VPN im Vergleich – Was bieten Surfshark, NordVPN, Hide.me und Co.?

Verschiedene Anbieter versprechen sicheres und anonymes Surfen mit VPNs. Doch die virtuellen Netzwerke wollen mehr liefern, als die private Nutzung des Internets mit möglichst wenig oder gar keinen Spuren. Alle Betreiber betonen die Wichtigkeit des freien Datenverkehrs und die Nutzung aller Inhalte des World Wide Webs – zu Hause oder weltweit. Dabei ermöglichen VPNs nicht nur das namenlose Surfen, das freie Streamen oder den Zugriff auf sonst gesperrte Inhalte, auch für Firmen sind VPNs wichtig für einen sicheren Datenverkehr zwischen den Mitarbeitern weltweit. Ein Blick auf fünf wichtige Anbieter zeigt, welche Angebote sich lohnen.


Was ist ein VPN? ⇓ | Was sind die Vor- und Nachteile eines VPN? ⇓ |  Was ist wichtig bei einem VPN? ⇓ | Wie sicher und anonym ist ein VPN? ⇓ | VPNs in der Übersicht ⇓Was ist mit kostenlosen VPNs? ⇓Fazit ⇓


Anonymität und Freiheit – von wichtigen Grundpfeilern des Internets ist mittlerweile nicht mehr viel geblieben. Aus der digitalen Spielwiese ist ein reglementierter Bereich geworden. Der Nutzer hinterlässt dort permanent eine digitale Spur. Diese Daten sind die Basis für eigene Geschäftsmodelle geworden – Google und Werbung sind dafür die wichtigsten Beispiele. Lässt sich das verhindern? Gib es Anonymität und Privatsphäre im Internet noch? Lassen sich diese Reglementierungen umgehen?

VPNs wollen dem Nutzer die Kontrolle über die eigenen Daten zurückgeben. Anonymität im Internet ist damit im Prinzip wieder möglich. Auch bei Beschränkungen durch Staat und Serviceanbieter können VPNs helfen. Eine tolle Sache, oder?


VPN-Vergleich – Was ist ein VPN?

VPN bedeutet Virtual Private Network (virtuelles privates Netzwerk). Damit ist eine in sich geschlossenes Kommunikations- und Datennetzwerk gemeint. Einfach gesagt: Ein VPN ist wie das Netzwerk zu Hause oder in der Firma. Allerdings wird ein bestehendes Datennetz verwendet. VPNs nutzen dafür in der Regel das Internet.

VPN – Surfen im Tunnel

Der Nutzer wählt sich über einen VPN-Client auf den Server des virtuellen Netzwerks ein. Das Signal wird durch den Client verschlüsselt und durch das VPN zum Ziel geleitet. Es befindet sich sozusagen in einem Tunnel.

Ist der Datenverkehr normalerweise prinzipiell einseh- und verfolgbar, verwischen sich die digitalen Spuren ab dem VPN-Client, damit schon vom eigenen Rechner aus. Durch das VPN werden wichtige Informationen wie die IP-Adresse oder das Herkunftsland geändert. Die Verschlüsselung verhindert dazu ungewollten Datenzugriff und schützt vor Manipulation. Daher sind VPNs auch im Geschäftseinsatz beliebt.

Ins VPN per Browser oder App

Zugang zu einem VPN gibt es auf zwei Wegen. So lässt sich per Browser ein VPN nutzen. Das ist praktisch für alle, die flexibel auf einen Anbieter zugreifen wollen. Auch wer unabhängig vom eigenen auch auf fremden Geräten surft, kann so den gewohnten Anbieter nutzen.

Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz einer speziellen Software. Diese Apps gibt es gewöhnlich für Windows, macOS und auch Linux. Dazu werden Apps für Android und IOS angeboten. Zahlreiche Anbieter stellen dazu Unterstützung für Smart TVs, Spielkonsolen wie Playstation und Xbox sowie Browsererweiterungen bereit. Zusätzlich lassen sich VPN-Zugänge auf Routern einrichten.

VPN-Vergleich – VPN oder Proxy?

Um regionale oder anderen Sperren zu umgehen, werden neben VPNs auch Proxy-Server verwendet. Der Proxy ändert dabei die IP-Adresse und benennt diese um. Am Ziel wirkt es so, als käme der Traffic von einem anderen Ursprung. Um ein Geoblocking zu umgehen ist ein Proxy eine durchaus praktische Möglichkeit.

Im Gegensatz zu einem VPN ist die Datenverbindung allerdings nicht verschlüsselt. Das Surfen über einen Proxy ist damit nicht anonym. Für den Schutz der eigenen Privatsphäre ist ein Proxy daher wenig geeignet.


VPN-Vergleich – Was sind die Vor- und Nachteile eines VPN?

Die Vorteile von VPNs?

  • Schutz der Privatsphäre, anonymes surfen
  • Verschlüsselung, Schutz vor Manipulation
  • Zugriff auf sonst gesperrte Inhalte
  • Umgehen von Bandbreitenbeschränkung

Anonymes surfen ohne Einschränkungen

Dadurch ergeben sich verschiedenen Vorteile für den Nutzer. Durch das Ändern der IP-Adresse durch den VPN-Server lässt sich das Surfverhalten nicht mehr exakt auf den Nutzer zurückführen. Der Standort ist damit unklar. Auch kann der Netzanbieter im Prinzip keine Rückschlüsse auf den Nutzer ziehen. Einschränkungen beim Zugriff auf Inhalte lassen sich so umgehen. Gerade für das Streaming von Filmen, Videos oder Sportübertragungen, die am Standort nicht übertragen werden,  ist ein VPN damit sehr hilfreich.

