Die neue Philips Hue Go im Test » Ambilight für unterwegs

Mit der neue Philips Hue Go machen die Niederländer das tragbare Stimmungslicht besser. Durch längere Akkulaufzeit und Bluetooth-Verbindung wird die Leuchte so noch mehr zur flexiblen Ambilight-Beleuchtung für überall. Zahllose Farben und Lichtstimmungen sind so nicht mehr an die Steckdose oder das WLAN-Netz gebunden. An jedem Ort in Haus und Garten, aber auch unterwegs beim Picknick, der Party oder beim Camping bringt die neue Hue Go unterschiedlichste Lichtstimmungen. Was sind die Vor- und Nachteile der verbesserten Philips-Leuchte. Wie schlägt sich die neue Hue Go im Test?

Was ist Hue Go?⇓ | Die neue Hue Go mit Bluetooth ⇓ | Hue Go Bluetooth – Was fehlt? ⇓ | Hue Go BT – Das Fazit ⇓ | Gibt es eine Alternative? ⇓ |


ProKontra
lange AkkulaufzeitSchutz nach IP20, nicht wasserdicht
viele Farben und LichttemperaturenKoppelung mit Bluetooth und Hue-Bridge zunächst unklar
sehr flexibelkein Akkustandsanzeige
hohe Konnektivität mit WLAN und BluetoothTestgerät schaltet sich aus unbekanntem Grund gelegentlich ab
solide Verarbeitung

Philips Hue Go – Ambilight ohne Kabel

Die Philips Hue Go ist eine ziemlich praktische Variante der Philips Ambilight-Beleuchtung. Sie bringt mit dem eingebauten Akku farbiges Stimmungslicht überall hin. Zu einer Zeit, als es Hue-Beleuchtung gerade mal für die E27-Glühbirnenfassung gab, war die Hue Go die flexible Lösung, um Philips Hue dorthin zu bringen, wo es der Nutzer selbst am praktischstes empfindet. So wurde die Hue Go zur Beleuchtung auf dem Balkon oder der Terrasse, am Nachtisch oder sogar neben der Badewanne. Überall da, wo auch WLAN-Empfang ist.

Heller, greller, länger – Was lässt sich bei der Hue Go verbessern?

Das Phillips Hue-Ökosystem ist in der Zwischenzeit gewaltig gewachsen. Lösungen für die stimmungsvolle Beleuchtung gibt es nun für fast jeden Raum in vielen Formen und mittlerweile auch für den Garten. So ist die Hue Go für viele Anwendungsfälle schlicht überflüssig geworden. Dabei gibt es genug Potential für eine tragbare Hue-Leuchte. So sieht es auch Philips Hue und modernisiert die tragbare Ambilight-Leuchte.


Neue Philips Hue Go – Stimmungsvolles Licht für überall

An der Grundfunktion der Hue Go hat Philips auch bei der neuen Variante nichts geändert. Die Leuchte stellt bis zu 16 Millionen Farben dar. Wie von Philips Hue gewohnt, kann das Gerät per Bridge in das hauseigene Philips Hue System eingebunden werden. So lässt sich die Leuchte in Szenarien zusammen mit anderen Hue-Lampen verbinden und von überall steuern. Die Steuerung geschieht wie gewohnt per App oder Schalter, aber auch auf Zuruf mit Alexa, Google Assistant und Co.

Die neue Philips Hue Go – Heller und wärmer

Verbessert wurde bei der neuen Hue Go zunächst die Leuchtkraft. Mit 520 Lumen haben die Niederländer gegenüber der 300 Lumen des Vorgängers deutlich zugelegt. Die maximale Stromaufnahme wurde von zwölft auf nun sechs Watt deutlich gesenkt. Damit muss das Gerät seltener an die Steckdose.

Philips Hue Go 2 – besser platzierter Stromanschluss

Ohnehin war der Stromanschluss an der alten Version unglücklich platziert. Bei aufgestellter Leuchte störte der Stecker. An der neuen Variante sitzt der Anschluss weiter seitlich, so lässt sich die Amiblight-Leuchte aufstellen ohne dass der Stecker im Weg ist. Damit ist das Gerät besser einsetzbar, zum Beispiel als Nachttischlampe.


