Schneller Fotospaß mit Polaroid » Fujifilm Instax Sofortbildkameras im Test 📷 📸

Das analoge Sofortbild erfreut sich seit geraumer Zeit wieder großer Beliebtheit und Fujifilm hat sich neben Polaroid zum Platzhirsch auf dem Markt etabliert. Wir haben die Instax Mini 9 und Instax 11 sowie die Instax Liplay von Fujifilm unter die Lupe genommen, welche uns Amazon freundlicherweise zur Verfügung stellte.


Vergleichstabelle ⇓Instax Mini 9 ⇓ | Instax Mini 11 ⇓Liplay ⇓ |  Fazit ⇓ 


 

Vergleichstabelle Sofortbildkamera-Test

Instax Mini 9Instax Mini 11Instax Mini LiPlay
Sofortbildkamera-TestSofortbildkamera-TestSofortbildkamera-Test
Preisca. 61 Euroca. 68 Euroca. 151. Euro
FilmformatInstax Mini – 62 x 46 mmInstax Mini – 62 x 46 mmInstax Mini – 62 x 46 mm
 Farbenkobaltblau, limettengrün, flamingo pink, eisblau undCharcoal Grey, Blush Pink, Ice White, Lilac Purple und Sky BlueSchwarz
MaakroaufnahmenMit Aufsatz ab 35 cmstandardmäßig ab 30 cmab 10 cm
 interner Speichernicht vorhandennicht vorhanden45 Bilder
 Gewicht400 Gramm370 Gramm310 Gramm
 Bewertung4,54,04,5
 Amazon-Rezensionen4,7 von 5 Sternen4,7 von 5 Sternen4,7 von 5 Sternen
Pro

+ Einfache Bedienung
+ Makro Modus
+ Integrierter Blitz

+ zahlreiche Individualisierungs-möglichkeiten
+ preiswerter Einstieg

+ hochwertige Verarbeitung
+ sehr stylisch
+  viele digitale Funktionen
Kontra– Keine Doppel- oder Langzeitbelichtung
– Kein Display
– kein Stativgewinde
–  keine Kontrolle über Auslösedauer

– kein Stativgewinde
– Nostalgiefaktor fehlt

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Instax Mini 9 im Sofortbildkamera- Test

Mit ihrem sehr unkomplizierten Handling ist die Fujifilm Instax Mini 9 besonders auch für Einsteiger interessant. Die Kamera ist nahezu selbsterklärend, was sie auch zu einem idealen Geschenk für komplette Neulinge oder Foto-Abstinenzler macht. Damit ihr stets Im Bilde über die Anzahl eurer restlichen Aufnahmen seid, ist auf der Rückseite ein kleines Bildzählwerk integriert. Die etwas andere Optik der Instax-Serie setzt sich bei der neunten Ausführung fort.

Gehäuse und Handling

Die Instax Mini 9 sieht knuffig, süß und unprofessionell aus, liegt aber durch ihre rundlichen Formen gut in der Hand. Das unseriöse Design ist auch genau so gewollt, vor allem die uns vorliegende Variante für den Sofortbildkamera-Test in Rosa unterscheidet sich signifikant von allem, was man gewohnt ist. Mehr als ein nettes Spielzeug will sie ja aber auch gar nicht sein.

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Makroaufnahmen

Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger wird die Instax Mini 9 mit einer speziellen Aufstecklinse für Nahaufnahmen von bis zu 35 mm geliefert. Mit dem beiliegenden Nahaufnahmen-Objektivadapter könnt ihr Close-Ups aus einer Distanz von 35 – 50 cm erfassen, um beispielsweise Insekten oder Blumen aus nächster Nähe zu fotografieren.

