Zinsen an.Zahlungen werden sofort abgebucht, dadurch besteht kein klassischer Zahlungsaufschub.Guthaben muss im Voraus aufgeladen werden. Nur darüber kann verfügt werden.
Vorteile+ kurzfristiger, zinsloser Kredit

+ kein großer Aufwand

+ kurzfristiger, zinsloser Kredit

+ etwas flexibler

+ Vorteile klassischer Kreditkarten

+ übersichtlich

+ Vorteile klassischer Kreditkarten

+ keine Schufa

Nachteile– setzt Bonität voraus– meist hohe Zinsen– kein Zahlungsaufschub– muss immer aufgeladen sein
  • Charge – monatliche Abrechnung: Die Chargekarte ist die klassischste Form der Kreditkarte in Deutschland. Die Kreditkartenfirma sammelt die Umsätze eures Kontos und stellt sie einmal pro Monat in Rechnung. Der fällige Betrag wird am Stichtag per Lastschrift vom hinterlegten Girokonto eingezogen. Über diesen Zeitraum erhält der Kunde somit einen Zahlungsaufschub, was nichts anderes als einen kurzfristigen, zinslosen Kredit darstellt – daher der Name Kreditkarte. Damit sich der Kunde nicht verschuldet, gibt es einen festgelegten Kreditrahmen. Häufig ist es möglich, im Voraus Geld auf das Kreditkartenkonto zu überweisen, wodurch ein positiver Saldo entsteht und somit der Verfügungsrahmen größer ist.
  • Revolving – Teilzahlung: Die Revolvingkarte, auch klassisch als Credit Card bezeichnet, ist im Kreditkartenvergleich etwas flexibler als die Charge-Karte einsetzbar. Zusätzlich zur Möglichkeit den monatlich fälligen Gesamtbetrag per Überweisung auszugleichen, kann man diesen auch in Raten bezahlen. Dies geschieht entweder über einen festgelegten Prozentsatz oder per Festbetrag. Entscheidet man sich dafür, fallen meist relativ hohe Zinsen an. Der verfügbare Kreditrahmen hängt von der Bonität des Kunden ab.
  • Debit – sofortiger Einzug: Die Debitkarte ist keine Kreditkarte im klassischen Sinn, da der Kunde nicht über einen Kreditrahmen verfügen kann. Mit der Debitkarte getätigte Zahlungen werden sofort vom Girokonto abgebucht, es gibt also keinen Zahlungsaufschub und kein zinsloses Darlehen. In Deutschland sind diese Karten unter einem anderen Begriff wesentlich bekannter: EC-Karten oder Girokarten, wie man sie von der Hausbank ausgestellt bekommt. Einige Anbieter bieten diese Abrechnungsart aber auch in Form der Kreditkarte an, was die Vorteile wie das kostenlose Bargeldabheben mit sich bringt, allerdings keine echten Kredit ermöglicht.
  • Prepaid – mit Guthaben: Wie der Name bereits verrät, muss bei einer Prepaidkarte im Voraus Geld auf das Konto geladen werden, entweder per Überweisung oder Bareinzahlung. Für den Einkauf steht danach nur diese Summe zur Verfügung, die Karte wird also im Guthaben geführt. Eine Ünberziehung der Kreditkarte ist daher möglich – wird ein Betrag verlangt, der nicht gedeckt ist, wird die Zahlung nicht akzeptiert. Deshalb findet keine Schufaabfrage statt, wodurch sich die Karte auch für Personen mit geringer Bonität eignet. Auch Jugendliche können somit die Vorteile klassischer Kreditkarte genießen, wie die weltweite Akzeptanz, die Möglichkeiten des Onlineshoppings oder die häufig kostenlose Bargeldabhebung im Ausland.

Kreditkartenvergleich – Die besten Kreditkarten in der Übersicht

Im Kredikartenvergleich werfen wir nun einen Blick auf die Kategorien kostenlos, Prepaid und Premium. In jedem Bereich küren wir die beste Kreditkarte und zeigen euch die Konditionen auf einen Blick. Bei allen Varianten ist sowohl Mastercard als auch Visa vertreten, so habt ihr im Kreditkartevergleich eine große Auswahl an Alternativen.

