Beste Universalfernbedienung | Logitech Harmony Touch, One For All & Co. im Test

Universalfernbedienungen im Test

Die beste Universalfernbedienung: Logitech Harmony Touch

Mit vielen Specials und komfortabler Bedienung verdient die Logitech Harmony Touch unser Testsieger-Urteil. Der intuitive Farb-Touchscreen navigiert euch schnell und einfach durch das komplette Home-Entertainment Menü. Symbole, Tasten und Aktionen können individuell von euch eingerichtet und angeordnet werden – übersichtlicher geht es kaum. Kann nicht nur viel, sieht auch noch gut aus: Die beleuchtete Tastatur vereinfacht die Bedienung im Dunkeln. Die Kompatibilität umfasst über 225.000 Geräte und rund 5.000 Hersteller. Nun wollten wir uns auf Universalfernbedienungen unter 100 Euro beschränken und warten mit der Logitech Harmony Touch auf. Das können wir selbstverständlich begründen: Als Dauerbrenner in der Kategorie „Blitzangebot für 99€“ haben wir uns überlegt der Harmony Touch eine Chance zu geben. Bei Amazon derzeit ebenfalls im Angebot für 105 Euro.


Alle getesteten Universalfernbedienungen in der Übersicht

KriterienLogitech Harmony TouchPhilips SRP 2008Logitech Harmony 650One For All 7960One For All Xsight Lite
testsiegerLogitechTouchPhilipsLogitechHarmonyURC7960XsightLite
Max. bedienbare Geräte158866
InstallationGutBefriedigendGutGutBefriedigend
KompatibilitätSehr gutMangelhaftSehr gutSehr gutBefriedigend
BeleuchtungJaNeinJaTeilweiseNein
MakrosJaJaJaJaJa
Preis105 Euro11 Euro91 Euro20 Euro24 Euro
Bewertungamazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0staramazon-0star
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Die Vorteile einer Universalfernbedienung

Der durchschnittliche Haushalt besteht heutzutage nicht mehr einfach nur aus einem Videorecorder und einem Fernseher. In der Regel finden wir neben dem Fernseher noch einen Receiver, den Blu-Ray- / DVD-Player, die HiFi-Anlage, die Musikstationen für unsere mobilen Endgeräte, sowie zum Beispiel die Soundbar und im besten Fall sogar noch weitere TV-Geräte in den üblichen Räumlichkeiten. Die Folge: Ein unübersichtliches Wirrwarr an Fernbedienungen und permanentes hin und her Wechseln. Das kann auf Dauer wirklich nervig werden. Die Lösung: Die Universalfernbedienung. Sie vereint die Funktionen sämtlicher, einzelner Fernbedienungen und sorgt für mehr Übersicht und Kontrolle.


Was sollte eine Universalfernbedienung können?

In erster Linie wohl universal bedienen, klar. Aber worauf kommt es dabei an? Wichtig ist hierbei, dass die Fernbedienung mit möglichst vielen Geräten kompatibel ist. Das könnt ihr am besten in der Produktbeschreibung erfahren. Hier sollten alle Hersteller oder im Idealfall sogar die zu bedienenden Geräte aufgelistet sein. Je mehr Geräte zu programmieren sind, desto umfangreicher wird es. Diesbezüglich ist es entsprechend wichtig, dass eine einfache Handhabung gegeben ist. Das Programmieren sollte verständlich und übersichtlich gestaltet sein. Es bringt herzlich wenig, sich auf nur eine Fernbedienung zu beschränken, wenn diese im Endeffekt komplizierter und nervtötender ist, als die Nutzung sämtlicher Fernbedienungen zuvor. Somit kommen wir zu einem nahezu unerlässlichen Punkt, der an keiner Universalfernbedienung fehlen darf: Makros. Makros sollten schlussendlich genau die Funktion übernehmen, die man von einer Universalfernbedienung erwartet. Was sind Makros? Makros sind eben die gespeicherten Abfolgen von Befehlen, die wir für unsere Geräte auswählen. Per Knopfdruck werden zum Beispiel mehrere Befehle an unterschiedliche Geräte gesendet, um eine einheitliche Bedienung zu garantieren. Hierbei geht es um die Atmosphäre: Mit einem Makro drückt ihr auf einen Knopf, legt die Fernbedienung zur Seite und der Rest geschieht von alleine – eben wie im Kino. Ein weiterer, praktischer, aber nicht notwendiger Aspekt ist die Zeitsteuerung. Hier könnt ihr feste Zeiten oder Zeitverzögerungen einstellen.

