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Nach Huawei tut auch Xiaomi wieder den Schritt auf die Sanktionsstreit-Bühne, allerdings weniger optimistisch als der Branchenkontrahent. Der Handyhersteller steht noch immer auf einer Investoren-Sperrliste – die Trump-Administration hatte dem Konzern Militärnähe vorgeworfen. Xiaomi streitet ab und sieht sich zur Klage gegen die USA veranlasst.

Erst gestern berichteten wir im Zusammenhang mit dem neuesten Netflix-Serien-Coup an dieser Stelle darüber, dass die Luft auf dem Feld der Streaming-Anbieter dünner wird. Auch Disney Plus Star, der neue Erwachsenen-Kanal von Disney, dürfte sein Scherflein zum härter umkämpften Wettbewerb beitragen. Am 23. Februar fällt der Startschuss für den neuen Streaming-Bereich neben Pixar, Star Wars, National Geographic und Co. mit Kindersicherung, mehr als 300 Filme und Serien stehen bereits fest. Eine Kampfansage an Netflix und Co.?

Die Liste der Netflix’schen Videospieladaptionen wird länger: Nach Cyberpunk: Edgerunners, Splinter Cell, Assassin’s Creed oder Resident Evil befindet sich mit Tomb Raider nun offenbar der nächste Game-Diamant in den kreativen Händen der Serienentwickler. Entstehen soll ein Anime-Format, welches an die Geschichte von Lara Croft anknüpft und diese weitererzählt. Neben Tomb Raider soll in Zusammenarbeit mit Legendary Television auch die King-Kong-Serie Skull Island auf Netflix erscheinen.
Bild: Alice Envenomed via Flickr.com | CC BY 2.0

Die Sanktionen der USA gegen Huawei haben dem chinesischen Tech-Konzern manches Ächzen beigebracht und die Wettbewerbsfähigkeit der Marke erheblich torpediert. Nun, da Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten abgewählt wurde, könnte sich das Blatt wenden: Die designierte US-Handelsministerin Gina Raimondo kündigte an, die Wirtschaftssanktionen gegen Huawei prüfen zu wollen. Kommt nun nach dem erdrutschartigen Einbruch bei den Smartphone-Verkaufszahlen noch rechtzeitig die Wende für die einstige Absatz-Nummer-Eins?
Bild: Schnäppchenfuchs

Der Messenger-App Signal strömen die neuen Nutzer gerade zu wie Schmelzwasser ins Tal, WhatsApps herbei gezwungene Aktualisierung der Datenschutzbestimmung macht es möglich. Was für die Mitarbeiter der App Grund zur Freude sein könnte, will der kometenhafte Aufstieg in der Nutzergunst so gar nicht gefallen – sie fürchten, für die falschen Nutzer attraktiv zu werden.

Unlängst hatten sich die nicht abreißen wollenden Gerüchte zu einer neuen, verbesserten Revision der Nintendo Switch Konsole aufgrund von Daten in der neuen Firmware erhärtet. Früher oder später wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Art „Switch Pro“ mit neuem Display, stärkerem Prozessor und einer 4K geben. Bislang ging man davon aus, dass ein OLED-Display verbaut werden würde – jetzt könnte aber eine andere Technologie das Rennen machen. (Bild: Nintendo)

Soll der Facebook-Account von Donald Trump dauerhaft gesperrt bleiben? Facebook und die zum Konzern gehörende Foto-App Instagram hatten seinen Account nach dem Ansturm auf das Capitol gesperrt und die Entscheidung offiziell für richtig erklärt. Final soll nun aber das 2020 gegründete Facebook-Kontrollgremium, das sogenannte „Oversight Board“ über seinen digitalen Verbleib auf den Social-Media-Plattformen entscheiden. Kritiker bewerten die Kontrollinstanz vor dem Hintergrund der demokratischen Rechenschaftspflicht als schwierig.
Bild: Book Catalog via flickr.com | CC BY 2.0

Noch bis zum 21. Juli 2021 können Großbritannien-Reisende alle Services ihres Vodafone-Handyertrags vollumfänglich nutzen, ab dem Stichtag muss umgedacht werden: Dann nämlich nimmt der britische Netzbetreiber die kostenfreie Nutzung mobiler Daten aus dem Vertragsprogramm. Der veränderte Angebotsumfang wird für alle Prepaid-Angebote sowie die Laufzeitverträge für Privatkunden gelten – welche Kosten danach anfallen sollen, ist bislang allerdings noch unklar. Indes enthalten die in dieser Woche neu veröffentlichten Telekom-Tarife erneut die Roaming-Funktion, auch die Telefónica gibt an, die Funktion für Großbritannien vorerst nicht aus dem Programm zu nehmen.
Bild: Kārlis Dambrāns via Flickr.com | CC BY 2.0

Abkehr vom kryptischen Bezeichnungsgebahren mit vielen Pluszeichen: Da Elektrogeräte wie Fernseher, Waschmaschinen oder Bildschirme heute von vielen Herstellern so gefertigt werden, dass ein Betrieb mit hoher Energieeffizienz möglich ist, sind Energieeffizienzklassen wie „A+++“ ab 1. März 2021 Geschichte. Dann wird das Energielabel mit neuem Bewertungssystem eingeführt, welches lediglich die Effizienzklassen A (sehr effizient) bis G (nicht effizient) beinhalten wird und den Verbrauchern mehr Informationen an die Hand geben soll. Der höchsten Effizienzklasse A soll vorerst kein Produkt angehören.

Auch Duckduckgo, die nach Unternehmensangaben datenschutzfreundliche Google-Alternative, profitiert neben den alternativen Messengern wie Signal oder Threema von den jüngst von WhatsApp bekanntgegebenen Änderung der Datenschutzregeln – erstmals in der zwölfjährigen Geschichte des Browsers konnte dieser über 100 Millionen Suchanfragen am Tag verzeichnen. Dass die, nun auf den 15. Mai verschobenen, Datenschutzregeländerungen bei WhatsApp einen Massenexodus der Nutzer hin zu Messenger-Apps mit höheren Sicherheitsstandards bei der Datenübermittlung bewirkte, scheint offenbar auch an anderer digitaler Stelle stellenweise ein Umdenken nach sich zu ziehen. Wird sich der gute Trend für Duckduckgo fortsetzen?
Bild: Mike via Flickr.com | CC BY SA 2.0

Cyberpunk 2077 war eines der wichtigsten Spiele der letzten Jahre und mit acht Jahren Entwicklungszeit auch entsprechend lang in Produktion. Leider wurde das Spiel auf Konsolen in einem miserablen technischen Zustand releast (wir berichteten) – vor allem auf den „alten“ Konsolen war das Game so gut wie unspielbar. CD Projekt Red droht jetzt gar eine Klage des polnischen Verfassungsschutzes. Zudem haben enttäuschte Investoren Klage eingereicht. Jetzt meldet sich einer der Firmenchefs auf Youtube zu Wort, um sich bei den Fans zu entschuldigen und ihr Vertrauen zurückzugewinnen. (Foto: Youtube (CD Projekt Red))

Sowohl Tesla-Häuptling Elon Musik, durch dessen gewichtiges Wort zwischenzeitlich die falsche Signal-Aktie stieg und ein Tech-Startup millionenschwer machte, als auch Whistleblower Edward Snowden, empfehlen Signal als beste Messenger-Alternative zu WhatsApp. Nur die App des Krypto-Messengers, so die beiden Digitalexperten auf unterschiedlichen Terrains, erlaube sicheres und anonymes Chatten. Ist die energische Bewerbung des Messengers gerechtfertigt?







