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KFZ-Versicherungsvergleich: Portale im Preischeck 💶🚘 » Verivox, Tarifcheck, Nafi und Co. im Vergleich

Bei einem KFZ-Versicherungsvergleich kommt man an den großen Namen Verivox, Check24, Toptarif und Co. nicht vorbei – sie alle versprechen dem geneigten Vierradbesitzer die Ermittlung der günstigsten KFZ-Prämie mithilfe des jeweiligen Vergleichsrechners. Grund genug für uns, auch im Jahr 2020 wieder pünktlich zur KFZ-Wechsel-Hochsaison sämtliche Rechner mit idealtypischen Autobesitzer-Informationen zu füttern und euch die Ergebnisse zu präsentieren – wobei wir auch den weniger bekannten Vergleichsrechner des Wenigfahrer-Portals Friday, aber auch den unabhängigen Vergleicher Nafi Auto in Augenschein genommen haben. An dieser Stelle sei vorwegenommen: Die Unterschiede bei den Ergebnissen im KFZ-Versicherungsvergleich auf den verschiedenen Portalen haben uns abermals überrascht.



KFZ-Versicherungsverleichs-Portale: Preischeck ⇓ | Aktuelle Angebote ⇓ | Tipps & Tricks zum Sparen⇓ | FAQ ⇓ | Fazit ⇓


KFZ-Versicherungsvergleich: Die wichtigsten Portale im Schnell-Check

Bei der Gegenüberstellung der KFZ-Versicherungsvergleichs-Portale haben wir den Preisermittlungsvorgang sowie die Resultate auf den scheinbar relevantesten Seiten verglichen, über die üblichen Verdächtigen unter den Vergleichsportalen hinaus haben wir auch einen Blick auf die in den Ergebnislisten nicht auftauchende Versicherung HUK24 sowie die Tarifermittlungsmaschine der unabhängigen NAFI GmbH geworfen. Dieser Ratgeber soll ein Guide unter der Überschrift „Fahren und Sparen“ sein, daher geben wir euch zuletzt noch ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg, wir ihr beim Abschluss einer KFZ-Versicherung zusätzlich sparen könnt.

FahrerVerivoxToptarifCheck24TarifcheckHUK24Nafi Auto
Typ 11.117,08€1.380,34€1.848,59€2.024,34€
1.205,55€
1.074,13€
Typ 21.339,23€2.048,88€
1.475,10€1.547€2.014,93€1.361,52€
Typ 3310,95€433,95€332,35€340,69€282,11€266, 57€
zum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebotzum Angebot*siehe Exkurs

In der obigen Tabelle haben wir die Ergebnisse der größten und relevantesten Portale aufgelistet, auf denen ihr den KFZ-Versicherungsvergleich durchführen könnt. Mit ins Boot dieser Auflistung haben wir auch HUK24 genommen: Der Versicherer entzieht sich zwar den relevanten Vergleichsergebnislisten, ist jedoch bekannt für faire und preiswerte Versicherungsangebote, weshalb wir euch die Resultate des HUK-Rechners nicht verheimlichen wollten. Aufgefallen sind euch sicher auch die Übereinstimmung der Ergebnisse von Check24 und Tarifcheck, welche darauf zurückzuführen ist, dass beide Seiten Teil der Check24 GmbH sind – der Vollständigkeit halber und auch um herauszufinden, ob es hier bei den Ergebnissen nicht doch Abweichungen gibt, haben wir unsere Fahrertypen jedoch mit beiden Vergleichsrechnern durchgespielt.