Feste Zeitangabe

Hierbei lässt sich eine exakte Uhrzeit definieren, zu der ein bestimmter Befehl ausgeführt werden soll.

Zeitverzögerung

Bei dieser Einstellung gebt ihr einfach eine bestimmte Zeit an, nach der ein Befehl ausgeführt werden soll. So könnt ihr den Start eins Films um einige Sekunden hinauszögern, um den perfekten Spannungsbogen zu schaffen. Ähnlich, als würde im Kino das Licht ausgehen, sich der Vorhang öffnen und ihr wisst: In wenigen Sekunden geht es los.

Was ihr unter keinen Umständen außer Acht lassen solltet, ist das Handling der Universalfernbedienung. Sie sollte gut in der Hand liegen und beim Bedienen nicht dazu führen, dass man Krämpfe in den Fingern oder gar in der Hand bekommt. Gut ausbalanciert und per Daumen müssen sämtliche Knöpfe gut erreichbar sein. Bei einem Touch-Screen sollte die Fernbedienung ergonomisch so geformt sein, dass man eben auch von oben mit dem Zeigefinger gut navigieren kann, ohne dass die Fernbedienung kopflastig ist (zumeist liegt der Touch-Screen am oberen Ende der Universalfernbedienung) oder gar insgesamt zu schwer wird. Kommen wir zur Beleuchtung. Diese Funktion ist ein Muss für jede Fernbedienung. Die Tatsache, dass wir auf einer Universalfernbedienung oft eine Vielzahl an Knöpfen haben, macht es enorm wichtig dann auch die richtigen zu erwischen, ohne im Dunkeln auch noch großartig danach suchen zu müssen.


Die besten Universalfernbedienungen im Test

In der Regel schaut man sich ein paar Produkte an und befördert einige davon in die engere Auswahl. Dann folgt die unerträgliche Qual der Wahl. Welche dieser Universalfernbedienungen macht jetzt den Unterschied? Welche soll es werden und warum? Wir haben uns genau auf diesen Schritt nach der engeren Auswahl konzentriert und fünf Modelle unter die Lupe genommen:

Wir waren auf der Suche nach einer bezahlbaren Universalfernbedienung unter 100 Euro, die trotz allem mit all ihren Funktionen überzeugen kann. Folgende Kriterien wurden bei unserem Test berücksichtigt:

  • Einfache Bedienung
  • Gute Handhabung
  • Kompatibilität
  • Makros
  • Beleuchtung
  • Preis

Logitech Harmony Touch: Der Testsieger unter den Universalfernbedienungen

Die Logitech Harmony Touch vereint makelloses Design mit gutem Handling. Noch dazu lässt sie sich recht simpel programmieren. Der intuitive Touch-Screen sorgt für komfortable Bedienung und stellt sogar die ausgewählten Lieblingssender mit dem entsprechenden Logo dar. Die Tasten sind komplett beleuchtet und bieten somit auch im Dunkeln sichere Navigation. Um die Logitech Harmony Touch einzurichten bedarf es nur wenige Schritte. Sie wird über ein USB-Kabel (im Lieferumfang enthalten) an den PC oder Mac angeschlossen und unter myharmony.com synchronisiert. Egal ob eine einfache oder eine erweiterte Konfiguration gewünscht ist, beide Möglichkeiten stehen zur Auswahl.
logitechtouch

