Bluetooth-Kopfhörer im Test – Spitzenklang von Beats, Bose, Bowers + Wilkins und Sennheiser

Außer dem allgegenwärtigen Smartphone gibt es zunehmend auch DAPs, also Digital Audio Player, die Musik über Bluetooth funken können. Damit man nun von Deezer, Spotify und Co. auch unterwegs gepflegt und vor allem komfortabel, weil kabellos, Musik hören kann, empfiehlt es sich, die beim Smartphone mitgelieferten Headset-Strippen gegen ein paar anständige Hörer einzutauschen. Wenn eine Neuanschaffung ansteht, dann stellt sich immer die Frage nach dem besten Geräte. Die Antwort findet ihr in unserem Bluetooth-Kopfhörer-Test.

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Nutzt ihr den Kopfhörer überwiegend am Smartphone, solltet ihr unbedingt darauf achten, dass er zumindest während der Bluetooth-Verbindung über eine Freisprech-Option verfügt. Bei unseren Testkandidaten ist dies durchweg der Fall.

Um die vier Testkandidaten von Beats, Bose, Bowers & Wilkins und Sennheiser sowohl verbindungstechnisch als auch klanglich perfekt auf den Zahn fühlen zu können, wählte ich eine Referenzquelle aus, die sich auf hochwertige Audio-Codecs ebenso versteht, wie auf komfortables Pairing via Bluetooth.
Sony NW-A25HN, der Referenz-PlayerSony NW-A25HN, der Referenz-Player

Der Sony NW-A25HN erfüllt alle diese Anforderungen und darüber hinaus erleichtert er den Quervergleich durch seine einfache Verwaltung der gekoppelten Bluetooth-Geräte. Außerdem beherrscht er die meisten Hi-Res-Audio-Formate und er nutzt den AptX Codec zur Übertragung via Bluetooth, damit wird er auch ohne Kabel den meisten hochauflösenden Datenformaten wenigstens im Ansatz gerecht. Für den notwendigen Komfort besteht zudem die Möglichkeit, den NW-A25HN schnell und unkompliziert per NFC mit anderen Bluetooth-Geräten zu koppeln.


Bluetooth-Kopfhörer im Test: die vier Testkandidaten im Überblick

Sennheiser Urbanite XL WirelessBose Soundlink around-ear wireless IIB&W P5 WirelessBeats By Dre Solo2 Wireless
Bluetooth Kopfhoerer Test TestsiegerBluetooth Kopfhoerer Test Sennheiser VergleichBluetooth Kopfhoerer Test Bose UebersichtBluetooth Kopfhoerer Test BowersWilkins VergleichstestBluetooth Kopfhoerer Test Beats Uebersicht
Note1,21,31,31,5
Preisab 279€ab 279€ab 399€ab 299€
Klangrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Praxisrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Tragekomfortrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Ausstattungrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Preis/Leistungrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0foxrate0fox
Pro

+ ausgewogener Klang

+ hoher Tragekomfort

+ Akkulaufzeit

+ ausgewogener Klang

+ einfache Bedienung

+ AptX- und AAC-Unterstützung

+ Verarbeitung

+ Akkustandsanzeige

+ robuste Ausführung

Kontra

– Akkustandsanzeige fehlt

– keine AptX-Unterstützung

– kein NFC

– keine NFC-und AptX-Unterstützung

Kunden-Meinungamazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0star
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Sennheiser Urbanite XL Wireless

Bluetooth Kopfhoerer Test Sennheiser Urbanite AnsichtDie Zielrichtung beim Sennheiser Urbanite XL Wireless ist eindeutig; man will bei dem gleichen Klientel punkten, wie es die Dr. Dre-Kreationen schon seit einigen Jahren vormachen. Glücklicherweise besitzen die Niedersachsen soviel Knowhow und Selbstbewusstsein, dass sie nicht den Fehler begehen und bloß eine mehr oder weniger gute Kopie des Gassenhauers in die Läden bringen.

Ja, der Urbanite XL spricht auch lifestylebewusste junge Leute an, die gern herzeigen, womit sie Musik hören. Und der Sennheiser ist wahrlich herzeigbar: Das Design ist modern, eigenständig und strahlt optisch sowie haptisch eine hohe Wertigkeit aus. Hoch beanspruchte Details, wie die Klappgelenke, sind kompromisslos aus Metall gefertigt, außerdem ist er mit üppig dimensionierten Ohrkapseln ausgestattet, was gleich zwei Vorteile mit sich bringt: Einerseits werden auch große Ohren perfekt von den Polstern umschlossen, andererseits ist reichlich Platz für die notwendige Bluetooth-Technik und einen üppigen Akku vorhanden. Dieser setzt den Sennheiser, zumindest was die mögliche Spieldauer anbelangt, direkt an die Spitze; er spielt locker 30% länger, wobei die eigentliche Spieldauer stark von den Empfangsverhältnissen und der bevorzugten Lautstärke abhängig ist.