Das Thema Beleuchtung birgt vor allem für Einsteiger die ein oder andere Schwierigkeit. Die Instax Mini 9 besitzt einen automatischen Belichtungsmesser, der dafür sorgt, dass ihr in Kombination mit einer kleinen LED-Anzeige eure Sofortbilder immer richtig belichtet. Ihr müsst anschließend lediglich den Helligkeitsregler auf die beleuchtete Anzeige drehen, um die perfekte Belichtung für die Umgebung zu erreichen. Zusätzlich gibt es vier kleine Symbole (sehr sonnig, sonnig, bewölkt, indoor), anhand derer ihr den richtigen Modus auch manuell wählen könnt. Grundsätzlich habt ihr die Wahl zwischen Indoor und Outdoor Aufnahmen.

Mit dem High-Key-Modus erhaltet ihr schöne Soft-Fokus-Effekte, ohne der Notwendigkeit für ein Objektiv oder Filter. Der High-Key-Modus der Instax Mini 9 schafft einen weicheren Eindruck als andere Einstellungen für glatte Kanten. Dieser Modus eignet sich ideal für Portraits und Selbstportraits.

Selfie-Aufnahmen

Selfiefans freuen sich über den kleinen Spiegel am Objektiv, der die oft peinlichen, aber durchaus beliebten Fotos des eigenen Konterfeis erleichtert. Obwohl die Instax Mini 9 keine Frontkamera besitzt, eignet sie sich dadurch sehr gut für die populären Selbstportraits. Wir mussten sie natürlich in unserem Sofortbildkamera-Test auch „notgedrungen“ überprüfen. 😉

Pro & Contra

  • Einfache Bedienung
  • Makro Modus
  • Integrierte Blitz
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Moderne Farben
  • Keine Doppel- oder Langzeitbelichtung
  • Kein Display

Fazit zur Instax Mini 9 im Sofortbildkamera-Test

Die mittlerweile schon fast zum Klassiker avancierte Instax mini 9 kann in unserem Sofortbildkamera-Test nach wie vor überzeugen. Technisch hat Fujifilm den High-Key-Modus und die Möglichkeit zur Makroaufnahme nachgerüstet, wodurch ihr die ein oder andere neue, kreative Gestaltungsmöglichkeit für Polaroids habt. Langzeitbelichtung und/oder Doppelbelichtung wäre allerdings ebenfalls schön gewesen.


Instax Mini 11 im Sofortbildkamera- Test

In vielerlei Hinsicht war die Instax Mini 9 nicht verbesserungswürdig, weshalb sich die Instax Mini 11 auch nur in gewissen Punkten weiterentwickelt hat. Was zunächst auffällt ist die Größe. Die knuffige Form blieb zwar erhalten, die neue Variante ist aber deutlich schmaler und somit besser transportabel als ihr Vorgänger. Sie sieht allerdings immer noch eher lustig aus, als professionell.

Gehäuse und Handling

Übwohl die Instax Mini 11 fällt etwas schlanker ausfällt, als ihre Vorgängerin, liegt sie genauso gut in der Hand und kann diesbezüglich im Sofortbildkamera-Test überzeugen.

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Bessere Belichtung

Der prägnanteste Unterschied gegenüber der Instax Mini 9 besteht in der Ausleuchtung von Hintergründen bei Aufnahmen in dunklen Räumen – dieser gerat bei bisher oft deutlich zu dunkel, was ein generelles Problem bei Sofortbildkameras ist. Durch eine Verschlusszeitautomatik und einen leistungsstärkeren Blitz macht die Instax Mini 11 hier eine deutlich bessere Figur. Die neue Automatik macht sich auch am Tag bemerkbar und sorgt für seltenere Fehlbelichtungen sowie kontrastreichere Bilder, was sich in unserem Sofortbildkamera-Test auch bestätigte.