Kreditkartenvergleich: Die besten kostenlosen Kreditkarten

Barclaycard VisaConsorsbankICSVisa World CardDKBING VisaAdvanzia

Mastercard Gold

barclaycard-visa-kreditkartenverglech

consorsfinanz_mc_card-kreditkartenvergleichics_visa_worldcard_contactless-kreditkartenvergleichdkb_visa_paywave-kreditkartenvergleichingdiba_visa_card_new-kreditkartenvergleichadvanzia_mc_gold-kreditkartenvergleich
mit Girokontonein neinneinjajanein
Kartentypvisa kreditkartenvergleich

Charge/Credit

mastercard kreditkartenvergleich Charge/Creditmastercard kreditkartenvergleich

Charge/Credit

visa visa kreditkartenvergleich

Charge

visa kreditkartenvergleich

Debit

mastercard kreditkartenvergleich

Credit

Jahresgebühr0€ 0€ 0€0€0€0€
Sollzinssatz18,38% 15,90% 15,90%7,25%6,99%19,44%
bargeldlos zahlen: Euro-Zone/ / ////
bargeldlos zahlen: weltweit/ / 2%2,20% (für Aktivkunden mit mind. 700€ monatl. Geldeingang kostenlos)1,99%/
Bargeld abheben: Euro-Zone/ Jahreszins wird fällig ///19,44% p. A.
Bargeld abheben: weltweit/ Jahreszins wird fällig //1,99%19,44% p. A.
Zahlungsziel2 Monate 90 Tage 49 Tage1 Monat/7 Wochen
zum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebot

Fazit: Die Barclay Card ist die beste kostenlose Kreditkarte

Der Vorteil der in dieser Tabelle dargestellten Kreditkarten ist, dass sie alle generell nichts kosten dürfen. Nutzt man sie so, dass man rechtzeitig die Rechnungen begleicht, sind auch die ggf. anfallenden Gebühren zu verkraften. Als Testsieger der besten kostenlosen Kreditkarten im Kreditkartenvergleich geht die Barclay Card hervor. Ihr müsst hier kein gesondertes Girokonto eröffnen, außerdem ist die Karte in allen Einsatzbereichen kostenlos. Das bedeutet, dass ihr zum einen keine Jahresbeiträge zahlen müsst, aber auch, dass beim Einsatz der Karte keine Gebühren anfallen. Sowohl das Abheben von Bargeld als auch das Bezahlen mit der Barclay Card sind in jedem Land und in jeder Währung kostenfrei. Bei einem Zahlungsziel von zwei Monaten habt ihr außerdem auch nie Stress bei der Kreditaufnahme. Nachteile: Mit negativer Schufa wird euer Antrag leider abgelehnt. Des Weiteren solltet ihr eure Rückzahlung unbedingt auf einen Schlag tätigen, da bei Teilzahlungen hohe Sollzinsen anfallen.

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Obwohl der Titel „Beste Kreditkarte“ an die Barclay Card New Visa geht, müssen sich die Alternativen im Kreditkartenvergleich nicht verstecken. Durch eine einfache Eröffnung punktet die Consors Finanz Mastercard. Der Sollzins ist hier mit 15,90% zwar nicht gerade niedrig, dafür fallen aber auch hier weder beim weltweiten Bezahlen noch beim Geldabheben Gebühren an – sofern ihr über 300€ abhebt. Ansonsten werden 3,95€ pro Abhebung fällig. Etwa gleichauf liegt die ICS Visa World Card: Bei gleichem Zinssatz zahlt ihr hier zwar 2% bei weltweitem Bezahlen, dafür sind Abhebungen im Gegensatz zur Consors-Variante aber kostenlos.

Bei der DKB ist der Sollzinssatz beispielsweise deutlich geringer, dafür werden bei Barzahlungen im Ausland aber 1,75% Fremdwährungsgebühren fällig. Diese entfällt lediglich für Aktivkunden mit mindestens 700€ Geldeingang im Monat.

Gute Konditionen und einen niedrigen Sollzinssatz findet ihr auch bei ING DiBa. Hier sei jedoch angemerkt, dass es sich nicht um eine „echte“ Kreditkarte sondern eine Debitkarte handelt, da fällige Rechnungsbeträge sofort vom gleichzeitig angelegten und dazugehörigen Girokonto beglichen werden. Dadurch tappt ihr zwar nicht in die Schuldenfalle, bekommt aber auch keinen Zahlungsaufschub gewährt.