*Exkurs: Nafi Auto

Wie ihr in der oberen Tabelle ablesen könnt, hat die Ermittlung mit dem KFZ-Versicherungsvergleichs-Rechner der NAFI GmbH allumfassend die günstigsten Ergebnisse für KFZ-Versicherungs-Prämien ergeben. Das liegt insbesondere daran, dass NAFI in der Ergebnisliste wirklich alle Versicherer anführt, nicht nur – wie bei anderen Vergleichsportalen der Fall – insbesondere jene, zu denen eine Partnerschaft besteht. Bei NAFI erhaltet ihr also den lückenlosesten Überblick über sage und schreibe 380 Assekuranzen und deren Angebote, werbefrei. Fahrertyp 2 liefert uns hier ein schönes Beispiel, wie das NAFI-Ergebnis und das von bspw. Verivox auseinanderklaffen können: Nicht nur liegt ersteres fast 600€ unter dem Vorschlag von Verivox, auch fällt die Anzahl der Angebote bei Verivox mit 11 etwas bescheiden aus. Der einzige Haken: Ihr könnt die ermittelte beste KFZ-Versicherung nicht direkt über die Seite abschließen und müsst den recherchierten günstigsten Versicherer selbst kontaktieren und von eurem Ergebnis überzeugen – präsentiert dabei am besten das über den Vergleichsrechner ermittelte Ergebnis.


KFZ-Versicherungsvergleich: Aktuelle Angebote

Auch wir vom Schnäppchenfuchs gucken auf dem Deal-Radar immer mal wieder nach den Ausschlägen guter Angebote und wollen euch die besten natürlich nicht vorenthalten. Derzeit gibt es drei noch laufende Aktionen unterschiedlicher Portale, die wir euch an dieser Stelle kurz vorstellen möchten:

Novemberkühle heißt Tarifwechselhitze, präziser formuliert: Der 30. November ist der alljährlich im Kalender aufleuchtende Stichtag für den KFZ-Versicherungswechsel. Solltet ihr die Bedingungen eurer bisherigen Versicherungs-Police so nicht länger unterschreiben können, ist die Zeit für den Preisvergleich gekommen – und wer den Check mithilfe des Vergleichsportals Tarifcheck vornimmt, bekommt dafür einen 60€-BestChoice-Gutschein!

In der Landschaft der KFZ-Tarif-Vergleichenden wachsen ja inzwischen einige vitale, überlebensfähige Versicherungsvergleich-Portale, eines davon ist Verivox, übersetzt etwa „die wahre Stimme“. Wenn ihr dieser nun lauscht und mit kleinem Umweg über den digitalen Erinnerer remind.me eure KFZ-Versicherung bei Verivox vergleicht, einen günstigeren Tarif aufstöbert und schließlich auch wechselt, erhaltet ihr als Prämie einen BestChoice-Gutschein in Höhe on 60€. Win-win also, und zwar zweimal für euch. 🙂

Wenn ihr bis 30.11. diesen Jahres, also bis zum alljährlichen Versicherungswechsel-Stichtag, den KFZ-Versicherungsvergleich über das Vergleichsportal Tarifcheck vornehmt, erhaltet ihr einen 60€-Amazon-Gutschein als Prämie. Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr wie gewohnt im Artikel. 🙂

Angebot Nummero 2 entspricht inhaltlich fast vollständig der zuvor erklärten Tarifcheck-Aktion – mit dem Unterschied, dass die Prämie hier in Form eines 60€-Amazon-Gutscheins ausgegeben wird.


Versicherungen für Wenig-Fahrer: Friday

Neben den „Großen“ unter den Vergleichsportalen haben wir uns auch noch den relativ marktjungen Versicherungsträger namens Friday angesehen, der es sich zum Ziel gesetzt hat, das perfekte Versicherungsbündel für Wenigfahrer zu schnüren. Darüber hinaus haben wir uns mit den weniger bekannten Seiten autoversicherung.de und geld.de und den dort nutzbaren Vergleichsrechnern auseinandergesetzt – diese können wir jedoch nicht uneingeschränkt empfehlen, da der jeweilige Vergleichsrechner in vielen Fällen (auch bei nachträglicher Veränderung einzelner Parameter) keine Angebote erstellen konnten.