Durch die Verwendung eines VPN-Servers im Ausland, lassen sich jeweilige nationale Einschränkungen umgehen. So bekommt der Nutzer Zugang zu Internet-Angeboten, die im oder für das jeweilige Land gesperrt sind.

Mehr Sicherheit – privat und geschäftlich

Neben der Anonymisierung kann durch die Verwendung eines VPN auch die Sicherheit steigern. Der Datenverkehr über einen öffentlichen Zugang, in der Bahn, am Bahnhof, dem Flughafen oder an einem anderen öffentlichen Hotspot kann verhältnismäßig einfach von Dritten mitgelesen werden. Hier schützt ein VPN vor möglichem Datenmissbrauch und schützt die Privatsphäre.

Für Privatpersonen mag diese Anwendung noch mehr oder weniger irrelevant sein, für berufliche Anwendungen ist der Schutz des Datenverkehrs umso wichtiger. Die Kommunikation von Mitarbeiter über ein VPN sicher interne und vertrauliche Firmendaten vor dem Zugriff Dritter.

Die Nachteile von VPNs?

  • Anonymität ist Vertrauenssache
  • Verringerung von Übertragungsgeschwindigkeit und Latenz

Doch ein VPN hat nicht immer Vorteile. Prinzipiell ist das Surfen im privaten virtuellen Netzwerk eben nicht anonym. Alle Daten liegen dem VPN-Anbieter vor. Behörden können daher grundsätzlich auf diese Informationen zugreifen. Auch eine Verkauf wäre möglich. Viele Anbieter betonen daher, dass das Surfverhalten der Kunden eben nicht aufgezeichnet wird. Es werden nur die Daten erhoben, die für den Betrieb des VPNs erforderlich seinen. Für alle anderen Aufzeichnungen seinen die Server gar nicht eingerichtet. Entsprechend werden regelmäßig Transparenzberichte unabhängiger Prüfer veröffentlicht.

Doch auch nach außen lassen sich durch die Größe der Datenpakete Rückschlüsse auf deren Art treffen. Völlig unsichtbar ist der Nutzer eben auch über ein VPN nicht.

Auch die Surf-Geschwindigkeit kann durch einen VPN beeinträchtigt werden. Generell wird die Geschwindigkeit des Datenstroms über einen VPN reduziert. Wie groß die Einbuße ist, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Ein Blick auf die Transferrate und und die Geschwindigkeit der eigenen Datenleitung sollte daher auf jeden Fall geworfen werden.


Was ist wichtig bei einem VPN?

Grundsätzlich dient ein VPN dem Schutz der eigenen Daten, der Anonymität und dem Umgehen von Beschränkungen. Im Grunde wird das von allen VPN-Anbietern geboten. Auf einige Features sollten Nutzer dennoch achten, wenn es um die Wahl des passenden VPN-Anbieters geht.

Kill Switch – Keine Verbindung ohne Sicherheit

Der sogenannte Kill Switch ist ein Kernelement, wenn es um den Datenschutz bei der Verwendung eines VPNs geht. Geschützt und verschlüsselt ist der Datenstrom nur, wenn es über das VPN läuft. Hier kann es allerdings zu Störungen oder Verbindungsabbrüchen kommen. Diese erfolgen mitunter vom Nutzer unbemerkt. Hier greift der Kill Switch ein.

Kommt es zu einem Verbindungsabbruch, ist der Traffic also nicht mehr vom VPN geschützt, wird die Verbindung abgebrochen. Damit kann sich der Nutzer sicher sein, dass seine Daten nicht in unbefugte Hände geraten oder manipuliert werden

Verschlüsselung – Sicherheit vor unbefugtem Zugriff

Die hohe Sicherheit eines VPN ergibt sich durch die Verschlüsselung. So können unbefugte nicht auf die Daten zugreifen. Wer viel Wert auf Sicherheit legt, sollte daher ein Auge auf die Verschlüsselung haben. Generell verschlüsseln VPN-Anbieter den Datenverkehr mit einer AES-256-Codierung. Unterschiede gibt es bei den verwendeten Schlüsseln. Wer mehr Sicherheit möchte sollte daher auf die Angaben des jeweiligen Anbieters achten.

Multihop – zusätzliche Anonymität durch Umleitung

Da VPNs den Datenstrom über einen eigenen Server leitet, lässt sich der Ursprung nicht oder kaum ermitteln. Noch sicherer wird es, wenn der Traffic über zusätzliche Server geleitet wird. Dieses sogenannte Multihop wird von vielen, aber nicht allen VPN-Anbietern geboten. Teilweise wird das Feature unter anderer Bezeichnung angeboten.

Serverzahl – Viel hilft viel

Ein zentrales Element von VPNs sind die Server. Je nachdem auf welchen Inhalt zugegriffen und zu welchem Zweck das VPN eingesetzt werden soll, sind Server in Unterschiedlichen Ländern oder Standorten hilfreich. Gerade wen Inhalte oder Funktionen auf eine bestimmte Region beschränkt sind, ist der entsprechende lokale Server entscheidend.