Auf dem Papier sieht die Mastercard Gold von Advanzia ebenfalls sehr gut aus, da keinerlei Kosten für die bargeldlose Bezahlung weltweit anfallen. Auf ein paar Gebühren sei an dieser Stelle jedoch hingewiesen. Da wäre zunächst die Bargeldabhebungsgebühr – ab dem Transaktionstag fällt generell ein Jahreszinssatz von 22,9% (p. A.) an, nominal pro Monat macht das 1,73%. Je später man seine Rechnung also begleicht, desto höher steigt der Zinssatz, und zwar täglich. Weiterhin fallen bei Überschreitung des Kreditrahmens zum Zeitpunkt der Monatsabrechnung um mehr als 3% (min. 50€) pauschal 4€ an.

Die beste Kreditkarte für euch richtet sich also nach eurem Nutzungsverhalten. Für jeden Zweck gibt es die passende Karte. Auf ganzer Linie im Kreditkartenvergleich überzeugen kann aber die Santander 1plus Visa, die aktuell die beste kostenlose Kreditkarte am Markt ist.

Exkurs: Eine lange Zeit galt die DKB mit ihrer Kreditkarte als das Non-Plus-Ultra unter den kostenfreien Anbietern. Langsam aber sicher muss der Branchenprimus auf die immer niedrigeren Zinsen am Markt reagieren und führt nach und nach neue Gebühren ein. Zum 1. Juni 2016 verabschiedete man sich von dem Slogan „weltweit kostenlos Bargeld abheben“. Bis dato wurden sogar Gebühren der Geldautomaten-Betreiber aus Kulanz erstattet – mittlerweile ist das wie bei allen anderen Kreditgebern nicht mehr der Fall. Außerdem ändert man zum Dezember 2017 die Gebühren für die Bargeldabhebung und Zahlungen des DKB Cash Kontos. All diejenigen Kunden, die monatlich weniger als 700€ auf dem Girokonto verbuchen, müssen außerhalb der EU bei der Zahlung mit der Karte Gebühren in Kauf nehmen.

Kreditkartenvergleich: Die besten Prepaid-Kreditkarten

PaybackBlack&White Prepaid MastercardNetbankViabuy Prepaid MastercardPostbank
 

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Kreditkartenvergleich

 

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mit Girokonto neinneinneinneinnein
Kartentypvisa kreditkartenvergleichvisa kreditkartenvergleich

mastercard kreditkartenvergleich

mastercard kreditkartenvergleich

visa kreditkartenvergleich
Jahresgebühr 29€ 89,90€ im 1. Jahr 19€ 19,90€ (bei 0 Umsatz 89,90€)15€
bargeldlos zahlen: Euro-Zone / / //
bargeldlos zahlen: weltweit 1,75%2,49%1,50%  2,75%1,85%
Bargeld abheben: Euro-Zone / /3,50€ 5€ zzgl. 2,75%2,50% mind. 5,00€
Bargeld abheben: weltweit 1,75% / 3,50€ 5€ zzgl. 2,75%2,50% mind. 5,00€
zum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebot

Fazit: Die Payback Prepaid MasterCard ist die beste Prepaid-Kreditkarte

Schaut man sich die Konditionen der obigen Anbieter im Kreditkartenvergleich an, ist es gar nicht so leicht, die beste Kreditkarte in der Kategorie Prepaid zu erkennen. Mit einem näheren Blick auf die Details wird aber klar, dass die Payback Prepaid MasterCard mittlerweile die beste Kreditkarte im Bereich Prepaid ist. Bargeld lässt sich innerhalb der EU kostenlos abheben und auch im Umland fallen die Gebühren mit 1,75 Prozent moderat aus. Aufgrund des Payback-Bonusprogramms habt ihr sogar die Chance, die Jahreskosten für die Karte wieder wettzumachen.

Bei der Viabuy wird eine Jahresgebühr von 89,90€ erhoben, allerdings nur, falls ihr absolut nicht damit umsetzt. Ein großer Vorteil ist hier die Pfändungssicherheit der Karte, Konkurrenzprodukte mit diesem Merkmal liegen oft bei mindestens 100€ im Jahr. Das Abheben von Bargeld ist recht teuer, und Fremdwährungsgebühren fallen ebenfalls nicht knapp aus, weshalb sich die Karte nicht für Reisen eignet. Solltet ihr eine schlechte Schufa haben und eine Pfändung befürchten, ist sie sicher einen Blick wert.