Über 225.000 Geräte von 5.000 Herstellern lassen sich mit der Universalfernbedienung von Logitech steuern. Mit der Online-Bibliothek können nachträglich neue Geräte und Hersteller mit der Fernbedienung aktualisieren werden. Somit ist das gute Stück auch bestens für die Zukunft gerüstet und verspricht einen dauerhaften Einsatz. Einziges Manko ist bei unseren gesetzten Kriterien tatsächlich der Preis. Zwar finden wir die Logitech Harmony Touch regelmäßig in den Blitzangeboten um die 99 Euro und auch die satten Amazon-Rabatte tragen ihren Teil dazu bei, trotz allem ein Wackelkandidat im Preissegment. Dafür gibt es bei Amazon vier von fünf Sternen, bei rund 440 Bewertungen.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Der intuitive Touch-Screen wird über Gesten, wie zum Beispiel wischen oder scrollen, navigiert. Fernsehsender, Filme, Musik und Spiele – alles per touch. Die Senderlogos ersetzen das lästige Merken von Zahlen oder das endlose scrollen durch Senderlisten. Bis zu 50 Senderlogos lassen sich zur Navigation auf dem Display hinterlegen (abhängig von der Verfügbarkeit der lokalen Sender bei eurem Anbieter). Die komprimierte Bauweise verdanken wir dem umdisponierten Nummernblock – dieser befindet sich nicht mehr als analoges Bedienfeld auf der Universalfernbedienung, sondern wurde direkt in das Display integriert. Zudem lassen sich gängige Kommunikationswege über das Internet, wie zum Beispiel Skype, schnell und einfach synchronisieren und bedienen. Im Lieferumfang ist außerdem eine Ladestation mit enthalten. So lässt sich die Universalfernbedienung unkompliziert aufladen und man muss nicht in regelmäßigen Abständen nach den passenden Batterien suchen. Die komplett beleuchteten Tasten, sowie die ergonomische Bauweise runden die Fähigkeiten und die Beschaffenheit der Logitech Harmony Touch ab. Einen kurzen, visuellen Eindruck verschafft ihr euch übe das folgende Video:


Philips SRP 2008: Minimalist unter den Universalfernbedienungen

So schlicht und einfach sie optisch auch wirken mag, so simpel ist sie auch in der Bedienung. Übersichtlich und ohne viel Schnickschnack präsentiert sich die Philips SRP 2008 Universalfernbedienung mit ihren ganz eigenen Vorzügen. Die Kompatibilität soll für bis zu 800 Geräte gelten und es können bis zu acht Fernbedienungen ersetzt werden.
Philips
Es ist natürlich eine Universalfernbedienung für diejenigen unter euch, die keine sehr hohen Ansprüche stellen – eben für Sparfüchse. Denn der Preis überzeugt mit derzeit 11 Euro, bei einer durschnittlichen Amazon-Bewertung mit guten drei von fünf Sternen. Doch auch wenn der Hersteller bis zu 800 mögliche Geräte als kompatibel anpreist, scheint es genau in diesem Bereich oftmals Probleme zu geben. Auch die Wartezeiten gestalten sich in einigen Fällen als durchaus nervtötend. Aufgrund einiger Rezensionen scheint hier ein wenig Glück mit im Spiel sein zu müssen, wenn sämtliche eurer Geräte problemlos und vor allem schnell erkannt werden sollen. Überzeugen kann sie aber mit Griffigkeit und guter Verarbeitung, trotz des günstigen Preises.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Die Auswahltasten der jeweiligen Funktionen sind blockweise angeordnet und somit übersichtlich und leicht zugänglich. Mit den Kurzwahltasten im oberen Bereich lassen sich zum Beispiel der Fernseher, der Receiver oder der DVD-Player direkt anwählen. Das schlichte und unaufdringliche Design trumpft auf und die Universalfernbedienung liegt erstaunlich gut in der Hand. Die Gerätetypen müssen über den Code des jeweiligen Herstellers eingegeben werden. Kommt es hierbei zu Schwierigkeiten, sind in der Anleitung (die ungefähr vier bis fünf Seiten aufweist) entsprechende Zwischenschritte und Problemlösungen aufgeführt. Hier ist ein wenig Geduld notwendig.


Logitech Harmony 650: Universalfernbedienung mit Umfang

Die Kompatibilität der Harmony 650 von Logitech, lässt sich mit der Harmony Touch vergleichen. Etwas günstiger im Preis und eher eines der sogenannten Vorgängermodelle, aber trotzdem eine zuverlässige Alternative. Der Farbbildschirm am oberen Ende bietet einen Überblick der aktuell angewählten Geräte und Befehle. Somit seht ihr auch nur das, was ihr wirklich braucht, ohne dass der Bildschirm überladen wirkt. Bis zu acht Fernbedienungen können mit der Logitech Harmony 650 ersetzt werden. Beleuchtete Tasten sind auch bei diesem Model gegeben.
LogitechHarmony650