Dazu sollte für eine möglichst hohe Geschwindigkeit der jeweilige Server möglichst nahe am eigenen Standort sein. Zusätzlich wirkt sich die jeweilige Auslastung auf die Surfgeschwindigkeit aus. Anbieter mit zahlreichen Server haben hier Vorteile.

Split-Tunneling – VPN nur für Ausgewähltes

Die Nutzung eines VPNs kann hilfreich und sinnvoll sein. Doch nicht für alle Fälle sind VPNs geeignet. Einige Anbieter sperren den Zugang für VPNs. Das können zum Beispiel Banken sein. Auch sind manche Funktionen auf Webseiten nicht per VPN nutzbar. Dazu kann es sein, dass die Geschwindigkeit und Latenz durch die Nutzung eines VPNs zu gering ist.

Hier ließe sich der VPN einfach abschalten. Durch Split-Tunneling bieten zahlreiche Anbieter eine deutlich komfortablere Funktion. Damit lassen sich gezielt Apps auswählen, die den VPN nutzen beziehungsweise nicht nutzen sollen. So trifft der Anwender einmal die Wahl. Danach wird der Datenverkehr so behandelt und geschützt wie es ideal ist.

Adblocker – zusätzlich integrierte Sicherheit

Seit langem sind Adblocker eine beliebtes Tool um ungewollte Inhalte vom eigenen Rechner fern zu halten Das kann lästige Werbung sein, doch auch Cookies und oder gar schädliche digitale Elemente lassen sich so effektiv verhindern. Teilweise ist eine entsprechende Funktion bei VPNs integriert. Das spart die Verwendung einer zusätzlichen, oft auch teuren Lösung.

Apps – für jedes Gerät passen

Es gibt unterschiedliche Arten, wie ein VPN auf dem jeweiligen Gerät benutzt werden kann. Am einfachsten ist die Benutzung einer App als Client. Die meisten Anbieter unterstützen dabei Windows und macOS, Android und iOS sowie die Browser Chrome und Firefox.

Wer Linux nutzt, sollte schauen, ob der jeweilige Anbieter hierfür einen Client anbietet. Oft werden zusätzlich Apps für Smart TVs, den Fire TV Stick oder auch das Apple TV geboten. Teilweise werden sogar Xbox und Playstation unterstützt.

Vielfach geht es auch einfacher. Dann lässt sich der VPN-Zugang einfach über den Router einrichten. Gerade wer nur die Grundfunktion eines VPN mit dem verschlüsselten Datentransfer nutzen möchte, findet hier eine einfache Lösung für alle Geräte im eigenen Heimnetzwerk.


VPN-Vergleich – Wie sicher und anonym ist ein VPN?

Der Schutz der Privatsphäre ist für Nutzer eines VPN wichtig. Daher betonen viele Betreiber besonders die Anonymität. Ein wichtiges Stichwort in diesem Zusammenhang ist die strikte No-Logs-Richtlinie. Technisch lässt sich der Datenverkehr innerhalb des VPN aufzeichnen. Der Traffic wäre so nachvollziehbar, der Nutzer könnte identifiziert werden. Die technischen Möglichkeiten stehen im Widerspruch zum anonymen Nutzen eines VPNs.

Server speichern Daten

Grundsätzlich zeichnen Server verschiedene Daten auf. Die sogenannten Activity Logs beinhalten den ausführlichen Verlauf einer Sitzung. Alle Verbindungen, die besuchten Internetseiten, alle Suchanfragen, Downloads – all diese Informationen werden in den Activity Logs gespeichert.

Daneben gibt es Metadata logs. Diese beinhalten keine Informationen zu der Verbindung selbst. Aufgezeichnet werden Infos, über welche Server die Verbindung lief, wie lange die jeweilige Sitzung andauert oder wieviele Daten gesendet wurden. Auch wenn sich hier keine Infos zum Inhalt des Datenverkehrs finden, kann auf dieser Grundlage ein Nutzer identifiziert werden.

No Log-Richtlinie für mehr Privatsphäre

Durch die No Log-Richtlinien wollen die Betreiber hier gegensteuern. Dabei soll der Datenverkehr nicht von den Servern gespeichert werden. Persönliche Daten der Nutzer lägen nicht vor, so die Betreiber. Lediglich die für den Betrieb der Server notwendigen Daten würden aufgezeichnet werden. Das ist das Versprechern. Und es ist eben auch nur das: ein Versprechen. Wie ernst es der jeweiligen Anbieter mit dem Datenschutz nimmt, kann schwer nachvollzogen werden. Gerne wird auf Transparenzberichte verwiesen. Doch deren Aussagekraft ist fraglich, selbst wenn eine unabhängige Stelle involviert ist. Surfen via VPN ist Vertrauenssache.

Datenschutz durch Öffentlichkeit

Wie plausibel sind diese Versprechen? Zumindest bei den großen Betreibern kann man sicher sein, dass Datenmissbrauch früher oder später ans Licht käme. Gerade bei den bekannten Namen in der VPN-Szene würde sich eine solche Nachricht wie ein Lauffeuer verbreiten. Zukünftig wäre das betroffene Unternehmen wohl erledigt. Fälle von Missbrauch durch Betreiber sind bislang nicht bekannt geworden. Datenlecks sind durchaus bekannt geworden. Vielfach waren die Anbieter bemüht, hier Klarheit für die Anwender zu schaffen.