Ebenso wie der in diesem Jahr aus dem KFZ-Versicherungsgeschäft ausgeschiedene Vergleicher Emil wirft auch Friday ein paar interessante Ergebnisse für KFZ-Tarifraten auf den Bildschirm, die sich gegenüber den Resultaten der namhaften Vergleichsportal-Konkurrenz durchaus als besser erwiesen (wie in der unteren Tabelle sichtbar wird). Als Vergleichswerte haben wir die realen Daten für den Ford Mondeo von Chefredakteur Tilman für verschiedene Jahreslaufleistungen durchgespielt:

jährliche LaufleistungFridayTarifcheck (Check24)Verivox
3000km606,00€736,11€693,45€
5000km677,04€736,95€701,07€
7000km718,56€760,51€726,01€
9000km753,48€760,51€726,01€
11000km795,36€786,31€749,55€
zum Angebotzum Angebotzum Angebot

So haben wir verglichen: Die 3 Fahrertypen auf einen Blick

Für unseren Vergleich der verschiedenen KFZ-Versicherungsvergleichs-Portale haben wir drei idealtypische Fahrer zum Leben erweckt und die Vergleichsmasken von Verivox, Check24, HUK und Co. mit deren entsprechenden Charakteristika und Ansprüchen gefüttert. An dieser Stelle wollen wir euch diese und ihre wichtigsten Unterscheidungsmerkmale vorstellen. Da das Geschlecht bei der Errechnung des Versicherungstarifes seit 2013 glücklicherweise für keinen Versicherer mehr eine Rolle spielt, sprechen wir hier zwar von „der Fahrer“ oder „die Fahrerin“, diese Unterscheidung dient aber lediglich der Variation und hat sonst keinerlei Bedeutung.

Fahrertyp 1: Die umweltbewusste Single-Jung-Journalistin am Kleinwagenlenkrad

  • Nummer eins unserer Fahrertypen ist die motorisierte Jung-Journalistin unter Dreißig, Jane Fondas Ausspruch „Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferaum“ hängt eingerahmt in ihrer WG-Küche. Mit umweltbewussten 5.000 km jährlich legt die unverheiratete Genießerin des Single-Lebens im Vergleich am wenigsten Strecke zurück. Den Führerschein nennt sie dank begleiteten Fahrens mit 17 seit etwas mehr als 10 Jahren ihr Eigen, mit einem 96er Ford Fiesta fährt sie in der Gegenüberstellung das älteste Auto. Einen Tiefgaragenplatz, Carport oder ähnliche Unterstelloptionen stehen der jungen Wahlberliner nicht zur Verfügung, ihr Sportwagen der Herzen muss deshalb auf der Straße seines nächsten Einsatzes harren. Das letzte Malheur mit Reparaturfolge liegt noch nicht weit zurück, sodass sich die Redakteurin momentan in der Schadensfreiheitsklasse 0 befindet.

Fahrertyp 2: Der wohl situierte Pensionär und verhinderte Rennfahrer

  • Unsere zweite Vergleichsperson befindet sich nach einem Leben ertragreicher Arbeit im Frühling des Ruhestands und hat ein ausgeprägtes Faible für hohes Drehmoment und Ledersitzkomfort. Er ist der Erstbesitzer seines noch recht marktfrischen Mercedes AMG GT Coupé und düst mit diesem sportiven Untersatz nicht nur durch den heimischen Münchner Verkehr, sondern dank der vielen verfügbaren Zeit auch mal raus auf’s Land oder ins Ostsee-Spa, wodurch er mit ca. 12.000 km jährlicher Fahrleistung deutlich mehr Kilometer sammelt als unser Twentysomething. Das abbezahlte Einfamilienhaus mit Tiefgarage teilt sich der Rentner mit der späten Liebe seines Lebens, die über die Jahrzehnte gewachsene Fahrpraxis lässt den rüstigen Racer so gut wie nie in einen Unfall geraten: Aktuell befindet er sich in Schadenfreiheitsklasse 5.