Kein Aufsatz mehr für Close Ups

Für Close-Ups braucht ihr fortan keine Aufstecklinse mehr: Für Selfies oder Nahaufnahmen müsst ihr lediglich das Objektiv ein Stück weiter herausziehen und seid für Aufnahmen von 30-50 mm gerüstet. Der Spiegel ist natürlich immer noch mit an Bord. Noch zu erwähnen wäre die nicht besonders essentielle, aber ganz nette Möglichkeit, den Auslöser gegen leuchtende oder farblich unterschiedliche Varianten auszutauschen.

Pro & Contra

  • einfachste Bedienbarkeit dank automatischer Funktionen
  • meist sehr gute Ergebnisse, ohne Vorkenntnisse
  • zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten und viel Zubehör
  • preiswerter Einstieg in die Sofortbildfotografie
  • tolle Selfies und Nahaufnahmen dank ausziehbarer Linse
  • das perfekte Geschenk
  • kein Stativgewinde
  • keine Kontrolle über Auslösedauer oder Belichtung
  • keine spezielle Szenenmodi

Fazit zur Instax Mini 11 im Sofortbildkamera-Test

Ihr braucht keine Vorkenntnisse, um mit der Instax mini 11 gut ausgeleuchtete Selfies und Schnappschüsse zu erzielen. Im Fall der Fälle blitzt der Blitz automatisch. Die Farbauswahl beim Gehäuse und die große Zahl an Zubehör können sich sehen lassen. Wer einfach nur auf Knopfdruck gute Sofortbildfotos mit Retrocharme braucht, bekommt hier viel Kamera fürs Geld.


Instax Mini Liplay im Sofortbildkamera- Test

Bei der Instax Mini LiPlay handelt es sich um eine Mischung aus Sofortbild- und Digitalkamera mit Display, die zusätzlich zu Fotos auch Audio-Schnipsel aufzeichnen kann und sich sogar als kompakter Fotodrucker für Smartphone-Fotos nutzen lässt. Die Bilder lassen sich sowohl intern als auch auf einer microSD-Karte speichern.

Gehäuse und Handling

Die Instax Mini Liplay hebt sich in unserem Sofortbildkamera-Test deutlich von den anderen Geräten ab und erinnert eher an eine edle Digi-Cam. In der Hand liegt sie aufgrund ihrer etwas weniger ergonomischen Formen dezent schlechter, was aber ob ihrer Größe im Hochkantformat trotzdem keinen großen Nachteil darstellt. Jede Digitalknipse füllt die Hand schlechter aus.

sofortbildkamera-testAusstattung vom Feinsten

Bei der Ausstattung merkt man im Vergleich zur Instax Mini LiPlay sofort, dass man es mit einer anderen Klasse zu tun hat: Die Belichtungszeit liegt zwischen 1/4 und 1/8.000 Sekunde und bietet somit sehr viel kürzere Belichtungen an. Zum Aufhellen wurde sogar ein Blitz integriert, für Selbstporträts gibt es wie immer den kleinen Selfie-Spiegel und diesmal sogar einen Selbstauslöser (2 oder 10 Sekunden Vorlaufzeit).

Die App der Instax LiPlay im Sofortbildkamera-Test

Neben der Speicherung und dem anschließenden Druck der Bilder ist die Nutzung der LiPlay-App möglich, die sich kostenlos für iOS und Android beziehen lässt und den Transport der Daten auf andere Geräte erlaubt. So ist beispielsweise eine Livebild-Kontrolle über das Smartphone möglich. Des Weiteren lassen sich Rahmen und Verzierungen ergänzen und die Bilder können per App gedrukt werden. Außerdem ermöglicht die App das Hochladen von Soundfiles wie Glückwünsche, kurze Informationen oder Umgebungsgeräusche, die sich zur Untermalung eines Bilds speichern lassen. Die Dateien werden kostenlos auf einem Server von FujiFilm abgelegt und lassen sich dort für ein Jahr abrufen. Der Ton lässt sich anschließend mittels QR-Code-Scan auf dem Bild abrufen.