Staatlich garantierte Anonymität

Doch selbst wenn die Betreiber tatsächlich keine näheren Aufzeichnungen anfertigen, je nach Standort können sie durch die lokale Gesetzgebung dazu verpflichtet sein. Hier wollen die Anbieter durch den jeweiligen Firmensitz gegensteuern. So finden sich VPN-Anbieter in Malaysia, auf den Britischen Jungferninseln oder Rumänien. Hier soll es keine Pflicht zur Aufzeichnung von Daten geben.

Völlige Sicherheit auf kompletten Datenschutz, umfassende Privatsphäre und 100 Prozent Anonymität liefern VPNs daher nicht. Die Nutzung ist Vertrauenssache, das sollte nie vergessen werden.


VPNs in der Übersicht

In den Grundfunktionen sind die Lösungen der meisten VPN-Anbieter einigt. Anonymes surfen, Sicherheit und Datenschutz sind Kernelemente der virtuellen Netzwerke. Im Funktionsumfang gibt es unter den Anbieter jedoch unterschiede. Sind weitere Features hilfreich oder einfach Details?

Je nach VPN-Anbieter kann das leicht unübersichtlich werden. Oft werden die Zusatzfunktionen mit eigenen Begriffen benannt. Beworben werden sie immer. Unübersichtlich und unnötig? Natürlich will sich jeder Anbieter mit einem besseren Angebot von den Mitbewerbern abgrenzen. Wer sich auf das Thema VPN einlässt und den Anbietern vertraut, findet so sicher das für sich passendste Angebot.

Bei der Auswahl haben wir Anbieter berücksichtigt, die in der Vergangenheit beim Schnäppchenfuchs präsent waren. Ein VPN zum Schnäppchenpreis ist doch fast immer gut.

 NordVPNSurfsharkHide.meCyberghostWindscribe
Test (7 Tage gratis – 30 Tage Geld-zurück-Garantie) (7 Tage gratis – 30 Tage Geld-zurück-Garantie) (30 Tage Geld-zurück-Garantie) (1 Tag + 45 Tage Geld+zurück-Garantie) (3 Tage Geld-zurück-Garantie)
Preis1-Monats-Paket:

10,63€ pro Monat

1-Jahres-Paket

6,22€ pro Monat

(74,65€ jährlich)

2-Jahres-Paket

4,44€ pro Monat (106,58€ alle 2 Jahre)

3-Jahres-Paket

3,10€ pro Monat (111,82€ alle 3 Jahre)

 

1-Monats-Paket:

9,89€ pro Monat

1-Jahres-Paket

4,99€ pro Monat (59,88€ jährlich)

2-Jahres-Paket

1,79€ pro Monat (42,96€ alle 2 Jahre)

1-Monats-Paket:

12,99€ pro Monat

1-Jahres-Paket

8,33€ pro Monat (99,99€ jährlich)

2-Jahres-Paket

4,99€ pro Monat (129,99€ alle 2 Jahre)

1-Monats-Paket:

12,99€ pro Monat

1-Jahres-Paket

5,99€ pro Monat (71,88€ jährlich)

2-Jahres-Paket

3,69€ pro Monat (88,56€ alle 2 Jahre)

3-Jahres-Paket

2,64€ pro Monat (95€ alle 3 Jahre)

1-Monats-Paket

9$ pro Monat

1-Jahres-Paket

4,08$ pro Monat

Studentenrabatt

15%

kostenlose Version

(Testversion für iOS, macOS und Android)

(eingeschränkt)

(eingeschränkt)

Gerätebis zu 6 unbegrenztbis zu 10bis zu 7unbegrenzt
Proxy
IPv6-Support (geplant für 2020)
Whitelister/ Split-Tunneling
Kill Switch (Stealth Guard: auch für einzelne Apps) (Firewall)
Multihop (Double VPN) (Double Hop)
Ad Blocker (CyberSec) (CleanWeb)
Bandbreitenbegrenzung
P2P-Unterstützung/ Torrent
No Log
IP Leak-Schutz
Tor/ Onion over VPN
Verschlüsselung
ProtokolOpenVPN

SoftEther

IKEv2

SSTP

IKEv1

PPTP

L2TP/IPsec

OpenVPN

L2TP

IPSec

PPTP

OpenVPN

IKEv2

SOCKS

Server weltweitca. 5.800über 1.040ca. 1.600über 7.00060 Standorte
Apps
Ausprobieren!Ausprobieren!Ausprobieren!Ausprobieren!Ausprobieren!

NordVPN ⇓ | Surfshark ⇓ |  Hide.me ⇓ | Cyberghost ⇓ | Windscribe ⇓


NordVPN

Eines der in Deutschland bekanntesten VPNs kommt von NordVPN. Seit 2012 bietet das Unternehmen möglichst sicheres und anonymes Surfen an. Das Angebot wurde immer weiter ausgebaut. Anwender bekommen die wichtigsten VPN-Features geboten: Kill-Switch sichert den Datenverkehr, auch wenn die gesicherte Verbindung zusammenbrechen sollte. Durch die Weiterleitung über verschiedene Server verschleiert VPN die Herkunft des Nutzers.