Das intuitive Design sorgt für eine einfache Handhabung. Im Gegensatz zur Logitech Harmony Touch verfügt dieses Model noch über einen analogen Ziffernblock. Das macht die Fernbedienung etwas größer und schwerer. So kann es im Zuge der Bedienung dazu führen, dass ein Nachgreifen erforderlich ist. Schlussendlich könnt ihr über einfache Aktionstasten mit entsprechendem Symbol, einfach und schnell zum gewünschten Entertainment-Erlebnis übergehen. Bei Amazon mit vier von fünf Sternen bewertet. Der Preis liegt bei rund 91 Euro.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Auf dem Farbdisplay werden die Logos eurer favorisierten Sender angezeigt, sowie alle relevanten Befehle für die aktuell verwendeten Geräte. Sind die Aktionstasten eingerichtet und die Geräte entsprechend hinterlegt, reicht in der Regel ein Knopfdruck und den Rest übernimmt die Universalfernbedienung.

LogitechHarmony650-2

Die Tasten sind je nach Funktion gruppiert angeordnet uns somit benutzerfreundlich.Vor Beginn wird die Logitech Harmony 650 ebenfalls am PC oder Mac angeschlossen und online eingerichtet. Das Prozedere ähnelt dem der Logitech Harmony Touch. Das Aussehen erfreut sich einer etwas schlichteren Erscheinung, besticht allerdings auch mit dem ergonomischen Design und der damit verbundenen, guten Handhabung.


One For All URC 7960: Die Universalfernbedienung mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis

Vier von fünf Sternen bei über 440 Kundenbewertungen und zu einem Preis von rund 20 Euro. Die One For All URC 7960 ist übersichtlich, liegt unglaublich schön in der Hand und lässt sich leicht programmieren und entsprechend bedienen. Die Tasten für Film- oder Musikfunktionen sind mit entsprechenden Symbolen gekennzeichnet und somit gezielt anwählbar. Noch dazu sieht die Universalfernbedienung, aus dem Hause One For All, hübsch aus.
URC7960

Klavierlack-Optik bei schlankem Design machen gut was her. Einzig und allein die Tatsache, dass nicht die komplette Tastatur beleuchtet ist, sondern lediglich der Navigations-Ring und die Symbole am oberen Ende, sorgen für Punkteabzug. Bis zu sechs Geräte können in dieser Universalfernbedienung hinterlegt und gesteuert werden.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

SmartControl lautet die Devise: Mehrere Geräte mit nur einem Knopfdruck zu bedienen bieten schon enormen Komfort. Ihr könnt euch eine situationsgerechte Nutzeroberfläche aus den Funktionen der verschiedenen Endgeräte erstellen. Wählt man an der Universalfernbedienung zum Beispiel die „Movie“-Funktion aus, wird automatisch der Fernseher, der DVD-/Blu-Ray – Player, sowie der Verstärker angewählt und entsprechend gesteuert. Der Hersteller wirbt mit einer 30-Sekunden-Einrichtung: Gehen wir von optimalen, technischen Bedingungen aus, ohne das Auftreten etwaiger Probleme, kann das durchaus der Fall sein. Realistisch betrachtet und ausgedrückt sagen wir mal, dass die Einrichtung der Fernbedienung recht fix geht und wir in nur sehr kurzer Zeit, die ausgewählten Geräte der Universalfernbedienung zugewiesen haben. Ein Druck auf die „Magic“-Taste, Gerät auswählen und anschließend die Nummer zuweisen – schon wurde die Marke auf der jeweiligen Nummern-Taste hinterlegt. Bis zu sechs Geräte können mithilfe der One For All URC 7960 übernommen werden. Zudem ist die Universalfernbedienung lernfähig und übernimmt bestimmte Funktionen eures Vorgängermodells, die an der URC 7960 nicht vorhanden sind. Nachstehend haben wir noch drei „Schritt für Schritt“-Videos für euch, zur besseren Übersicht:

  • Video 1 – Funktionen der Originalfernbedienung lernen
  • Video 2 – SmartControl – Bedienung
  • Video 3 – Die 30-Sekunden Einrichtung

One For All Xsight Lite: Die günstigere Universalfernbedienungen mit Touchscreen

Bei der One For All Xsight Lite ist von A bis Z so ziemlich alles vorhanden. Ein Touch-Screen, sowie SmartControl-Tasten und der obligatorische Ziffern-Block. Eine recht schlichte Optik wirkt hier keinesfalls negativ. Die Universalfernbedienung gehört aufgrund der Ausstattung zu den größeren Modellen.