Fahrertyp 3: Der Kombi-Kutscher und Familien-Chauffeur vom Lande

  • Der dritte Fahrer im Bunde unserer gedachten Vergleichspersonen lebt mit seiner Frau im selbst gebauten Bauernhaus, welches dem Landwirt gleichzeitig als ständiges Home Office dient. Die zehnjährige Tochter fahren entweder seine Gemahlin oder er selbst zu sämtlichen ihrer abwechslungsreichen Hobbys und auch die Strecke von Hessen in den Familienurlaub in Südfrankreich oder Nordspanien wird mit dem Auto zurückgelegt – so wächst die Kilometerzahl, auch durch die berufsbedingte Nutzung der VW-Familienkutsche durch beide Eheleute, jährlich um 25.000 km. Geparkt wird das praktische Vierrad, welches schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, unter dem Dach des vor der schlimmsten Witterung schützenden heimischen Carports. Der spätestens seit Beginn der Vaterschaft besonders achtsam fahrende Endvierziger hat das Wort „Unfall“ quasi aus seinem Vokabular gestrichen und befindet sich in Schadensfreiheitsklasse 9.

Wie kann ich bei der KFZ-Versicherung ein paar Euro zusätzlich sparen?

Beim KFZ-Versicherungsvergleich sollte das Augenmerk auf eine Reihe von Parametern gelenkt werden, die maßgeblich den Preis mit beeinflussen (können). Was im Umkehrschluss natürlich bedeutet, dass einem selbst das Drehen an der Preisschraube nicht völlig verwehrt bleiben muss. Denn während Angaben wie Beruf oder Familienstand zumindest kurzfristig nicht „angepasst“ werden können, lässt sich bei anderen Hebeln durchaus die Schaltrichtung verändern. Daher haben wir euch an dieser Stelle die wichtigsten Tricks zusammengefasst, mit denen ihr bei einem KFZ-Versicherungswechsel zusätzlich sparen könnt.

KFZ-Versicherung Spar-Tipps: Das Wichtigste auf einen Blick

Fahrerkreis so klein wie möglich halten
Mehr Kasko-Selbstbeteiligung = Niedrigere Tarif-Rate
Jährliche Kilometerleistung nicht zu großzügig einschätzen
Beitrag lieber jährlich als in mehreren Raten zahlen
Partnerwerkstatt des Versicherers nutzen

Zusatzfahrer

Beim Angeben zusätzlicher Fahrer kann erheblich am Preis der KFZ-Versicherung gedreht werden. Kennzeichnet man den Kreis der zur Benutzung des Kraftfahrzeugs in Frage kommenden Fahrer als unbeschränkt, entscheidet man sich für die teuerste Variante, wobei man gegenüber der ausschließlichen Angabe des Versicherungsnehmers als Fahrer das Doppelte oder mehr als Doppelte bezahlt. Noch preistreibender ist ein Kind ohne Fahrpraxis – bei entsprechender Angabe verlangen die Anbieter der KFZ-Versicherung bis zu 100% mehr Prämie.

Solltet ihr in der Familie also über mehr als ein Auto verfügen, raten wir euch dazu, eines auf das oder die mitfahrenden Kinder ohne Fahrpraxis anzumelden und den Nachwuchs dafür im anderen Vertrag nicht unterzubringen. Es empfiehlt sich dabei, für den oder die minderjährigen Vierradnutzer einen günstigeren Zweitwagentarif abzuschließen. Zur Ermittlung der am wenigsten kostenintensiven Variante solltet ihr auf jeden Fall mit Verivox, Check24, HUK und Co. vergleichen. Schließt das besten Angebot dann direkt über die Vergleichsseite ab oder fragt direkt beim Versicherer eurer Wahl nach, ob er mit dem von euch ermittelten niedrigsten Preis mitzieht.

Zusammenfassend lässt sich zur Anzahl der Mitfahrer also sagen: Je weniger, desto günstiger. Im Gegensatz zu einem mitfahrenden 17-Jährigen ohne Fahrpraxis bringt die Angabe des Ehe- oder Lebenspartners jedoch nur einen marginalen Aufpreis mit sich.