Neue Philips Hue Go leuchtet deutlich länger

An der Steckdose hat die neue Hue Go allerdings wenig verloren. Schließlich ist die Mobilität die Stärke des Gerät. In der neuen Version muss die Leuchte seltener an den Stecker. Philips hat die Akkukapazität deutlich verbessert. War es vorher nach rund zwei bis drei Stunden wieder dunkel, soll die neue Hue Go bis zu 18 Stunden leuchten. Sicher hängt die Dauer mit der jeweiligen Helligkeit ab. Im Test waren bei 50 Prozent Leuchtkraft rund fünfeinhalb Stunde möglich. Auf 25 Prozent lief die Leuchte rund sechs Stunden. Auf voller Stärke ist nach etwas eineinhalb Stunden Schluss. Dafür sind bei fünfzehn Prozent Leuchtstärke über 10 Stunden drin.

LeuchtstärkeDauer
100 Prozent1,5 Stunden
50 Prozent5,5 Stunden
25 Prozent6 Stunden

Die neue Philips Hue Go – auch mit Bluetooth

Weiter hat Philips der neuen Hue Go Bluetooth spendiert. Dieses Feature wurde bereits in den neuen Philips Hue Bluetooth-Glühbirnen eingeführt. Wozu? Wie bislang lassen sich alle Philips Hue-Leuchten in ein Netzwerk einbinden. Dafür ist eine Bridge erforderlich. Per Bluetooth können die Leuchten jedoch direkt per Smartphone angesprochen werden, ohne zusätzliche Bridge. Die Steuerung über Bluetooth erfolgt mit der eigenen Hue BT-App. Der Einstieg in die Hue-Welt wird leichter, fast alle von Philips Hue bekannten Funktionen lassen sich so einfach und schnell steuern. Ist die neue Hue Go per WLAN und Bridge eingebunden funktioniert die herkömmliche Hue-App.

Bluetooth macht die neue Hue Go noch flexibler

Gerade die Philips Hue Go wird dadurch noch flexibler. Dimmbare Leuchtstärke, einstellbare Lichttemperatur und die große Farbvielfalt sind damit tatsächlich überall nutzbar. So ist die neue Hue Go nicht nur im Garten einsetzbar, wo das heimische Hue-Netz vielleicht nicht mehr erreichbar ist, sondern auch im Park oder im Urlaub. Für Bluetooth gibt es mit der


Neue Philips Hue Go im Test – Was fehlt?

Philips hat an der Hue Go einige gute, sinnvolle und praktische Änderungen vorgenommen. Doch auch bei der neuen Leuchte ist nicht alles Sonnenschein.

Keine Akkuanzeige – Wann ist die neue Philips Hue Go geladen?

Die Akkuzeit wurde verlängert, doch wie viel Strom im Stromspeicher ist, bleibt unbekannt. Weder die Hue Go selbst noch die App zeigen den Akkustand an. Wenn der Strom zur Neige geht, blinkt die neue Hue Go. Anschließend geht sie aus. Wenig ideal, wenn der Abend doch bitte schön beleuchtet weitergehen soll. Vielleicht kann darauf auch verzichtet werden, weil die Leuchte für den Außeneinsatz eh immer frisch geladen wird. In der Regel kommt sie dann auch mit einer Akkuladung gut über den Abend. Doch wann ist die Hue Go aufgeladen? Alleine deshalb wäre eine Ladenstandsanzeige hilfreich.

Per WLAN oder App – Koppeln der neuen Hue Go lässt stolpern

Die Koppelung der Hue Go per Bluetooth geht problemlos – sobald klar ist, wie die Kopplung ausgelöst wird. Dafür ist der Knopf der Philips-Leuchte auf der Rückseite zu drücken. Nach wenigen Sekunden verbindet sich die Hue Go dann mit dem Smartphone. Einen Hinweis auf das Drücken des Knopfs vermissen wir in der Anleitung.