Die Netbank-Prepaid-Karte punktet mit einem flexiblen Guthabenlimit von bis zu 10.000 Euro, weshalb sie für alle Altersklassen interessant sein dürfte. Leider sind hier die Bargeldabhebungen mit 3,50€ Pauschale recht teuer. In Sachen Gebühren ist die Postbank-Prepaid-Kreditkarte ebenfalls interessant: Die Jahresgebühr fällt überschaubar aus und weitere Gebühren gibt es lediglich beim Bargeldbezug oder außerhalb der EU, wodurch sich die Kosten etwa auf dem Niveau einer normalen Kreditkarte bewegen. Des Weiteren winken bei ausgewählten Unternehmen Rabatte und Einkaufsversicherung ist auch gleich dabei.

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Die beliebte und teilweise hochgelobte Black&White Prepaid Mastercard empfehlen wir aufgrund der hohen Jahresgebühr von 89,90€ sowie hohen Gebühren zum Abheben von Bargeld nur eingeschränkt. Shoppingfans innerhalb der Eurozone freuen sich über die Hochprägung, welche die Akzeptanz an vielen Stellen erhöht sowie das nicht vorhandene Tageslimit.

Dennoch sei an dieser Stelle vermerkt, dass es sich in dieser Kategorie nicht um „echte“ Kreditkarten, sondern nur um Prepaid-Versionen handelt, d. h. es gibt keinen Zahlungsaufschub, sondern fällige Beträge werden sofort vom Konto abgezogen. Wenn also kein Geld mehr auf dem Konto verfügbar ist, dann kann man auch nichts mehr mit der Plastikkarte zahlen. Außerdem sind die Kosten wie bereits dargestellt im Allgemeinen höher, als bei richtigen Kreditkarten.

Kreditkartenvergleich: Die besten Premium-Kreditkarten

Fast alle Banken im Kreditkartenvergleich bieten neben den Standard-Karten noch Gold- und Platinkarten an, die häufig in Kooperation mit anderen Partnern ausgegeben werden. Die normalen Gebühren können meist nicht mit den kostenlosen Varianten mithalten – viel wichtiger sind hierbei aber die angebotenen Zusatzleistungen. Diese reichen von Versicherungen, über Bonusprogramme bis hin zu speziellen Service-Angeboten. Da diese jedoch je nach Herausgeber sehr umfangreich und nicht immer unbedingt empfehlenswert sein können, bedarf es einer genaueren Einzelbetrachtung im Kreditkartenvergleich.

Eurowings GoldHanseatic Bank GoldCardLufthansa Miles & More GoldADACAmazon

germanwings kreditkartenvergleich

 

 

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miles-and-more kreditkartenvergleich

 

 

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mit Girokontoneinjaneinneinnein
Kartentyp

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Charge

visa kreditkartenvergleich

Charge

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Charge

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Debit

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Charge

Jahresgebühr69€ (ab 2. Jahr)79€ (ab 2. Jahr)100€99€19,99€ (ab 2. Jahr)
Sollzinssatz18,38%11,09%8,56%12,95%14,98%
bargeldlos zahlen: Euro-Zone/////
bargeldlos zahlen: weltweit/1,50%1,75%1,75%1,75%
Bargeld abheben: Euro-Zone/

in D: 4 %, mind. 5,95€

/2% min. 5€

Guthaben: 0€

Verfügung: 3% min. 7,50€

Guthaben: 0€

Verfügung: 3% min. 7,50€

Bargeld abheben: weltweit//2% min. 5€,

Guthaben: 0€

Verf.: 3% min. 5€

Guthaben: 0€

Verf.: 3% min. 5€

Empfehlung für:ReisendeReisende und Online-ShopperReisendeVielfahrerAmazon-Käufer
zum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebot

Fazit: Die Eurowings Gold ist die beste Premium-Kreditkarte

Die beste Kreditkarte im Premiumbereich ist die Eurowings Gold. Hier bekommt ihr gleich ein Doppelpack bestehend aus Visa und Mastercard geboten, was die Akzeptanz noch einmal ausweitet. Positiv zu bemerken ist hier auch, dass bis auf die ab dem 2. Jahr fällige Jahresgebühr keinerlei Gebühren für Bargeldabhebungen oder den Karteneinsatz im Ausland anfallen. Im Vorteilsprogramm gibt es Bonusmeilen pro umgesetzten Euro mit der Karte – eine Meile gibt es hier für 1€ Umsatz. Die Meilen könnt ihr später im Boomerang Club einsetzen um Flüge oder Upgrades zu buchen. Darüber hinaus genießt ihr am Flughafen die Vorteile des Priority Check-Ins, könnt die Fastlanes beim Einchecken sowie die Lounges nutzen. Hinzu kommt eine gute Mietwagen-Vollkaskoversicherung und eine brauchbare Auslandsreisekrankenversicherung. Einziges Manko: Bei Bargeldabhebungen in Deutschland fallen 4% Gebühren an, mindestens 5,95€.

Gute Konditionen findet ihr auch bei der Hanseatic Bank GoldCard, welche euch vor allem eine weltweit kostenlose Bargeldabhebung bietet. Zwar ist das Bezahlen im Ausland mit 2,00% etwas teuer, trotzdem lohnt sich die Kreditkarte nicht zuletzt aufgrund des enthaltenen Reiseversicherungspakets auch für euch, wenn ihr gerne reist. Zusätzlich locken ein exklusives Gutscheinprogramm und sowie Gewinnspiele in der „Hanseatic Bank Vorteilswelt“.

Überdies enthält sie neben einem Reiseversicherungspaket auch ein exklusives Gutschein-Programm. Den Kartenumsatz sollten Sie allerdings immer in voller Summe begleichen, denn die Teilzahlung ist mit einem Sollzinssatz von 12,82% (18,79% effektivem Jahreszins) belegt.

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Die Lufthansa Miles & More Gold ist im Kreditkartenvergleich das klassische Beispiel einer Premiumkarte, bei der man sich direkt vorstellen kann, für welche Kunden sie sich lohnen kann. Pro 2€ Umsatz mit der goldenen Karte erhält man eine Bonusmeile (in etwa 1,1 Cent wert), die man später für Preisreduzierungen auf Flüge, Mietwagen, Hotels oder im Worldshop einlösen kann. Darüber hinaus bietet die Lufthansa in diesem Paket eine gute kostenlose Mietwagen-Vollkaskoversicherung an, die Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherung sind hingegen lückenhaft. Diese Versicherungen sind jedoch nachrangig zu beanspruchen, d. h. sie greifen nur, wenn man nicht bereits anderweitig versichert ist. Alles in allem lohnt sich die Lufthansa Miles & More Gold nur wenn man im Jahr mindestens 4.000€ umsetzt und ab und an Mietwagen bucht.

Die Amazon-Visa-Karte lohnt sich vor allem für Kunden, die häufiger beim Onlineshopping-Giganten einkaufen. Pro 1€ Umsatz erhält man hier 2 Bonuspunkte (bei Marketplace-Händlern weniger), wobei ein Punkt einem Cent entspricht. Rechnet man dies auf die Jahresgebühr von 19,99€ ab dem zweiten Jahr um, dann amortisiert sich die Karte ab einem Jahresumsatz von ca. 1000€. Wer jährlich Waren in einem noch höheren Wert bei Amazon einkauft, kann ab diesem Punkt ordentlich sparen. Zur Nutzung außerhalb von Amazon-Bestellungen ist sie jedoch nicht unbedingt zu empfehlen, da Fremdwährungsgebühren und hohe Gebühren für das Bargeldabheben aus einer Verfügung anfallen.

Wer viel im In- und Ausland mit dem Auto unterwegs ist, für den könnte die goldene Kreditkarte des ADAC aus dem Kreditkartenvergleich von Interesse sein. Reizt man die Vorteile Tankstellen- und Mietwagen-Rabatt vollkommen aus, so gleichen sich die Vorteile mit der hohen Jahresgebühr aus. Beim Tanken erhält man mit der ADAC Gold 5% Rabatt weltweit, allerdings nur bis zu einem Umsatz von max. 1.500€ im Jahr. Das ergibt eine Ersparnis von 75€. Bucht man Mietwagen über die ADAC Autovermietung erhält man ebenfalls 5% Rabatt bis max. 500€ Mietpreis, was einer Ersparnis von 25€ entspricht. Darüber hinaus verfügt der Kunde über eine Reiserücktrittskostenversicherung, Identitätsschutz sowie Karten- und Dokumentenschutz. Die Abhebe- und Fremdwährungsgebühren entsprechen denen der Amazon-Karte.