Höhe der Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung

Außerdem entscheidend für die Drehzahlen bei der Preisbildung für die Ratenhöhe der KFZ-Versicherung ist die Höhe der Selbstbeteiligung in der Kaskoversicherung. Mit der angegebenen Höhe definiert ihr den von euch selbst getragenen Schaden – je höher die Selbstbeteiligung, desto mehr könnt ihr sparen.

Gibt man bei der Teilkaskoversicherung etwa einen Selbstbehalt von 150€ an, spart man durchschnittlich 23%, bei einer Eigenbeteiligung von 300€ steigt die Ersparnis auf mindestens 30%. Bei der Vollkasko, welche die Teilkasko mit einschließt, sieht es ähnlich aus: Zahlt ihr im Schadensfall 150€ selbst, sinkt der Prämienbetrag um im Schnitt 20%, legt ihr den Selbstbehalt auf 300€ fest, verringert sich eure Rate um 26%. Grundsätzlich wird in der Teilkasko eine Eigenbeteiligung von 150€, in der Vollkaskoversicherung in Höhe von 300€ empfohlen.

Jährliche Kilometerleistung

Solltet ihr nicht gerade einem Beruf nachgehen, der euch definitiv von Jahr zu Jahr mehr zurückzulegende Autobahnkilometer kosten wird, raten wir euch dazu, bei der Angabe der Jahreskilometer eine eher bescheidene Einschätzung abzugeben statt mit großzügigen Schätzbeträgen zu hantieren. Mit anderen Worten: Je mehr Kilometer ihr angebt, desto höher wird der Versicherungsbetrag ausfallen. So kosten euch 20.000 km im Schnitt etwa 12% mehr als 15.000 km.

Frequenz der Beitragszahlungen

Gleich im Januar einen stattlichen Betrag auszugeben, entspricht sicher nicht jedermanns Vorliebe, kann aber unter Umständen eine Ersparnis von mehreren hundert Euro mit sich bringen. So kann eine Aufteilung auf zwei Ratenzahlungen pro Jahr ein Mehr von 4% bedeuten, bei einem höher ausfallenden Versicherungsbetrag kann das bereits eine ordentliche Summe sein. Wer sich für eine monatliche Zahlfrequenz entscheidet, muss im Gesamten teils bis zu 10% mehr bezahlen – viele Versicherer bieten Zahlung in 12 Raten allerdings gar nicht an.

Werkstattbindung

Im Schadensfall ist die nächstgelegene Werkstatt verständlicherweise oft das erste Ziel der Wahl. Nimmt man bei einem Kaskoschaden jedoch den Weg zu einer eventuell weiter entfernten Werkstatt auf sich, die eine Partnerschaft mit dem KFZ-Versicherer hat, sinkt der Preis für die Versicherung. Grund dafür sind die zwischen Werkstatt und Versicherer vereinbarten Sonderpreis für Reparaturen.

Akzeptiert man also die Werkstattbindung, spart man mindestens 10%, in einigen Fällen können gegenüber dem Modell der freien Werkstattwahl sogar bis zu 20% gespart werden.

FAQ: Alles zum Thema KFZ-Versicherungsvergleich

Die wichtigsten Grundfragen zum KFZ-Versicherungsvergleich haben wir im bisherigen Text hoffentlich bereits beantwortet. Wer noch Fragen zum Thema hat, erhält hier in der FAQ-Auflistung die gesuchte Antwort! Solltet ihr darüber hinaus noch Unbeantwortetes mit euch herum tragen, stellt eure Fragen gerne unten in den Kommentaren.

Ob eine KFZ-Versicherung gut ist, hängt vom Bedürfnis des (künftigen) Versicherungsnehmers ab. Die eine sucht nach einem Paket für Wenigfahrer, der nächste eine vollumfängliche Rundum-Sorglos-Versicherung für den Geschäfsfahrtenmarathon – derselbe Vertrag kann also vollkommen unterschiedliche Wahrnehmung erfahren. Grundsätzlich sollten Angebotsumfang und Preis übereinstimmen, der Service zuverlässig sein und ihr durch die Versicherung von Vorzügen profitieren, die euch auch wirklich etwas bringen.