Auf der Soll-Seite geizt der Urbanite allerdings nicht mit Gewicht; mit gut 300 Gramm wiegt er rund 100 Gramm mehr als die anderen Testteilnehmer. Dieses Gewicht wird jedoch von dem gut gepolsterten Kopfbügel und den großen Ohrkapseln, die zudem nur wenig Anpressdruck benötigen, perfekt verteilt, sodass er einem leichter vorkommt, als er ist.

BT_Kopfh_Sennheiser_detailDie NFC-aktive Fläche auf der linken Ohrkapsel ist direkt nach dem Auspacken noch mit einer Folie gekennzeichnet

Bei der Bedienung geht man bei Sennheiser völlig neue Wege; das rechte Seitenteil mit dem unübersehbaren Sennheiser-Logo ist als Multitouch-Fläche ausgeführt, hier kann die Lautstärke durch Wischgesten nach oben und unten eingestellt, durch Tippen auf die Fläche die Musik gestartet und gestoppt, sowie Telefonate angenommen werden. Einziger echter Schalter ist der Ein/Aus-Schieber, der gleichzeitig die Bluetooth-Connection aktiviert. Auf der gegenüberliegenden Seite, also links, verbirgt sich der NFC-Chip unter dem Sennheiser-Logo für noch komfortableres Pairing mit entsprechend kompatiblem Smartphone. Man benötigt allerdings eine gewisse Eingewöhnungszeit, damit versehentliche Berührungen des Touchfeldes keine unbeabsichtigten Aktionen auslösen.

Offen und frei klingt der Sennheiser, dringt tief in den Basskeller ein und drückt diesen schwarz, knackig und mit Präzision ins Ohr. Dabei klingt er nie gedrungen, sondern gibt völlig selbstverständlich und vor allem stressfrei auch feinen Details genug Raum, sich zu entfalten.

Fazit Sennheiser Urbanite XL Wireless

Beim Sennheiser ist es die gelungene Kombination aus Soundqualität, Tragekomfort und nicht zuletzt die enorme Ausdauer des eingebauten Akkus, die ihn zum Testsieger in diesem Quartett machen. Wobei die Klangqualität letztlich nur einen subjektiven Eindruck wiederspiegelt.


Bose SoundLink around-ear wireless II

BT_Kopfh_BoseDie Amerikaner sind stets bemüht, die Bedienung ihrer Produkte so einfach wie möglich zu halten. Genau dies gelingt auch beim neuen Bose SoundLink around-ear wireless II; die Ohrkapseln sind auf der Innenseite unübersehbar gekennzeichnet: L für links und R für’s rechte Ohr. Sämtliche Bedienelemente befinden sich, gut zu ertasten, an der rechten Kapsel, sodass ihr den Bose gleich aufsetzen und direkt loslegen könnt.

Nach Betätigen des Ein/Aus-Schalters gibt die Sprachsteuerung erst einmal Auskunft über den Ladezustand des Akkus. Das macht zwar auch das kleine Batteriesymbol, indem es in unterschiedlichen Farben glimmt, aber das sieht man ja nicht, wenn man den Hörer auf dem Kopf hat.

Die Polster umschließen die Ohren komplett, sodass der Hörer nicht auf den Ohrmuscheln aufliegt. Das ist für viele die komfortabelste Möglichkeit, auch über längere Zeit entspannt und ohne heiße Ohren Musik zu hören, hinzukommt, dass der Bose mit knapp unter 200 Gramm zu den Leichtgewichten nicht nur in diesem Test zählt. Die Polster sind oval geformt, was dazu beiträgt, dass der Bose nicht gar so klobig wirkt. Mitgeliefert wird ein stabiles Case, wo der Kopfhörer mit eingeklappten Kapseln perfekt reinpasst, der Bügel selbst hat kein Klappgelenk, weswegen das Case zwar schmal ist, aber nicht so kompakt, wie beispielsweise beim Beats.