Verschlüsselung bei NordVPN nach „Militärstandard“

Die Vergabe von IP durch eigene Server gehört natürlich auch zum Leistungsumfang. Der Datenverkehr wird laut NordVPN „nach Militärstandard“ verschlüsselt. Klingt sehr sicher und ist gutes Marketing. Dahinter steckt der AES-Standard mit einem 256-Bit-Schlüssel. Als VPN-Protokoll verwendet NordVPN sowohl IKEv2/IPsec als auch OpenVPN. Open VPN ist das Standard-Protokoll für Windows, macOS und Android. Bei iOS und macOS wird steht IKEv2/IPsec bereit. So haben macOS-Nutzer den Vorteil, zwischen beiden Protokollen auszuwählen.

Über die Grundlegenden VPN-Funktionen hinaus bietet NordVPN wenig zusätzliche Features. Mit CyberSec liefert der VPN-Services zusätzliche eine Funktion, die sowohl Werbung und Autoplays unterdrückt. Weiter filtert die Funktion auch unsichere Webseiten heraus. So wird der Nutzer vor Bedrohungen von Malware, Spyware oder sonstigen Schädlichen aus bekannten Quellen geschützt. Der Schwerpunkt wird auf das Kerngeschäft Datensicherheit und Anonymität der Nutzer gesetzt. Das wird auch durch eine Vielzahl an Servern ermöglich mit rund 5.800 Rechnern bietet NordVPN hier sehr viele Möglichkeiten.

Privatsphäre bei NordVPN – Geprüfte Sicherheit

Was die Privatsphäre der Nutzer angeht, fährt NordVPN nach eigenen Worten eine strickte No-Log-Politik. Diese wurde nach Aussage von NordVPN im Rahmen eines Audit von „von einer der vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften durchgeführt.“ Laut Netzwelt soll die Prüfung durch PricewaterhouseCoopers erfolgt sein. Wie auch bei vielen weiteren Anbietern gilt: Nur was für den Betrieb der Server erforderlich ist wird verwendet. Mit dem Firmensitz in Panama will NordVPN dazu staatliche Einschränkungen beim Datenschutz umgehen.

Bis zu sechs Geräte können über das eigene Nutzerkonto Zugang zum NordVPN-Netz erhalten. Apps stellt der Dienst für Windows, macOS und Linux bereit. Dazu werden Android und iOS unterstützt. Browser-Erweiterungen werden für Chrome und Firefox geboten. Wer einen Android-TV benutzt, bekommt von NordVPN ebenfalls eine App zur Nutzung. Bei anderen Fernsehern oder Streaming-Sticks kann ebenso wie bei Konsolen der VPN anders genutzt werden. Wen ein Gerät nicht per App für NordVN unterstütz wird, können Nutzer per Router-Einstellung eine VPN-Verbindung einrichten.

NordVPN im Vergleich – VPN ab rund 3 Euro im Monat

Die günstigste Variante von NordVPN gibt es im Drei-Jahres-Paket. Dieses kostet 3,10 Euro pro Monat. Für ein Zwei-Jahres-Abo werden monatlich umgerechnet 4,44 Euro fällig, beim Ein-Jahres-Paket 6,22 Euro pro Monat. Wer NordVPN nur einen Monat nutzen will und flexible bleiben möchte bekommt 10,63 Euro berechnet.

Surfshark

Surfshark bietet ein VPN mit vielen Funktionen zu einem günstigen Preis. Die wesentlichen Funktionen sind im Preis inbegriffen. Der Kill Switch schützt eure Datenverbindung auch dann, wenn die Verschlüsselung abbrechen sollte. Die IP wird von einem eigenen Server vergeben. So solchen IP- und DNS-Keck verhindert werden. Um zusätzliche Anonymität zu erhalten sendet Surfshark eure Daten über Server verschiedener Länder. So soll eure Herkunft verschleiert werden.

Surfshark verschlüsselt mit AES-256

Der Datenstrom von und zu den Surfshark-Servern soll dabei getarnt sein. Der Internetanbieter soll so nicht erkennen können, dass die Verbindung über einen VPN läuft. Die Verschlüsslung erfolgt per AES-256. Das IPsec-Protokoll IKEv2 soll standardmäßig für Sicherheit sorgen. Alternativ lässt sich auch OpenVPN wählen

Natürlich verspricht auch Surfshark eine strikte No-Log-Richtline. Aufzeichnungen des Datenverkehrs sollen als nur soweit notwendig vorgenommen werden. Hierbei soll auch der Firmensitz von Surfshark für Sicherheit sorgen. Das Unternehmen ist auf den Britischen Jungferninseln ansässig. Eine Verpflichtung zur Datenspeicherung gibt es dort nicht. Auch deshalb ist die Inselgruppe ein beliebter Übersee-Finanzplatz.

Surfshark im VPN-Vergleich – Integrierter Adblocker und Split-Tunneling

Die wichtigsten VPN-Merkmale sind bei Surfshark somit vorhanden. Die Dienst bietet darüber hinaus noch einige spezielle Features. So ist eine Adblock-Funktion gleich integriert. So fischt Surfshark Werbeanzeigen und Link-Tracking aus eurem Datenverkehr. Dazu will Surfshark euch so auch vor Malware und Phishing-Versuchen sichern.