Auch das Verbinden der neuen Philips-Leuchte mit der Bridge via Hue-App machte zunächst ratlos. Die Suche per App fand keine Hue Go. Auch per Seriennummer lies sich die Philips nicht finden. Letztendlich führte der Weg über die Hue-Bluetooth-App zum Erfolg.

Plötzlich Nacht – neue Philips Hue Go schaltet einfach ab

Ratlos lies uns auch ein anderer Umstand zurück. Die Philips Hue Go hat sich gelegentlich ausgeschaltet. Obwohl noch genug Strom im Akku war, ging die Leuchte einfach aus. Das war teilweise wenige Minuten nach einschalten der frisch geladenen Leuchte der Fall. Sie lies sich anschließend problemlos wieder einschalten und hielt dann auch entsprechend der Akkuleistung durch. Die Ursache ist bislang nicht finden. Auch keine Lösung.


Neue Philips Hue Go im Test – Fazit

Insgesamt hinterlässt die neue Philips Hue Go im Test einen guten Eindruck. In der überarbeiteten Version bringt sie genau die Flexibilität, die bei der alten Version oft gefehlt hat: Unabhängig vom Hue-Netzwerk und lange Akkulaufzeit. Die neue Philips Hue Go ist seit Anfang Oktober erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung für die neue Hue Go mit Bluetooth liegt bei 79,95 Euro. In den nächsten Monaten wird die neue Philips-Leuchte kaum unter 60 Euro zu haben sein.


Neue Philips Hue Go – Was ist die Alternative?

Mit einem Startpreis von rund 80 Euro ist die Philips Hue Go ein wenig kostengünstiges Produkt. Welche Alternative gibt es, wenn es eine tragbare, flexibles Stimmungslampe für zuhause und unterwegs sein soll? Eine so umfängliche Funktionalität wie die neue Philips Hue Go findet sich bei keinem anderem vergleichbaren Gerät auf dem Markt. Allein die Einbindung in das Hue-Netzwerk mit den zahlreichen Funktionen gepaart mit der großen Unabhängigkeit durch Akku und Bluetooth findet kaum vergleichbares. Wer eine Alternative zur verbesserten Hue Go sucht, kann dennoch fündig werden.

Eve Flare – tragbare Ambilight-Lampe fürs iPhone

Die Eve Flare ist dabei eine interessante Option. Wie auch die neue Hue Go bietet die Eve Flare Ambilight-Beleuchtung mit 16 Millionen Farben. Der Akku soll Strom für sechs Stunden Einsatz und mehr liefern. Die kugelrunde Leuchte ist mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern deutlich größer als die Philips Hue Go.

Die Steuerung erfolgt per Eve-App. Hier ähneln sich Eve Flare und Hue Go. Auch die Eve-Leuchte funkt per Bluetooth, jedoch eben nur mit Bluetooth. Dazu ist die Steuerung nur per iPhone möglich. Die App wird ausschließlich für iOS zur Verfügung gestellt. Mit einem Preis von rund 90 Euro ist für die Eve Flare mehr Geld auszugeben als für die Philips-Lampe.

MiPow Playbulb Sphere – Stimmunglicht zum kleinen Preis

Die Mipow Playbulb Sphere ähnelt der Eve Flare sehr. Auch die Mipow-Leuchte kann bis zu 156 Millionen Farben darstellen. Der integrierte Akku soll für rund sieben Stunden Strom liefern. Mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern ähnelt sie sehr der Philips Hue Go. Bei gleicher Größe ist die Playbulb Sphere eine Kugel, während die Hue Go die Form einer Halbkugel hat.

Wie Philips Hue Go und Eve Flare wird die Mipow Playbulb Sphere per Bluetooth gesteuert. Die entsprechende App unterstützt sowohl Android als auch iOS. Mit einem Preis von rund 39 Euro ist die MiPow Playbulb Sphere eine deutlich günstigere Variante als Philips Hue Go und Eve Flare.


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