Auf der Suche nach der richtigen KFZ-Versicherung ist gilt die Formel „Wo will ich hin?“ + „Wie komme ich dorthin?“ = auf die Bedürfnisse zugeschnittenes Ergebnis mit passender Preis-Leistung. Das bedeutet, dass ihr zunächst eine Art „Bestandsaufnahme“ eures Autos vornehmen und ausgehend von dieser definieren solltet (am besten mithilfe einer Stichtpunkt- oder Pro-/Contra-Liste), was ihr von eurer Versicherung für euer Fahrzeug erwartet. Sobald ihr die das Ziel der Suche verschriftlicht habt, kann die Suche selbst beginnen und eure wichtigste „Lupe“ stellen dabei die einschlägigen, oben geannten Vergleichsportale (Verivox, Tarifcheck und Co.) dar.

Grundlage für euren zielführenden Umgang mit der Eingabemaske eures KFZ-Versicherungsvergleichs-Rechners ist die im vorangegangenen Punkt genannte Check-Liste. Welches Baujahr hat euer Auto? Wie ist eure Schadensfreiheitsklasse? Welchen Schutzumfang soll die KFZ-Versicherung haben? Auf Basis dieser Punkte bleiben keine Fragen offen und ihr könnt euch zügig durch die Fragen des Vergleichsrechners arbeiten, bis euch dieser im letzten Schritt die besten und günstigsten Versicherungen auflistet.

Solltet ihr beim KFZ-Versicherungsvergleich mit einem der Vergleichsrechner tatsächlich über eine Versicherung gestolpert sein, die alle eure Bedürfnisse zusammenfasst und die es wert ist, sich von der bisherigen KFZ-Versicherung zu lösen, ist der wichtigste Schritt in die neue Beziehung die Kontaktaufnahme. Bringt zunächst in Erfahrung, bis wann ihr eure aktuelle Versicherung kündigen könnt und schreibt dann eine unverbindliche Anfrage an den potentiellen neuen Anbieter.


KFZ-Versicherungsvergleich: Unser Fazit

Unser Preischeck der Portale, über die sich ein Vergleich der KFZ-Versicherungsraten durchführen lässt, hat zu einer Erkenntnis geführt, die uns im Grunde nicht überrascht, in ihrer Dimension aber dennoch erstaunt hat: Selten kam es vor, dass die Rechner zweier Vergleichsseiten bei Eingabe gleicher Typen-Parameter (Familienstand, Versicherungsdauer beim Vorversicherer, etc.) und individueller Anforderungen (Höhe des Kasko-Selbstbehalts, Werkstattbindung, etc.) dasselbe Ergebnis ausspuckten. Nicht nur, dass sich die Resultate nicht deckten, teilweise klaffte zwischen ihnen eine Lücke von mehreren hundert Euro. Das lässt zumindest die kritische Frage zu, inwieweit diese Seiten ein hilfreiches Werkzeug sind, wenn es darum geht, einie belastbare Auskunft über die wirkliche günstigste KFZ-Versicherung einzuholen.

Positiv überrascht hat uns hingegen der Vergleichsrechner von Nafi Auto. Wann immer wir ein Ergebnis gegenprüfen wollten – die unabhängige Preischeck-Seite zeigte uns das günstigste Ergebnis an. Dieser Fakt ist wohl der Tatsache geschuldet, dass Verivox, Check24 und Co. nicht mit sämtlichen Versicherern verpartnert sind, sodass manche Assekuranzen in der Ergebnisliste schlicht nicht auftauchen und somit in manchen Fällen auch das für die individuellen Ansprüche günstigste Versicherungspaket nicht. Nafi hingegen arbeitet mit keiner der Versicherungen direkt zusammnen und die Resultatübersicht ist lückenlos. Unser Tipp lautet daher: Macht den Preischeck über die Nafi-Seite, auf der ihr Versicherungen nicht direkt abschließen könnt und legt die Ergebnisse dem dort als günstigstem ausgewiesenen Versicherer vor.


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