Dazu habt ihr die Wahl, welche Daten ihr über das VPN senden wollt. Vom Nutzer ausgewählt Apps und Website können das virtuelle Netzwerk und dessen zusätzliche Funktionen auch übergehen. Praktisch, wenn ihr eben gerade identifiziert werden wollt oder besondere Sicherheitssysteme entsprechende Anforderungen an euch stellen und VPNs ausschließen.

VPN für alle Geräte – Unbegrenzte Nutzung

Großzügig ist Surfshark dabei bei der Zahl von zugelassenen Geräten. So gibt es keine Beschränkungen wieviele Zugänge über das jeweilige Nutzerkonto auf das VPN zugreifen. Die Gerätezahl ist unbegrenzte. Entsprechend gibt es auch für alle gängigen Geräte die Surfshark-App. Windows, macOS und Linus bei Computern sind ebenso kein Problem wie Android oder iOS auf dem Mobile Device. Mit der Xbox und der Playstation könnt ihr Surfshark ebenso auf eurer Konsole benutzen. Mit einer App für Fire Tv und Apple TV könnt ihr den Dienst auch auf dem Fernseher nutzen. Natürlich könnt ihr euch dort auch mit dem Browser einwählen. Und mit Unterstützung für Chrome und Firefox bietet Surfshark eine Integration für die wichtigsten PC-Browser.

VPN mit vielen Funktionen ab 1,79€ monatlich

All das lässt sich ab 1,79 Euro im Monat buchen, zumindest im Rahmen des 24-Monats-Abos. Das Jahre-Abo kostet 4,99 Euro und für die monatliche Flexibilität werden 9,89 Euro fällig.

Hide.me

Kill Switch, Whitelist und Split-Tunneling, IP Leak-Schutz – Hide.me bietet alle Funktionen, die für ein VPN wichtig sind. Natürlich verspricht auch hier  der Anbieter keine Aufzeichnungen anzulegen. In einem Transparenzbericht werden alle Datenanfragen an Hide.me seit 2013 aufgezeigt. Aufzeichnungen erfolgen laut Hide.me nicht, da am Unternehmenssitz in Malaysia keine gesetzliche Verpflichtung bestehen soll.

Fokus auf den VPN-Kern

Dabei macht der Anbieter einige Dinge besser als NordVPN und Surfshark, einige aber auch anders. So leitet Hide.me den Datentraffic nicht über Server in verschiedenen Regionen um den Ursprung zu verschleiern. Ist das nachteilig? Das sogenannte Multihop bringt zusätzlichen Schutz, doch für den Durchschnitts-Nutzer dürfte das unerheblich sein. Mehr eine Glaubenssache, als faktisch mehr Privatsphäre.

Eher spürbar ist das Fehlen eines Adblockers. Nutzer, die zu Hide.me greifen sollten daher bei Bedarf zu einer externen Lösung greifen.

Stealth Guard – ausgewählte Apps nur per VPN nutzen

Mehr an Privatsphäre will Hide.me dennoch liefern. Dafür soll das Feature Stealth Guard sorgen. Dieses ist eine umgekehrte Whiteliste. So können bestimmte Anwendungen und Apps ausgewählt werden. Diese Apps sind dann nur über das VPN nutzbar. So verhindern Nutzer, dass sie versehentlich eine Verbindung ohne VPN-Schutz nutzen und dadurch eine verfolgbare Verbindung aufbauen.

Hilfreich für manche Anwendungen kann der bei Hide.me integrierte Proxy sein. Über diesen wird der Datenverkehr geleitet und bekommt so einen anderen Ursprung. Dabei befinden sich die Daten jedoch nicht im sogenannten Tunnel. Die Daten sind anonym, doch nicht verschlüsselt. Ein Mehr an Sicherheit und Privatsphäre bringt der Proxy daher nicht. Jedoch können so gewisse Sperren dennoch effektiv umgangen werden. Schnell und einfach. Geschwindigkeit ist hier vor allem das Argument. Wem Sicherheit hier weniger wichtig ist als Geschwindigkeit wird über den Proxy nicht ausgebremst.

Hide.me mit integriertem Proxy und IPv6

Mit einer Besonderheit ist Hide.me allein unter den genannten Anbietern. Nur hier gibt es IPv6-Unterstützung. Ist das wichtig? Der neue Standard für die Adressierung von Internetseiten verbreitet sich nur langsam. In der Mehrheit dürfte dieses Feature wenig Auswirkungen haben. Wer jedoch auf per IPv6-adressierte Server zugreifen möchte, kommt um dieses Feature nicht herum.

Wie viele andere VPNs sichert Hide.me den Datenverkehr per AES-256 Bit Codierung mit 8192-Bit Schlüsseln. Als VPN-Protokoll werden neben dem verbreiteten IKEv2, OpenVPN auch SoftEther und SSTP verwendet.

Hide.me im VPN-Vergleich – virtuelles Netzwerk auch gratis

Nutzen lässt sich Hide.me sogar kostenlos. Zumindest eingeschränkt. Gratis gibt es die Nutzung von fünf Server-Standorten mit maximal einer Verbindung und einer Begrenzung auf zwei Gigabyte pro Monat. So kann Hide.me. einfach und recht ausführlich getestet werden Den vollen Umfang bekommen Nutzer über das Abo. Beim 2-Jahres-Paket werden monatlich 4,99 Euro fällig. Das Jahres-Paket wird mit 8,33 Euro im Monat berechnet. Wer lieber monatlich kündigen möchte zahlt 12,99 Euro.