BT_Kopfh_Bose_detailDie Bedienung des Bose erfolgt über klassische, gut zu ertastende Bedienelemente, was zuverlässiger funktioniert als jede Touch-Fläche

Wer es nun ganz simpel haben möchte, braucht nur das Smartphone oder andere Bluetooth-Geräte mit dem NFC-Symbol in Richtung der rechten Hörkapsel zu bewegen und quasi im Handanlegen sind beide Geräte miteinander verbandelt. Beim nächsten Mal erkennt der Bose eben diese Quelle auch auf Distanz und verbindet sich umgehend mit ihr. Mit den vier Bedienelementen, über die der Kopfhörer verfügt, kommt man ebenso schnell zurecht, die Lautstärkeeinstellung sowie die Rufannahme der Freisprecheinrichtung, sind eindeutig zu ertasten und damit auch leicht zu bedienen.

Genauso leicht, wie er über den Ohren liegt, bringt der SoundLink around-ear wireless II feinste Klänge zu Gehör. Bei Vokal-Stücken glänzt er mit schöner Ausgewogenheit, lässt es allerdings bei Tiefbassgewittern nicht am nötigen Biss mangeln. Er geht sogar reichlich tief in den Basskeller, ohne den Rest dabei einzudicken, die Mitten und Höhen bleiben derweil schön locker, leicht und luftig. Außerdem gelingt dem Bose das Kunststück, die Musik dort erklingen zu lassen, wo die Aufnahme entstanden ist. Egal, ob Konzertsaal, Klub oder Stadion, immer kann der Bose ein realistisches Raumgefühl vermitteln, schade nur, dass man sich bei Bose nicht dazu durchringen konnte, bei der Bluetooth-Übertragung nach Möglichkeit den AptX-Codec zu nutzen, nur damit ist es aktuell technisch möglich, Musik über die Bluetooth-Funkstrecke nahezu in CD-Qualität zu übertragen. Tatsächlich unterstützen bereits eine ganze Reihe Smartphones diesen Codec.

Fazit Bose SoundLink around-ear wireless II

Der Bose SoundLink around-ear wireless II ist schnell angeschlossen und ist dank seines Tragekomforts ideal zum Dauerhören geeignet. Die hervorragenden Klangeigenschaften tragen sicher ihren Teil dazu bei.


 

B&W P5 Wireless

Bei Bowers & Wilkins verfügt man über langjährige Erfahrungen im Bereich von Schallwandlern, da ist es kaum verwunderlich, dass die Briten seit einiger Zeit auch Kopfhörer im Programm haben. Der P5 kann sich bereits einer gewissen Beliebtheit am Markt erfreuen, an diesen Erfolg soll nun die Wireless-Version anknüpfen.

BT_Kopfh_BowersWilkinsDer B&W P5 Wireless gehört zur Gattung der ohraufliegenden Hörer, die aufgrund der kleinen Hörkapseln schön dezent und kompakt daherkommen. Allein das Design des P5 hebt ihn deutlich von so hippen Produkten, wie dem Beats ab; eine schöne Kombination aus Chrom und Echtleder. Die Hörkapseln bestehen ebenfalls aus schwarz eloxiertem Alu, von dem sich der Bowers & Wilkins Schriftzug chromglänzend absetzt. An der rechten Kapsel befinden sich sämtliche Bedienelemente und die USB-Ladebuchse. Wie üblich ist zwar das Ladekabel, nicht aber ein passendes USB-Netzteil im Lieferumfang enthalten, da kann man getrost das vom Smartphone verwenden.

Der P5 Wireless wird mit einem Schiebeschalter eingeschaltet, für’s Pairing mit der Bluetooth-Quelle muss derselbe Schalter für mindestens zwei Sekunden gedrückt werden. Die Sprachsteuerung gibt Auskunft über den Stand der Verbindung, der P5 taucht in der Geräteliste des Smartphones auf und muss nur noch bestätigt werden – über NFC verfügt der P5 leider nicht. Der interne Akku, der ebenfalls in der rechten Hörkapsel untergebracht ist, reicht gut für 15 Stunden Musik, je nach Empfangsbedingungen und verwendetem Codec. Sollte der Akku mal schlapp machen und ihr habt keine Lademöglichkeit in der Nähe, ist dennoch nicht Schluss mit Musik hören. Sofern ihr das Kabel aus dem Lieferumfang bei euch führt, denn der Notbetrieb über Kabel geht natürlich auch mit leerem Akku. Den Anschluss hat man beim P5 unter dem Polster der linken Hörkapsel versteckt, die Polster werden von Magneten gehalten, sodass das Kabel im Handumdrehen angeschlossen ist. Allerdings gibt eine Ladestands-Anzeige in Form einer dreifarbigen LED bereitwillig Auskunft über die Akkukapazität: Solange der Akku noch über mehr als 30% seiner Ladung verfügt, ist alles im grünen Bereich, zwischen 30 und 10% ändert die LED ihre Farbe nach gelb, und darunter zeigt sie rot an, dass es Zeit für eine neue Ladung wird.