Intuitive Bedienung

Für reine Fotoaufnahmen reichte die Steuerung über die Rücksteite in unserem Sofortbildkamera-Test völlig aus und wir brauchten die App nie zwingend. Alle notwendigen Tasten und auch ein Display auf der Rückseite bieten ausreichend Kontrollmöglichkeiten. Das 2,7 Zoll messende LCD ist mit 230.000 Subpixel ist zwar alles andere als hochauflösend, erlaubt aber die Kontrolle der Aufnahmen und die Navigation durch Menüs mittels Steuerkreuz und vier Knöpfen. Seitlich befinden die Tasten „1“, „2“ und „3“  drei unterschiedliche Vorgaben für Fotos – hier geht es allerdings nicht um Modi wie bei der Instax Mini, sondern beispielsweise verschiedene Gestaltungselemente für die Fotos. Die Fotos werden vollautomatisch aufgenommen, einstellen könnt ihr lediglich die Belichtungskorrektur.

Pro & Contra

  • klein und kompakt
  • hochwertige Verarbeitung
  • sehr stylisch
  • viele digitale Funktionen erweitern den analogen Sofortbildspaß
  • kein Stativgewinde
  • der „Retroaspekt“ gerät aufgrund der digitalen Funktionen ins Hintertreffen
  • wenig manuelle Einstellmöglichkeiten

Fazit Instax LiPlay

Die FujiFilm instax mini LiPlay setzt sich von den klassichen analogen Sofortbildkameras durch ihre digitalen Funktionen ab und ist sogar als mobiler Fotodrucker von Smartphones geeignet. Gimmicks wie Soundaufnahmen schaden ebenfalls nichts, sind aber nicht zwingend notwendig. Wirklich praktisch kann die drahtlose Steuerung per Handy sein und vor allem der Bildschirm bietet einen Vorteil gegenüber günstigeren Varianten.


Das Einlegen der Filme

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Bevor sich mit den Polaroidkameras fotografieren lässt, müsst ihr zunächst eine Filmkassette einlegen. Das funktioniert bei allen drei Varianten gleich. Diese kann man im Fachhandel Einer- Doppel- und Fünferpackungen erwerben, in einer Filmkassette sind zehn Bilder enthalten. Zum Einlegen der Kassette öffnet man die Kamera auf der Rückseite mit einem kleinen Schalter, danach kann der Nutzer das Filmfach aufklappen. Die Kassette wird in die Sofortbildkamera eingelegt und das Fach wieder geschlossen. Daraufhin gibt die Kamera zunächst den Deckel der Kassette durch den Filmausgabeschlitz aus – danach kann’s losgehen.

  1. Kassettenfach öffnen
  2. Kassette einlegen
  3. Fach schließen
  4. Bei Instax Mini 9 und 11 einmal auslösen, um Deckel auszuwerfen
  5. Bei LiPlay einfach Fach schließen

Die Bilder beim Sofortbildkamera-Test

Alle drei Varianten geben Fotos im Scheckkartenformat Instax Mini (86 x 56mm) aus und stellen Farben mal mehr mal weniger echt dar, was aber zum Charme von Sofortbildkameras gehört. Eine wahre Detailfülle solltet ihr nicht erwarten – hier geht es vor allem um Schnappschuss-Spaß. Die effektive Größe der Bilder liegt lediglich bei 62 x 46mm.

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Fazit Sofortbildkamera-Test

Preis-/Leistungstechnisch liegt die Instax Mini 11 weit vorne – die wenigen Euro mehr gegenüber dem doch klobigeren Vorgänger ohne Belichtungsautomatik und Close-Up-Funktion lohnen sich auf alle Fälle zu investieren. Die LiPlay bietet mit ihren Soundaufnahmen, Digitalkamerafunktionen, Druckerfunktion und vielem mehr schon einen ordentlichen Mehrwert der zwar sein Geld wert, aber auf keinen Fall zwingend nötig ist.


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