Dafür gibt es dann unlimitiertes Datenvolumen, rund 1.560 Server an 60 Standorten und eine maximale Zahl von zehn gleichzeitigen Verbindungen. Apps stellt Hide.me für Windows, macOS und Linux bereit. Auch Android und iOS werden unterstützt. Dazu gibt es Apps für Fire TV OS sowie Erweiterungen für Chrome und Firefox. Für ausgewählte Router bietet Hide.me ebenfalls Unterstützung an.

Cyberghost

Der von Cyberghost angebotene Funktionsumfang ist im Vergleich zu den anderen Anbietern übersichtlich. Der Kill Switch unterbricht die Verbindung, sobald das VPN abbrechen sollte. Darüber hinaus finden Anwender bei Cyberghost P2P-Unterstützung und Schutz vor IP-Leaks. Damit ist die Liste an besonderen Features bei Cyberghost fast schon vorbei. Der Anbieter konzentriert sich auf den Kern eines VPN.

Keep it simple

Für die Verschlüsselung verwendet Cyberghost wie alle anderen hier genannten Anbieter einen 256-Bit AES-Codierung. Als VPN-Protokelle sind OpenVPN, L2TP, IPSec und PPTP vorhanden. Soweit, so unaufgeregt. Womit kann Cyberghost im Vergleich zu anderen VPNs punkten. Wird noch mehr Datenschutz, Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität geboten?

Auch Cyberghost betont natürlich die strickte No-Log-Richtline, an die sich das Unternehmen halten will. Dazu wird die Rechtslage am Unternehmenssitz betont. Das Hauptquartier von Cyberghost liegt in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Als Mitglied der Eu gilt dort prinzipiell die EU-Richtline zur Vorratsdatenspeicherung. Ein entsprechendes Gesetz wurde vom rumänischen Verfassungsgericht aufgehoben. Daher unterliegt Cyberghost keiner gesetzlichen Verpflichtung zur Datenaufzeichnung. Dazu betont der Anbieter, dass Rumänien kein Mitglied einer geheimdienstlichen Überwachungsallianz sei. Von staatlicher Seite können sich Nutzer bei Cyberghost daher begründet recht sicher fühlen.

Über 7.000 server weltweit mit Cyberghost

Neben dem guten Gefühl bietet Cyberghost auch technische Gründe für die Nutzung des  eigenen VPNS. So stehen über 7.000 Server weltweit bereit. Nutzer finden also viele Möglichkeiten um an das jeweils optimale Surfergebnis zu kommen. Als App gibt es Cyberghost für Windows, Mac, Linux, Android und iOS. Auf Amazon Fire TV, Amazon Fire TV-Stick und Fernsehern mit Android TV holt ihr euch Cyberghost auf den großen Bildschirm. Als Erweiterung bekommt ihr dazu Unterstützung für die Browser Chrome und Firefox. Alternativ lässt sich das Cyberghost-VPN prinzipiell auch über den Router nutzen. Dafür benötigt ihr einen Router, der OpenVPN unterstützt. Dazu bietet Cyberghost drei Geräte mit unterschiedlichem Leistungsumfang an. Diese sind bereits eingerichtet.

Cyberghost im VPN-Vergleich – Monatlich bereits ab unter 3 Euro

Das Drei-Jahres-Abo kostet rechnerisch 2,64 Euro. Alle drei Jahre wird somit ein Betrag von 95 Euro abgebucht. Das Zwei-Jahres-Paket bekommt ihr für 3,69 Euro pro Monat. Mit 5,99 Euro ist das Ein-Jahres-Abo bepreist. Einen deutlichen Preissprung macht ihr mit einer monatlichen Mitgliedschaft. Hier werden 12,99 Euro berechnet.  Auf jeden Fall könnt ihr so Cyberghost auf bis zu sieben Geräten gleichzeitig nutzen.

Windscribe

Anonymes Surfern über Server in 63 Länder, kaum verfolgbares Surfen durch Multihop und die vielleicht Sicherste Verschlüsselung des Datenverkehrs – das bietet Windscribe. Der Anbieter bietet sowohl die gewohnten VPN-Funktionen als auch einige zusätzliche Features.

VPN mit vielen Funktionen

Der integrierte Adblocker ist praktisch und bequem. Die Windscribe-App sucht euch automatisch den besten Server heraus. Natürlich könnt ihr auch selbst den jeweiligen Standort wählen. Cookies, die Internetanbieter bei euch ablegen wollen, könnt ihr mit Windscribe schnell identifizieren und bei Bedarf löschen.

Um euch von anderen möglichst nicht nachverfolgbar zu machen, bietet Windscribe einige interessante Features: Der Dienst änder regelmäßig eure IP, dazu wird sowohl eure Position als auch die Zeitzone verändert.