Vergleichsrechner

Wer selbst einen kleinen Kreditkartenvergleich machen möchte, findet mit diesem Rechner ein nützliches Tool. Die Bewertungskriterien sind hier allerdings etwas anders. Sterne werden für Service, Transparenz, Weiterempfehlungen und den Bereich Online-Banking vergeben. In unserem Kreditkartenvergleich lag der Schwerpunkt eher auf dem Preis-Leistungs-Verhältnis, die Einschätzungen können also teilweise voneinander abweichen. Wer sich dennoch weiter umschauen möchte, kann hier noch ein paar Konditionen im Vergleich testen.


Tipps im Umgang mit der Kreditkarte

Habt ihr im Kreditkartenvergleich nun die beste Kreditkarte für euch gefunden, solltet ihr bei der Nutzung noch einige Spielregeln beachten. Die wichtigsten Tipps haben wir hier zusammengefasst:

  • Kreditkartenrechnungen sollte man immer pünktlich bezahlen. Andernfalls können hohe Kreditzinsen anfallen. Wir empfehlen daher wenn möglich, wie bei Charge-Karten eine Einzugsermächtigung zu erteilen, so dass erst gar keine Zinsen aufgrund eines negativen Saldos anfallen können. Achtet beim Kreditkartenvergleich also auf die Abrechnungsart.
  • Wenn man in einer fremden Währung am Automaten Geld abhebt, im Laden bezahlt oder im Onlineshop einkauft, sollte man immer in der Landeswährung zahlen. Häufig wird man danach gefragt, ob in Euro abgerechnet werden soll. Dies sollte man jedoch ablehnen, da die Dienstleister meist eine deutlich höhere Umrechnungsgebühr draufschlagen. Diese versteckten Kosten umgeht man, indem man in der Landeswährung zahlt – bei den Kreditinstituten liegt nämlich der jeweils tagesaktuelle Umrechnungskurs zu Grunde.
  • Beim Onlineshopping findet man darüber hinaus immer wieder Preisaufschläge für die Bezahlung per Kreditkarte. Damit wollen die Händler die Gebühren abwälzen, die für sie anfallen wenn sie die Zahlung mit der Visa- oder MasterCard anbieten. Vor allem bei Reiseportalen und Flugbuchungen findet man diese Aufschläge immer wieder. Hier lohnt es sich darauf zu achten und ggf. eine andere Bezahlvariante zu wählen.
  • Im Ausland kann man nicht immer sicher sein, dass an den Kassen sowohl Visa- als auch MasterCard akzeptiert werden. Deshalb lohnt es sich beide Karten zu besitzen. Während die Visa hierzulande nahezu überall akzeptiert wird, besitzt die MasterCard im Ausland noch mehr Bankautomaten und Akzeptanzstellen.
  • Wer sein Portemonnaie verloren hat, der braucht nicht unzählige Nummern für alle verschiedenen Karten im Kopf haben – es reichen zwei. Im Inland ruft man die 116 116 an, im Ausland wegen der besseren Erreichbarkeit die +49 30 4050 4050. Beide Nummern sind 24 Stunden am Tag erreichbar.
  • Falls die Karte dann doch mal gestohlenen wurde, gibt es einen Haftungsbetrag. Im Schadensfalle haftet man mit maximal 150€, das ist gesetzlich so geregelt. Viele Anbieter verzichten allerdings komplett auf eine Haftung des Kunden.

Im Kreditkartenvergleich findet ihr auch die passende Kreditkarte für den Urlaub.


Fazit im Kreditkartenvergleich: Die beste Kreditkarte

Wer die beste Kreditkarte für sich sucht, der muss wissen, was er mit der Kreditkarte machen möchte. Möchte man sie flexibel als Allrounder fürs Onlineshopping und zum Geldabheben nutzen? Sucht man nach dem perfekten und bequemen Begleiter im Ausland, der einem die Umrechnung von Wechselkursen erspart? Oder erwartet man noch mehr und möchte Vorteile beim Fliegen und umfangreiche Versicherungen nutzen? Für all diese Bedürfnisse gibt es mittlerweile unterschiedliche Arten. Wir haben sie in die besten kostenlosen, Prepaid- und Premiumkreditkarten unterteilt und können als Ergbenis aus dem Kreditkartenvergleich folgende Empfehlungen aussprechen.