BT_Kopfh_BowersWilkins_detailAuch bei Bowers & Wilkins werden klassische Tasten zur Bedienung bevorzugt – im P5 Wireless werden zudem edelste Materialien verwendet

Dank des unterstützten AptX Codec kann man den P5 Wireless von Bowers & Wikins auch via Bluetooth mit hochwertigem Material füttern, es geht so gut wie nichts auf dem Übertragungsweg verloren, und der Hörer kann seine klanglichen Fähigkeiten voll entfalten. Er klingt größer als es zu vermuten ist, bildet die Musik in faszinierender Räumlichkeit ab, und wirkt auch nie gestresst, wenn’s mal tutti wird. Auf der anderen Seite entlarvt er gnadenlos minderwertiges MP3-Material, jedes Zischeln, was aus der Datenkompression entsteht, bringt er unbarmherzig zu Gehör, und belegt damit eindrucksvoll, dass er besser für hochwertige Kost zu haben ist.

Fazit – B&W P5 Wireless

Der B & W P5 klingt so gut und liegt so bequem auf den Ohren, dass er nur selten in seiner edlen Tasche verschwinden wird.


Beats By Dre Solo2 Wireless

BT_Kopfh_BeatsDr. Dre kann mit seinen Beats für sich verbuchen, den Trend erkannt zu haben, dass sich der Kopfhörer vom notwendigen Übel zum wichtigen Accessoire sportinteressierter junger Leute gemausert hat, die zudem hohen Wert auf einen ganz bestimmten Sound legen. Bass schafft Rhythmus, und je mehr Bass, umso rhythmischer geht man durch’s Leben.

Nun hat sich der aktuelle Solo Wireless, wie auch seine Brüder, beispielsweise der Studio, mittlerweile von einer allzu vordergründigen Bassabstimmung wieder entfernt. Zwar legt man nach wie vor großen Wert auf die druckvolle Wiedergabe tieffrequenter Beats, nur werden mittlerweile die Mitten und Höhen nicht mehr so sträflich vernachlässigt, wie bei früheren Modellen aus der Beats-Produktion.

Die Kunststoffoberfläche des Beats By Dre Solo2 Wireless besteht aus mattem, widerstandsfähigem Kunststoff, und macht keinen Hehl aus seinen sportlichen Ambitionen. Er ist zwar nicht komplett wasserresistent, dennoch steckt seine Oberfläche, und im Zweifel das mitgelieferte Case aus einem Neopren ähnlichem Stoff, den einen oder anderen Spritzer im Schwimmbad sicher klaglos weg. Er gehört zur ohraufliegenden Fraktion, und übt für einen sicheren Halt einen gewissen Druck auf die Ohren aus, der nach einiger Zeit auch unangenehm werden kann. Zwei Klappgelenke an den richtigen Stellen sorgen dafür, dass er zusammengeklappt am wenigsten Platz von den vier Testmodellen benötigt, entsprechend kompakt ist auch das mitgelieferte Case ausgefallen.

Entgegen der sonst üblichen Konvention befinden sich beim Beats Solo2 die Bedienelemente auf der linken Ohrkapsel, außer dem Ein/Aus-Taster, der ist, wie auch der USB-Ladeanschluss rechts untergebracht. Das Logo auf der linken Seite stoppt und startet die Musik, darüber und darunter befinden sich die Schaltflächen für die Lautstärke; aufgesetzt muss man sich da schon etwas herantasten, um versehentliche Fehlbedienungen zu vermeiden.

BT_Kopfh_Beats_detailKomfortabel ist die Ladestands-Anzeige des Akkus in Form von fünf kleinen LEDs, die jederzeit über die aktuelle Kapazität informieren. Nicht, dass das notwendig wäre, immerhin spielt der Hörer, je nach Lautstärke und Funkstrecke, um die 15 Stunden nonstop, anschließend lässt sich immer noch das mitgelieferte Kabel anschließen, sodass ihr auch mit leerem Akku nicht auf Musik verzichten müsst.

Das „b“ ist die Start- und Pause Taste, auf dem Ring drumherum wird die Lautstärke eingestellt – oben plus und unten minus

Verzichten müsst ihr allerdings auf die komfortable Kopplung per NFC-Chip, der wurde ebenso eingespart, wie die Unterstützung des AptX-Codec, etwas verwunderlich, da der Hörer nicht gerade zu den günstigsten gehört.