No-Log aber nicht 100% anonym

Eine No-Log-Richtlinie und damit das Versprechen, dass Windscribe nicht auf eure Daten zugreifen kann., gibt es natürlich auch hier. Während andere Anbieter hier gerne den Firmensitz in Ländern ohne rechtliche Verpflichtung zur Datenaufzeichnung als vertrauensfördernden Belege nutze, ist es bei Windscribe etwas anderes. Das Unternehmen sitz in Kanada. Der nordamerikanische Staat hat 2017 Vorratsdatenspeicherung von sechs Monaten beziehungsweise einem Jahr beschlossen. Wer daher sehr viel Wert auf Anonymität legt, sollte vielleicht zu einem anderen Anbieter greifen – selbst wenn es nur für ein besseres Gefühl ist.

Wer schnell seinen Standort verschleiern will, kann das bei Windscribe mit dem Proxy tun. Wie auch bei Hide.me können so Blockaden umgangen werden ohne das die Geschwindigkeit negativ beeinflusst wird.

AES-256-Schutz und aufwändige Verschlüsselung

Bei der Verschlüsselung des Datenverkehrs will sich Windscribe besonders abheben. Verwendet wird eine AES-256-Codierung mit SHA512-Authentifizierung und einem 4096-Bit RSA-Schlüssel. Als VPN-Protokolle werden OpenVPN, IKEv2 und SOCKS  verwendet. Um die passende Einstellung für euer jeweiliges Gerät zu finden, bietet Windscribe einen integrierten Konfigurationsgenerator.

Eine Windscribe-App bekommt ihr für Windows, macOS und Linux. Bei Mobile Devices werden Android und iOS unterstützt. Dazu gibt es Apps für Amazon Fire TV und Nvidia Shield. Browser-Erweiterungen werden für Chrome und Firefox angeboten.< Doch auch ohne App  könnt ihr das Windscribe-VPN auf verschiedenen Plattformen und Geräten nutzen. Das Pro-Abo lässt sich auf unbegrenzt vielen Geräten nutzen.

Windscribe – Jahrespaket, flexibler Monatsplan und kostenlose Funktionen

Windscribe bietet ein Jahresabo in Höhe von 49 US-Dollar an. Somit ergibt sich ein monatlicher Preis von rechnerisch 4,08 US-Dollar. Alternativ lässt sich der Service für 9 US-Dollar im Monat buchen. Windscribe betont, dass Anonymität und Sicherheit im Internet keine Preisfrage sein sollte. Daher kann sich der Nutzer flexibel Server buchen. Jeder Server wird mit einem US-Dollar pro Monat berechnet. Adblocker, zusätzliche Features und unbegrenztes Datenvolumen kostet einen weiteren US-Dollar.

Darüber hinaus bietet Windscribe einen kostenlosen Zugang. Dieser kommt mit einem monatlichen Datenvolumen und einer reduzierten Zahl an Servern.


Kostenlose VPN – Ist Opera eine Alternative?

Neben Anbietern mit kommerziellen VPNs gibt es auch kostenlose Varianten. Für viele typischen Anwendungsfälle eines VPNs kann auch die Gratis-Lösung geeignet sein. Am einfachste dürfte sich in diesem Bereich OperaVPN anbieten. Hier ist ein virtuelles Netzwerk in der Opera-Browser integriert. Ein Abo oder eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nutzer können sofort, ohne Beschränkungen kostenlos per VPN surfen.

Auch bei OperaVPN wird die eigene IP-Adresse durch eine neue, virtuelle ersetzt. Außerdem werden viele Tracking-Cookies blockiert. Für das Surfen über fremde Zugänge, zum Beispiel am Flughafen oder am Bahnhof ist OperaVPN eine durchaus brauchbare Möglichkeit.

Neben den Stärken kommt der Opera-VPN auch mit einigen Schwächen. Schwankende Geschwindigkeit ist ein Thema. Auch reicht die Performance eher weniger für die Übertragung von Videos und anderen Streams. Dazu können Nutzer die Server nur nach Kontinent auswählen. Das Umgehen von regionalen Sperren läuft so schnell ins Leere.


VPNs im Vergleich – Fazit?

Verschlüsseltes Surfen und einen möglichst hohen Schutz der Privatsphäre – Wer mehr Sicherheit im Internet sucht, wird bei VPN durchaus fündig. Allerdings sollte sich der Nutzer vom Gedanken der völligen Anonymität verabschieden. Diese kann ein VPN nicht bieten.

Das virtuelle Netzwerk hat außerhalb von Firmenanwendungen seine Berechtigung. Beim Streaming eröffnet sich eine neue Vielfalt, regionale Einschränkungen können umgangen werden, auch das Online-Shopping kann vielfältiger und günstiger werden. Das Internet wird dadurch wieder größer – so wie es ursprünglich gedacht war.

Der passende Anbieter? Das hängt von den eigenen Vorlieben ab. Der eine Anwender sucht einen große Anzahl von Servern an vielen Standorten und braucht dafür weniger Features, andere Nutzer wollen gerne das Rund-um-Paket. Anbieter gibt es für jeden Zweck. Hier heißt es schauen. Auch auf die Geschwindigkeit sollte ein Auge geworfen werden. Hier bieten sich die Testzeiträume oder die Nutzung des kostenlosen Angebots an. Wer sich dann für ein VPN entscheidet wird vielleicht sogar bei einem Sonderangebot fündig.Sicher und sparsam.

Beitragsbild von Welcome to all and thank you for your visit ! ツ auf Pixabay


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