Unter den kostenlosen Varianten im Kreditkartenvergleich schneidet die Barclay Card am besten ab. Die Eröffnung eines Girokontos ist hier nicht nötig, außerdem ist die Karte ansonsten komplett gebührenfrei, ihr müsst also weder eine jährliche Gebühr entrichten, noch fallen beim Bezahlen oder Geldabheben im In- oder Ausland jegliche Kosten an. Bei einem Zahlungsziel von zwei Monaten habt ihr außerdem auch nie Stress bei der Kreditaufnahme. Nachteile: Mit negativer Schufa wird euer Antrag leider abgelehnt. Des Weiteren solltet ihr eure Rückzahlung unbedingt auf einen Schlag tätigen, da bei Teilzahlungen hohe Sollzinsen anfallen.

Unter den Prepaid-Karten sticht die Payback Prepaid MasterCard deutlich hervor. In EU-Ländern kosten Abhebungen nichts und auch im Ausland fahrt ihr mit einer Gebühr von 1,75 Prozent recht gut. Mithilfe des Payback-Bonusprogramms könnt ihr theoretisch sogar die Jahreskosten wieder einfahren. Ihr solltet euch die Karte auf keinen Fall nur wegen des Bonusprogramms zulegen, aber es lohnt sich während des ersten, kostenlosen Jahres auszuprobieren, ob ihr die Gebühr ohnehin wieder einfahrt.

Wenn es etwas mehr an Bonuszugaben sein darf, dann empfehlen wir im Kreditkartenvergleich die Eurowings Gold als beste Kreditkarte im Premiumsegment. Hier fallen keine Fremdwährungs- und Bargeldgebühren an, dafür verlangt man ab dem 2. Jahr jedoch einen Jahresbeitrag von 69€. Im Gegenzug wird einem jedoch einiges geboten. Da gäbe es z. B. Prämienmeilen für den Umsatz mit der Karte, die man für die nächsten Flüge und Upgrades nutzen kann, Priority Check-Ins und ein umfangreiches Versicherungspaket bestehend aus Mietwagenvollkasko- und Auslandsreisekrankenversicherung.


FAQ: Alles zum Kreditkartenvergleich

Die wichtigsten Grundfragen sollten im Text oben bereits beantwortet sein. Wer noch nähere Hintergründe zu bestimmten Themen sucht oder noch weitere Fragen hat, wird hier im FAQ-Bereich fündig! Solltet ihr ansonsten noch Fragen haben, dann postet sie doch gerne unten in den Kommentaren.

Ähnlich wie ein Konto lässt sich auch die Kreditkarte mit Guthaben aufladen, welches in vielen Fällen gar Zinsen abwirft. Ihr müsst dazu einfach einen bestimmten Geldbetrag auf Ihre Karte überweisen. Laufende Kreditkartenumsätze werden zunächst von eurem Guthaben abgezogen. Ihr könnt selbiges jederzeit auf euer Konto zurücküberweisen.

Mit den meisten Kreditkarten ist dieser Service mittlerweile möglich, allerdings fallen dabei Gebühren an, die sich nach der Überweisungssumme richten.

Die meisten Kreditinstitute erheben für Transaktionen, die im EU-Ausland getätigt wurden keine Gebühren. Im  sonstigen Ausland werden normalerweise zwischen 1 % und 2 % des Umsatzes als Gebühr abgezogen. Für genaue Infos fragt am Besten sicherheitshalber bei eurer Bank oder eurem Kreditinstitut nach.

Wenn es sich um eine fremde Bank handelt, zahlt ihr mit der EC-Karte unter Umständen bis zu 7,50 €. In diesen Fällen wäre die Abhebung mit der Kreditkarte günstiger, da es hier schon ab 2,50€ losgeht. Die beste Variante stellt natürlich die EC-Karte an einem Automaten eurer eigenen Bank dar.

Wenn eure Karte auf irgendeine Weise abhanden gekommen ist, solltet ihr umgehend eure Kreditkartengesellschaft anrufen und ihr den Verlust bzw. Diebstahl mitteilen, um die Karte sofort sperren zu lassen. Damit seid ihr eurer Sorgfaltspflicht nachgekommen und müsst im Allgemeinen nur mit geringen Unkosten rechnen.


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