Klanglich ist der Solo2 zwar wie seine Brüder hart am Bass angesiedelt, dennoch sind sie hörbar ausgewogener abgestimmt, als noch die älteren Brüder. Ein Schritt in die richtige Richtung, dennoch könnte gerade die Basswiedergabe etwas konturierter, und damit zackiger sein, so klingt der Beats einen Hauch zu behäbig.

Fazit Beats By Dre Solo2 Wireless

Auch bei Beats, respektive Apple, in deren Verantwortung Beats ja mittlerweile liegt, hat man erkannt, dass Design und geschicktes Branding nicht alles ist; was fehlt, wäre dennoch etwas musikalisches Feintuning und die Unterstützung von AAC oder AptX Codec, damit auch die Freunde kabelloser Musikübertragung in den Genuss hochwertiger Wiedergabe kommen.


Bluetooth-Kopfhörer im Vergleich

Hier findet ihr die wichtigsten Daten der Testteilnehmer im Überblick.

Sennheiser Urbanite XL WirelessBose Soundlink around-ear wireless IIB&W P5 WirelessBeats By Dre Solo2 Wireless
Bluetooth Kopfhoerer Test TestsiegerBluetooth Kopfhoerer Test Sennheiser TabelleBluetooth Kopfhoerer Test Bose Tabelle Bluetooth Kopfhoerer Test BowersWilkins TabelleBluetooth Kopfhoerer Test Beats Detail
PrinzipOverEarOverEarOnEarOnEar
Gewicht310 g199 g214 g213 g
Treiber40 mm30 mm40 mm40 mm
Impedanz (im Kabelbetrieb)18 Ohm16 Ohm22 Ohm16 Ohm
Empfindlichkeit110 dB 109 dB 109 dB k. A.
Frequenzgang (im Kabelbetrieb)16 –22.000 Hzk. A.
10 –20.000 Hz20 –20.000 Hz
Bluetooth-Reichweitegutsehr gutsehr gutgut – sehr gut
Akkulaufzeit ca.20 Std.15 Std.15 Std.15 Std.
Ladestandsanzeigekeinemehrfarbige LEDmehrfarbige LED5-fach LED-Anzeige
Bluetooth-ProtokolleBT 4.0, A2DP, AVRCP, HFP, HSPBT 2.1, A2DP, HFP, HSPBT 3.0, A2DP, AVRCP, HFP, HSPBT 3.0, A2DP, AVRCP, HFP, HSP
Audio CodecsAptX, SBCSBCAptX, SBC, AACSBC
NFC-Unterstützungjajaneinnein
klapp-, faltbarjajajaja
CaseStoffbeutelHardcasestabile Taschestabile Tasche
BestellenBestellenBestellenBestellen

Test-Fazit

Den besten Gesamteindruck vermittelt der Sennheiser Urbanite XL Wireless; hier stimmt beinah alles. Er lässt sich schnell mit dem Smartphone verbinden, spielt dann leicht und locker auf, reicht tief immer konturiert in den Basskeller, und verfügt trotz seines Gewichts über einen hervorragenden Tragekomfort, sodass das Musikhören auch über einen längeren Zeitraum nicht anstrengend wird.

Um Haaresbreite liegen die Kopfhörer bei diesem Vergleich beieinander. Auffallend weit abgeschlagen ist lediglich der Kopfhörer Beats By Dre Solo 2 Wireless, der seinem Preis in puncto Ausstattung, Tragekomfort und Klang nicht gerecht werden kann, dennoch wird er sicher seine Freunde finden.

Anders sieht das beim P5 von Bowers & Wilkins aus; hier hat man weder an Materialien noch an der Fertigungsqualität gespart. Dank der Unterstützung sämtlicher verfügbaren hochauflösenden Audio Codecs, kann er sein klangliches Potenzial auch via Bluetooth voll zur Geltung bringen, die hochwertigen Materialien und deren vorzügliche Verarbeitung heben den B&W deutlich aus der Masse hervor.

Der Bose SoundLink birgt ein enormes Klangpotenzial, gepaart mit einem hohen Tragekomfort. Die Bedienung ist kinderleicht, leider verzichtet er auf die Möglichkeit, bei der Übertragung den AptX Codec zu nutzen.

Der Testsieg des Sennheiser Urbanite XL Wireless ist zwar denkbar knapp, aber wohlverdient.


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