XsightLite

Trotz allem liegt sie recht gut in der Hand und ist nicht sonderlich schwer. Auch hier haben wir die Möglichkeit Befehlssequenzen zu speichern und mehrere Geräte gleichzeitig zu steuern. Leider kommt es in einzelnen Fällen immer wieder zu Installationsschwierigkeiten über das Internet. Doch das soll noch  nicht alles sein. Der Hersteller verspricht zwar eine einfache und schnelle Installation, jedoch sagen einige der Kundenrezensionen etwas anderes: Hier treten des öfteren Schwierigkeit hinsichtlich der Einrichtung der Geräte auf. Eine Universalfernbedienung mit Touch-Display ist schön und gut und der Preis dafür scheint verlockend zu sein. Nur wer Geduld hat, ist hier im Vorteil. Es tut sich jeder gut an der Fernbedienung, wenn er zumindest Technik-Affin ist und mit auftretenden Problemen umzugehen weiß. Der Preis liegt derzeit bei knapp 24 Euro.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

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Es beginnt mit der einfachen Sprachauswahl auf dem Display. Die Universalfernbedienung kann ebenso online installiert werden, wie unser Preis-Leistungssieger. Schritt für Schritt werdet ihr via Touch-Screen durch die Einrichtung geführt. Nach der Sprachauswahl folgt die Zuweisung der Geräte. Hiervon können bis zu sechs Stück gespeichert werden. Die sogenannten Favoriten erlauben es euch bis zu 72 Sender auf dem Display zu hinterlegen. Hierbei werden allerdings keine Symbole angezeigt, wie zum Beispiel bei der Logitech Harmony Touch, sondern eine entsprechende Senderliste. Zugegebenermaßen macht es das nicht unbedingt einfacher.
Zwar müsst ihr euch keine Zahlen mehr merken, allerdings kann das Durchsuchen, solltet ihr tatsächlich 72 Sender ausgewählt haben, ein enormer Zeitaufwand werden. Das SmartControl-Verfahren greift auch bei diesem Model. Unter der Kategorie „Watch TV“, „Watch Movie“ und „Listen Music“ könnt ihr die damit verbundenen Geräte anwählen und  entsprechend steuern.


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Fazit – Logitech baut die Beste

Wenn wir eines aus unserem umfangreichen Test erfahren haben, dann ist es die Antwort darauf, was uns wirklich wichtig ist: Kompatibilität.

Es gibt tatsächlich nichts schlimmeres, als sich endlich für eine Universalfernbedienung entschieden zu haben und dann festzustellen, dass sie für euer Gerät nicht geeignet ist. Die Kompatibilität ist also ganz vorne mit dabei. Ein großes Lob geht hier tatsächlich an unseren Testsieger, die Logitech Harmony Touch. Gerade die Kompatibilität sticht hier enorm positiv hervor. Ihr müsst schon vom Pech verfolgt sein, wenn es ein Gerät in eurem Haushalt gibt, das nicht mit der Logitech Harmony Touch steuerbar ist.

Desweiteren hätten wir es tatsächlich gerne übersichtlich. Zugegeben, das Programmieren und Einstellen der Universalfernbedienungen muss jetzt nicht kinderleicht sein – es darf ruhig Anspruch haben. Wir möchten uns allerdings keine Universalfernbedienung zulegen, die wir ausschließlich mit fundiertem Fachwissen bedienen können. Die größte Schwäche hinsichtlich der Kompatibilität weist leider die Philips SRP 2008 auf. Den Geduldsfaden strapaziert hat dafür die One For All Xsight Lite – hier war ein hin und her programmieren nötig, bis es letztendlich alles funktioniert hat. In dem Fall also ein wenig umständlich, aber immerhin irgendwann, irgendwie lösbar.

Also wenn ihr ihr auf spezielle Funktionen, hohe Kompatibilität und extravagantes Design verzichten könnt, dann gebt lieber den Euro mehr für den Testsieger aus. Hier haben wir zumindest auch noch in der Zukunft etwas von – allein durch die Online-Bibliothek und die gute Verarbeitung. Wer tatsächlich Glück im Spiel hat und von der sparsamen Sorte ist, kann es gerne mit der Philips versuchen – ansonsten raten wir von diesem Model vorsichtig ab. Hier gab es die meisten Probleme.


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